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1 Dachdecker in Essen

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Wofür ist ein Dachdecker verantwortlich?

Im Wort „Dachdecker“ steckt bereits die Haupttätigkeit des Handwerkers – er deckt die Dächer von privaten und öffentlichen Gebäuden ein. Mit dieser Aufgabe sind aber eine Menge zusätzlicher Herausforderungen verbunden. So ist der Dachdecker unter anderem für die Dämmung von neuen und alten Häusern zuständig, damit die Konstruktionen den Energieeffizienzrichtlinien entsprechen. 

Vom Keller über die Außenwände bis zum Dachboden bringt er an den Häusern unterschiedliche Dämmstoffe und feuerfeste Materialien an. Auch Fugen und Ritzen dichtet er dabei professionell ab, sodass keine warme Luft ins Freie dringt und unnötig wertvolle Energie verschwendet wird. 

Nicht nur Dämmen und das Verlegen der Schindeln zählen zum Tätigkeitsbereich des Dachdeckers. Er ergänzt die Haube des Hauses auch mit verschiedenen Details wie Regenrinnen, Schneefanggittern und Blitzableitern. Wenn Kunden gerne ein Dachfenster oder eine Lichtkuppel integrieren wollen, dann rufen Sie idealerweise ebenfalls den Profi, der diese Dinge fachgerecht einbaut. 

Teilweise verlaufen die Grenzen zu anderen Handwerksberufen schwimmend. Einige Dachdecker übernehmen auch Aufgaben wie die Konstruktion und Fertigung von Dachstühlen aus Holz, die typischerweise dem Zimmermann zugerechnet werden. 

Welche beliebten Arten von Dächern gibt es?

Es gibt viele verschiedene Formen, in denen Dächer gestaltet sind. Dies hängt auch immer von der Mode der jeweiligen Bauzeit ab. Ein Klassiker, der bereits viele Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte genutzt wird, ist das sogenannte Satteldach. Es besteht aus einer einfachen Konstruktion mit zwei rechtwinkligen Flächen, die schräg abfallend am Dach angebracht werden. Die Form erinnert an einen Pferdesattel, was zur Namensgebung führte. 

Der Vorteil dieser Form ist, dass sie sehr langlebig und gleichzeitig kostengünstig ist. Es Satteldächer in verschiedenen Neigungswinkeln. Ein sogenanntes flaches Satteldach besitzt eine Neigung von unter 30°, ein Winkeldach hat eine Neigung von über 45°. Beim altfränkischen Satteldach beträgt die Schräge genau 60° und beim gotischen Dach über 62°. 

Welchen Winkel der Bauherr idealerweise wählt, hängt von den Witterungsbedingungen der Region ab. Steile Dächer werden in regenreichen Gegenden bevorzugt, weil das Wasser schnell abfließt. In den Alpen und anderen Gebieten mit starkem Schneefall stehen viele Häuser mit flacheren Satteldächern, die hohe Traglasten aushalten und gleichzeitig ihre vor Dachlawinen schützen. 

Eine alternative Dachform, die sich vor allem bei öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Krankenhäusern durchgesetzt hat, ist das Flachdach. Diese Art der Dachgestaltung bietet die Option von Dachterrassen, Dachbegrünung und auch den Einbau von Lichtkuppeln als besonderes Stilelement. Allerdings sind Flachdächer wesentlich wartungsintensiver als beispielsweise Satteldächer. Das Wasser kann hier nämlich nicht optimal abfließen und sucht sich gerne seinen Weg ins Innere. 

Sehr angesagt ist das sogenannte Pultdach. Es ist im Grunde ein halbes Satteldach oder ein schräges Flachdach. Ein Pluspunkt ist, dass es kaum Platzverlust durch Dachschrägen gibt. Zusätzlich kann aber Regenwasser problemlos abfließen. Auch der Aufbau von Fotovoltaik-Anlagen gelingt hier optimal. 

Kunden sollten sich mit dem Architekten und Dachdecker absprechen, bevor Sie sich für eine Dachform entscheiden. 

Mit welchen Materialien kann man Dächer decken?

Nicht nur über die Form, sondern auch das Material machen sich Kunden beim Bau eines neuen Daches oder bei einer Dachsanierung Gedanken. Besonders günstig sind Dachsteine, die aus Sand, Zement, Wasser und Farbe geschaffen werden. Schön ist die große Auswahl an Schattierungen und Farbtönen. Ein Grund, warum viele Interessenten schlussendlich eher zu Dachziegeln greifen ist, dass die Steine sehr anfällig für Moosbewuchs sind. 

Dachziegel dagegen sind aus Ton gefertigt und haben sich als äußerst langlebig und robust erwiesen. Ihr Preis liegt allerdings über dem der Steine. Ein weiteres Material, das aufgrund seiner dunklen Farbe eine elegante Wirkung hat, ist Schiefer. Insbesondere bei aufwendigen Dachformen wird er gerne genutzt. Er passt sich beim Verlegen gut an den Untergrund an. Im Winter sorgt die beinahe schwarze Farbgebung bereits bei geringer Sonneneinstrahlung für zusätzliche Wärme im Haus, dieser Effekt mag im Sommer eher störend wirken. 

Die traditionellen Reetdächer kommen vorwiegend im norddeutschen Raum vor. Das Material kostet vergleichsweise viel, bietet aber ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften. Metalldächer, insbesondere aus der Verbindung Titanzink sind einfach zu verarbeiten, rostbeständig und benötigen kaum Wartung. 

Wie finden Kunden den besten Dachdecker in Essen?

Wohn-, Schlafzimmer, Küche und Bad wollen mit einem ordentlichen Dach vor Wind und Wetter geschützt werden. Wer einen erfahrenen Dachdecker in Essen sucht, der wird auf der Webseite von homify fündig. Am einfachsten nutzen Interessenten auf der Homepage den Reiter „Experten“. In den beiden Suchfeldern am Seitenanfang tragen sie Dachdecker und Essen beziehungsweise die Postleitzahl ein. Je näher der Handwerker am Einsatzort wohnt, desto geringer fahren Anfahrtskosten aus. 

Über die Webseite von homify können Kunden die Dachdeckerfirma in Essen direkt kontaktieren. Optimalerweise vereinbaren sie einen kostenlosen Termin zum Erstgespräch. Dort können Fragen nach dem Preis, der Expertise und der Vorgehensweise geklärt werden. Es ist sinnvoll sich verschiedene Kostenvoranschläge einzuholen und diese zu vergleichen, bevor man einer Firma den Zuschlag erteilt. Bauherren sollten allerdings nicht nur auf den Endpreis achten, sondern auch darauf, was dieser bereits beinhaltet. Um einen echten Vergleich zu starten, müssen Kosten und Leistungen von verschiedenen Anbietern in Betracht gezogen werden.