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Was ist ein Elektriker?

Wer sich auf die Suche nach einem Elektriker macht, der wird vermutlich schnell wegen der Begrifflichkeiten irritiert sein. Seit dem Jahr 2003 wird Elektriker nämlich nicht mehr als anerkannter Ausbildungsberuf angeboten. Stattdessen wurden Elektriker und Elektroniker zu einer Berufsgruppe zusammengefasst. Der neue Ausbildungsgang wird fortan unter dem Namen Elektroniker geführt. Der klassische Elektriker trägt seither die Bezeichnung Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Im Volksmund wird allerdings in der Regel immer noch von einem Elektriker gesprochen. Außerdem tragen alle Fachmänner, die bis zum Jahr 2003 den Beruf erlernt haben, weiterhin diesen Titel. Somit wird auch in diesem Beitrag in Teilen der Elektriker als Berufsbezeichnung geführt. Die Aufgaben des Elektrikers sind die Planung, Installation und Wartung von elektrischen Geräten. Er schließt Lampen und andere Beleuchtungsanlagen an, installiert Steckdosen und ist für die gesamte Verkabelung von Gebäuden zuständig. 

Wofür braucht man einen Elektriker?

Ein Elektroniker sollte für alle elektrischen Arbeiten im Haus engagiert werden. Es wagen sich immer mehr Laien an die Montage von Backöfen und anderen Elektrogeräten, allerdings ist immer dem Experten der Vorzug zu geben. Die Gefahr, dass eine falsche Handhabung zu Unfällen führt, ist hoch. In Deutschland erleiden etwa 2,8 Millionen Bewohner jedes Jahr Unfälle im Haushalt, davon rund 8000 mit tödlichem Ausgang. Stromschläge, Feuer und Verbrennungen zählen zu den Hauptursachen von Unglücken in den eigenen vier Wänden. Um Kurzschlüsse und Überhitzung zu vermeiden, sollten bei der Installation von Elektrogeräten und Stromkabeln Profis ans Werk. Der Elektriker schließt nicht nur Lampen im Esszimmer an und verlegt Stromleitungen im gesamten Haus, sondern er integriert auch den Stromkasten und -zähler. Hier ist insbesondere der FI-Schalter von besonderer Wichtigkeit für Leib und Leben der Hausbewohner. Der sogenannte Fehlerstrom-Schutzschalter wird immer dann aktiv, wenn Unregelmäßigkeiten im Stromnetz vorliegen. Diese werden zum Beispiel verursacht, wenn eine Person einen nicht isolierten, elektrischen Gegenstand berührt. Der Schalter sorgt dafür, dass der Stromkreislauf in der gesamten Wohnung oder im gesamten Gebäude unterbrochen wird. Diese Reaktion erfolgt in unter einer halben Sekunde. Der Schalter bewahrt die Menschen vor schwerwiegenden Verletzungen und auch das Gebäude vor Bränden durch einen Kurzschluss. Der Elektriker installiert standardmäßig bei jedem Neubau den FI-Schalter. Bei älteren Häusern, in denen diese Sicherheitsfunktion noch nicht integriert ist, rüstet der Profi gerne nach. 

Bei Neubauten erstellt der Elektroniker die kompletten Pläne für Leitungen und Schalter. Er ist für die Planung, Installation und Wartung der elektronischen Steuer- und Regelsysteme verantwortlich. Diese sind beispielsweise dafür zuständig die Klimaanlage, das Alarmsystem oder die Türkontrolle zu steuern. Regelmäßig dokumentiert der Elektriker seine Ergebnisse und erstellt Prüfprotokolle. Herdanschlüsse sollten übrigens immer vom Profi übernommen werden, weil es sich dabei um Starkstrommodule handelt. Der Küchenplaner hat normalerweise einen erfahrenen Experten zur Hand. Sollte sich ein Laie an die Arbeit wagen und anschließend ein Unfall passieren, übernimmt der Nichtfachmann die Haftung für alle daraus resultierenden Personen- und Sachschäden. Es ist auf jeden Fall günstiger einen Elektriker für diese Arbeit zu engagieren, als spätere Klagen oder gar das Leben der Familie zu riskieren. 

Was kostet ein Elektriker

Im Gegensatz zu Profis wie beispielsweise Innenarchitekten, gibt es für Elektriker bzw. Elektroniker keine Honorarregelungen. Somit erstellt jeder Elektriker seine eigene Kalkulation. Normalerweise wird ein Stundenlohn angesetzt, der sich – je nach Region – zwischen ungefähr 50 und 100 Euro bewegen kann. Dazu rechnet der Experte auch Materialien, die er für die Installation oder Wartung benötigt. In der Regel fällt zusätzlich eine Fahrtkostenpauschale an. Dadurch, dass es keine Richtlinie für die Preise von Elektrikern gibt, lohnt sich immer ein Vergleich von Kosten und Leistung. Teilweise finden Kunden extreme Schnäppchenangebote, erst später stellt sich heraus, dass Zusatzkosten für die Anfahrt etc. extra berechnet werden. Ein böses Erwachen vermeidet man durch ein ausführliches Erstgespräch, in dem alle wichtigen Fragen geklärt werden.

Wie finde ich den passenden Elektriker in Hamburg?

Gerade in größeren Städten und Ballungsräumen wie Hamburg, Berlin und München gibt es zahlreiche Elektroniker, die ihre Dienste anbieten. Wer keine zufriedenstellende Empfehlung aus dem Bekanntenkreis bekommt, der sollte die Suchfunktion auf der Webseite von homify nutzen. Dort wird zunächst nach der Expertenkategorie Handwerker und dem Unterpunkt Elektriker gesucht. Wer darauf klickt, der erhält eine ausführliche Liste mit Anbietern aus dem gesamten Bundesgebiet. 

Optimalerweise wird anschließend die Ergebnisliste durch die Filterfunktion Einzugsgebiet oder Postleitzahl verkleinert. Es ist insgesamt sinnvoll einen Handwerker aus der Region zu wählen, weil dann die Anfahrtswege und die damit verbundenen Kosten wesentlich geringer sind. Gerade bei kleineren Tätigkeiten wird ein Handwerker auch keine 100 oder 200 Kilometer fahren. 

Nachdem der Kunde die Liste mit den versierten Profis vor sich hat, kann direkt über die Webseite Kontakt mit den Elektrikern aufgenommen werden. Bei diesem Gespräch sollten neben dem Preis auch die Inklusivleistungen, eventuelle Extras sowie die Dauer der Arbeiten besprochen werden. Besonders begehrte Experten haben meistens einen vollen Terminkalender und können nicht direkt am nächsten Tag zum Anschließen des Herdes vorbeikommen. Gerade, wenn es sich um Aufträge handelt, die bereits im Voraus planbar sind, sollte der Wohnungs- oder Hausbesitzer frühzeitig die Suche nach einem Elektriker in Hamburg beginnen. 

Wer für Neu- und Umbauten Architekten und Baufirmen engagiert, muss sich in der Regel nicht um das Engagement von Handwerkern kümmern. Die Profis arbeiten Hand in Hand und wählen ihre Vertragspartner meist selbst im Vorfeld aus.