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Stadtarchitektur Köln: Lange Geschichte, große Zerstörung

Köln ist mit seinen über eine Million Einwohnern nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt Nordrhein-Westfalens und die viertgrößte Stadt Deutschlands, sondern gehört auch zu den ältesten Städten der heutigen Bundesrepublik. Tatsächlich kann Köln, ehemals Colonia, auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken, eine lange Zeit, während der entsprechend viele historisch und kulturell bedeutende Bauwerke errichtet worden sind. Leider hat Köln aber auch in anderer Hinsicht einen Spitzenplatz inne: Die Rheinmetropole wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört wie keine andere deutsche Großstadt, die Innenstadt beinahe zu 90 %. Es ist also einiges an historischer Bausubstanz unwiderruflich verloren gegangen. Umso bemerkenswerter, dass es trotzdem immer noch so einige eindrucksvolle Highlights aus den unterschiedlichsten Epochen in Köln zu entdecken gibt. Das markanteste Überbleibsel aus der Römerzeit ist der Römerturm. Weitere Reste römischer Bauten finden sich in der gesamten Innenstadt und sind zum Teil unterirdisch unter dem Rathaus, aber auch unter Park- oder Kaufhäusern öffentlich zugänglich. Aus dem mittelalterlichen Köln sind einige bedeutende Profan- und Sakralbauten entweder erhalten geblieben oder wieder aufgebaut worden. Dazu zählen das Rathaus, das Stapelhaus und das Overstolzenhaus, das älteste erhaltene Wohngebäude der Stadt, aber auch zwölf große romanische Kirchen und natürlich der Dom, das berühmteste Kölner Wahrzeichen und zugleich die größte Kathedrale Deutschlands, deren Fertigstellung stolze 600 Jahre betrug. Ab 1881 wurde rund um die historische Altstadt die Neustadt angelegt, die vor dem Krieg in sämtlichen architektonischen Stilrichtungen vom Historismus über Jugendstil bis zum Expressionismus erblühte, seither allerdings durch Kriegsschäden und Abrisswut einiges an Charme verloren hat. Erst in den 1980er-Jahren besann man sich in Köln wieder auf mehr Qualität in Sachen Stadtarchitektur. Zu nennen sind hier der Gebäudekomplex des Museum Ludwig, der Mediapark aus den 90ern, der Rheinauhafen mit den markanten Kranhäusern, das Weltstadthaus und das Kölntriangle, das zwischen 2004 und 2006 errichtet wurde.

moderne stadt – Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues der Stadt Köln

Derzeit wird in Köln enorm viel gebaut. Ziel ist dabei nicht nur das Schaffen von Wohnraum in der rasant wachsenden Rheinmetropole, sondern auch die Neugestaltung und Modernisierung verschiedener öffentlicher Gebäude, Verkehrswege und Plätze, um Köln noch attraktiver und zukunftsorientierter zu machen. Großen Anteil an dieser Runderneuerung hat die Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus der Stadt Köln, das Unternehmen moderne stadt. Dieses entwickelt bereits seit Jahrzehnten ganze Stadtquartiere und realisiert große Stadtentwicklungsmaßnahmen in ganz Köln, wie zum Beispiel das Clouth-Quartier, der Rheinauhafen, die Neue Mitte Porz und der Deutzer Hafen, allesamt Projekte, welche die Domstadt schon jetzt oder in naher Zukunft enorm aufwerten und noch lebenswerter machen werden.

Bauen, Kaufen und Wohnen in Köln

Durch Niedrigzinsen und knappes Bauland ist der Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen derzeit extrem angespannt. Klar, dass Köln als größte Stadt des Landes da keine Ausnahme bildet. Ganz im Gegenteil: Hier müssen Bauherren jedes Jahr mit rasanten Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent zum Vorjahr rechnen – und ein Ende ist nicht abzusehen, da Köln Experten zufolge auch in den nächsten Jahrzehnten ein großer Magnet und beliebtes Zuzugsgebiet bleiben wird. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Wohnimmobilie in der Domstadt liegt derzeit bei über 4000 Euro – und damit deutlich über dem nordrhein-westfälischen und bundesdeutschen Durchschnitt. Auch die Grundstückspreise steigen kontinuierlich. Je nach Lage schlägt der Quadratmeter Bauland aktuell mit 400 bis 1300 Euro zu Buche.

Förderprogramm zur energetischen Sanierung von Altbauten

Doch es gibt auch gute Nachrichten für private Bauherren in Köln. Vor allem für diejenigen, die einen Altbau modernisieren wollen. Im Rahmen eines Förderprogramms stellt die Stadt nämlich eine Million Euro zur energetischen Sanierung von Altbauten zur Verfügung. Gefördert werden dabei sämtliche Maßnahmen vom Austausch von Thermostatköpfen an der Heizung über neue Fenster bis hin zu Photovoltaikanlagen und einer modernen Wärmedämmung. Je nach Sanierungsmaßnahme übernimmt die Stadt Köln dann bis zu 50 Prozent der Kosten, höchstens aber 30 000 Euro. Ziel des Ganzen ist es, bis zum Jahr 2030 nur noch halb so viel CO2 auszustoßen wie im Jahr 1990, und Köln damit zu einer deutlich klima- und umweltfreundlicheren Stadt zu machen.

Mit homify den richtigen Architekten in Köln finden

Fakt ist, dass die hohen Preise für Immobilien und Grundstücke sowie die ebenfalls stetig ansteigenden Baukosten in Köln auf keinen Fall abschreckend auf zukünftige Bauherren wirken. In der Rheinmetropole wird auch im privaten Sektor weiterhin kräftig gebaut. Wer für sein Bauvorhaben einen Architekten in Köln sucht, kommt hier bei homify ganz bestimmt voll auf seine Kosten, denn hier wartet ein umfangreiches Verzeichnis qualifizierter Experten, welches sich beliebig nach Wohnort oder Postleitzahl filtern lässt. Auf diese Weise erhält man im Handumdrehen und völlig unkompliziert einen Überblick über Architekturbüros vor Ort sowie ihre jeweiligen Referenzen. Je nach Projekt gibt es Kölner Architekten, die sich beispielsweise auf klassische Reihenhäuser, Sanierungsobjekte, städtischen Wohnungsbau oder ökologische Neubauten spezialisiert haben. Die Experten und ihre beeindruckendsten und inspirierendsten Projekte werden regelmäßig in unserem Magazin vorgestellt, sodass sich jeder Bauherr ein umfangreiches Bild von allen infrage kommenden Architekten machen, den passenden Experten für sein Traumprojekt finden und sofort mit ihm Kontakt aufnehmen kann. Bei uns aufgelistet werden übrigens nicht nur Architekten, sondern auch viele weitere Profibetriebe, die beim Hausbau oder -umbau hilfreich sein können, wie zum Beispiel Elektriker, Bodenleger oder Interior Designer – selbstverständlich ebenfalls nach Wohnort oder Postleitzahl gefiltert.