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58 Architekten in Dresden

Einzugsgebiet

Architektur in Dresden – Kontrastreiches Stadtbild von Renaissance und Barock bis Gründerzeit und Moderne

Dresden ist die Hauptstadt von Sachsen und zeichnet sich durch ihre klassische Architektur aus. Die geschichtsträchtige Stadt im Osten, die auch gerne das deutsche Florenz genannt wird, lässt sich sowohl zu Land, auf dem Wasser als auch aus der Luft gut entdecken. Wer eine Schifffahrt auf der Elbe unternimmt, der sieht insbesondere im Bereich der aufwendig restaurierten Altstadt eindrucksvolle historische Gebäude. 

Die prächtige Semperoper, die bereits 1878 nach dem Vorbild der italienischen Renaissance gestaltet wurde, sticht genauso ins Auge wie der barocke Zwinger und der Turm der protestantischen Frauenkirche. Letzte besitzt die größte steinerne Kirchenkuppel nördlich des Alpenkamms und zieht zurecht Jahr für Jahr tausende von Touristen an. Die Kathedrale ist ein weiteres Wahrzeichen der sächsischen Bundeshauptstadt. Sie wurde im Jahr 1751 unter König August III. fertiggestellt und ist im späten europäischen Barockstil gehalten.

Zwar beschränkt sich die nächste Attraktion nur auf die Weihnachtszeit, doch gehört der Dresdner Striezelmarkt zu den weltweit ältesten Weihnachtsmärkten, den jedes Jahr weit über 2 Millionen Menschen besuchen. Ursprünglich war der Striezelmarkt ein kleiner Fleischmarkt, der sich über die Jahre immer weiter entwickelte und mittlerweile seine Tore zum 584. Mal für seine Besucher öffnete. Über 200 Stände warten ebenso wie eine mit fast 15 Metern hohe Stufenpyramide, die damit gleichzeitig die größte Stufenpyramide im Erzgebirge darstellt.

Die turbulente Zeit nach dem Dritte Reich

Während des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile Dresdens fast vollständig zerstört. Im Jahr 1946 riefen Oberbürgermeister und Stadtbaurat zu einem offenen Wettbewerb auf. Unter dem Namen „Das neue Dresden’ konnten vom einfachen Bürger bis hin zu renommierten Architekten alle Bewohner ihre Vorschläge einreichen. Diese wurden wertungsfrei in der alten Stadthalle ausgestellt. 

Zwischen 1952 und 1990 war Dresden Teil der DDR. Währenddessen wurden viele Kriegsruinen abgetragen und im sozialistischen Stil neu erbaut. Historische Monumente wie die Augustusbrücke, der Zwinger und das Japanische Palais wurden wieder aufgebaut. 

Nach der Wiedervereinigung wurden erneut weitflächige und äußerst aufwendige Restaurationsarbeiten der Stadt durchgeführt. Die gelungene Umsetzung hat mittlerweile Vorbildcharakter für andere Metropolen. Ein bekanntes Großprojekt war die zehnjährige Renovierung der Frauenkirche, die durch internationale Spendengelder finanziert und im Oktober 2005 abgeschlossen wurde. 

Moderne und Multi-Kulti in der Sachsenhauptstadt

Dresden begeistert aber auch mit modernster Architektur. Der UFA-Kristallpalast ist ein Kino mit fünf Stockwerken und acht Sälen. Die Glas- /Betonfassade ist im Stil des Dekonstruktivismus gehalten und bildet einen starken Kontrast zu den benachbarten Plattenbauten. Beim Besuch des Hauptbahnhofs lohnt ein Blick nach oben, wo eine lichtdurchlässige Teflon-Membran als Dach gespannt ist. 

Die sächsische Hauptstadt vereint verschiedenste Religionen. Bezeugt wird dies unter anderem durch die ultramoderne Neue Synagoge, deren würfelförmige Fassade schlichten Sandsteincharakter besitzt. Sie soll an die Klagemauer in Israel erinnern, weshalb auf Fenster völlig verzichtet wurde. Über dem Eingang prangt ein Davidstern. Die russisch-orthodoxe Kirche aus dem 16. und 17. Jahrhundert fällt mit ihrem 40 Meter hohen Turm und den fünf Zwiebeltürmen sofort auf. 

Man könnten meinen, das Yendize sei eine Moschee. Das Dach des orientalisch anmutenden Bauwerks von 1908 ist als bunte Glaskuppel mit einem minarettartigen Turm gehalten. Untergebracht war darin einst eine Tabakfabrik. Heute beherbergt es ein Restaurant sowie eine Bühne für Aufführungen. 

Wohnen und Leben in Dresden

Im Rahmen der ZDF-Studie „Wo lebt es sich am besten?’ nimmt Dresden unter über 400 Städten und Gemeinden in Deutschland den 12. Platz ein. Bei der Umfrage wurden verschiedenste Faktoren innerhalb der Kategorien Arbeit & Wohnen, Freizeit & Natur sowie Gesundheit & Sicherheit berücksichtigt. 

Viele internationale Konzerne siedelten sich in den letzten Jahrzehnten in oder nahe der sächsischen Hauptstadt an. Egal, ob die Volkswagen Sachsen GmbH, Infineon oder die Elbe Flugzeugwerke, renommierte Arbeitgeber gibt es genügend, weshalb es zahlreiche Menschen nach Dresden zieht. 

Quadratmeterpreise in Dresden

Wer Eigentum in Dresden erwerben möchte, der konnte im Jahr 2018 mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis bei Häusern von 2400 Euro rechnen. Bei Eigentumswohnungen lag der Durchschnittspreis bei 1950 Euro pro Quadratmeter. Die Kosten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen, wodurch ein Kauf möglicherweise eine gute Investition für die Zukunft ist. Im ersten Quartal des Jahres 2016 der kostete der Quadratmeter für ein eigenes Haus noch rund 2150 Euro. 

Dennoch ist es in Dresden immer noch vergleichsweise günstig in den eigenen vier Wänden zu wohnen. In Berlin dürfen Interessenten für ein eigenes Haus rund 3900 Euro Quadratmeter kalkulieren. In München sogar circa 7100 Euro. 

Im Vergleich zu anderen deutschen Städten liegen die Immobilienpreise unter dem Durchschnitt. Zwar macht der kontinuierliche Anstieg der Mietpreise auch vor Dresden keinen Halt, doch sind diese wesentlich erschwinglicher. So können Mieter sich in Dresden laut aktuellem Mietspiegel von 2019 auf einen Quadratmeterpreis von 8,29 Euro freuen. Im Vergleich dazu liegen die Kosten in München bei 17,10 Euro, Berlin bei 12,77 Euro und Leipzig bei 11,81 Euro. 

Die Vorzüge verschiedener Viertel

Insgesamt ist Dresden in 57 statistische Stadtteile gegliedert. Jede Gegend hat ihren eigenen Charakter und Reiz. Wer gerne prunkvoll wohnt, der sollte auf jeden Fall ein Objekt in der historischen und vollständig renovierten Altstadt mieten oder kaufen. Stadtfans, in deren Herzen ein echtes Naturkind lebt, der fühlt sich in Bühlau und Loschwitz gut aufgehoben. In der Nachbarschaft grünt und blüht das Naherholungsgebiet Dresdner Heide. 

Bio-Brötchen zum Frühstück, tagsüber ein leckerer multikultureller oder veganer Snack und abends ein kühles Bier in einer Kneipe oder einem stylishen Club gefällig? Dann ist eine schicke Wohnung in der Neustadt eine perfekte Option. Die Südvorstadt ist ein beliebtes Viertel bei Studenten, das liegt nicht nur an der Nähe zur TU Dresden, sondern auch an der Lebendigkeit der Gegend, die vom größten baulichen Wandel seit der Wiedervereinigung profitiert. Familienfreundliche Stadtteile in Dresden sind Loschwitz, Dresden-Plauen und Langebrück. Als bekannte Villenkolonien Dresdens gelten die Stadtteile Blasewitz und Weißer Hirsch, in denen einige prachtvolle Jungendstilvillen anzutreffen sind.

Insgesamt ist Dresden eine moderne Stadt mit langer Geschichte und abwechslungsreicher Architektur aus verschiedenen Epochen. Die sächsische Metropole bietet eine hohe Lebensqualität und gute Arbeitsplatzmöglichkeiten verbunden mit vergleichsweise niedrigen Immobilienpreisen. Kein Wunder, dass es immer mehr Menschen in die charmante Metropole an der Elbe zieht. 

Architekten in Dresden finden 

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