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Klassisch, konservativ, elegant: Welcher Stil ist „typisch München’?

Es ist selbstverständlich unmöglich, eine komplette Großstadt auf einen bestimmten Style herunterzubrechen und einen einzigen dort vorherrschenden Einrichtungs- und Wohnstil festzulegen. Wenn man sich allerdings das Gros der Bevölkerung, bestimmte Traditionen und Einflüsse etwas genauer ansieht, findet man wohl dennoch in jeder Stadt etwas ganz Typisches, das gewisse Etwas, welches das insgesamte Erscheinungsbild mehr oder weniger deutlich prägt. So ist München zum Beispiel als Schickeria-Stadt bekannt, in der man große Marken und viel Bling Bling zu schätzen weiß. Auf der anderen Seite gilt die bayerische Landeshauptstadt aber auch als sehr traditionell und bodenständig. Und auch die Nähe zur Natur und die Liebe zum Sport spielen eine entscheidende Rolle. Es lässt sich also sagen: Abgehoben geht es hier trotz mehr oder weniger großen Schickimicki-Anleihen klassischerweise also nicht zu. In Sachen Einrichtungsstil und Innenarchitektur bedeutet das, dass traditionelle Eleganz und ein Hang zur üppigen Opulenz in München damals wie heute durchaus großgeschrieben werden. Parkettböden, stuckverzierte Decken, goldene Applikationen, Marmor und edle Hölzer sind in zahlreichen Münchner Wohnungen zu finden. Aber auch altehrwürdige Landhauselemente der Voralpenregion, die ein eher gediegenes und rustikales Flair vermitteln, sind an der Isar heute noch im großen Stil vertreten, während man hingegen maritime Details der Küstenregionen oder minimalistisches Understatement wohl deutlich seltener findet. Generell wohnt man in München eher konservativ und klassisch als avantgardistisch, puristisch oder im bunten Stilmix. Doch auch hier sei gesagt: Ausnahmen bestätigen natürlich – wie immer und überall – die Regel.

Innenarchitekten in München: gefragte Experten

München hat seinen Ruf als Schickeria-Stadt nicht umsonst. Statistiken beweisen, dass die Isarmetropole regelmäßig einen Tabellenspitzenplatz innehat, wenn es um die Frage geht, wie gut die Bewohner einer Stadt verdienen. So viele börsennotierte Unternehmen wie in München gibt es nämlich in keiner anderen deutschen Stadt. Entsprechend liegen die Gehälter in der bayerischen Landeshauptstadt ebenfalls rund 20 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Heißt für den Beruf des Innenarchitekten: Die Zahl der Bauherren, die sich auf diesem Gebiet professionelle Unterstützung leisten können und wollen, ist in München ebenfalls größer als in anderen Städten Deutschlands. Als Innenarchitekt in München hat man also durchaus etwas zu tun.

Was sind die Aufgaben eines Innenarchitekten?

Doch was sind eigentlich die Aufgaben eines Innenarchitekten? Das Tätigkeitsfeld dieser Berufsgruppe ist vielseitig, facettenreich und kreativ, so viel steht fest. Generell lässt sich sagen, dass ein Innenarchitekt für die Gestaltung beziehungsweise Umgestaltung von Innenräumen zuständig ist. Vom Innenausbau neuer Wohnungen über Um- und Ausbauten von Häusern bis hin zur Dekoration einzelner Räume sind die Einsatzbereiche dieses Berufszweigs extrem breit gefächert. Manche Innenarchitekten sind gleichzeitig Lichtplaner, manche entwerfen Möbel nach Maß, wieder andere spezialisieren sich auf die Akustik eines Raumes. Diese Vielseitigkeit und Kreativität macht den Beruf des Innenarchitekten aus und gleichzeitig so interessant für eigentlich jeden Bauherrn.

Wie teuer ist ein Innenarchitekt in München?

Wie Architekten und Ingenieure, rechnen auch Innenarchitekten nach der entsprechenden verbindlichen Honorarordnung HOAI ab, welche sowohl Mindest- als auch Höchstsätze beinhaltet, die man als Innenarchitekt für seine Leistungen verlangen darf. Es ist also offen einsehbar, wie hoch die Kosten der entsprechenden Leistungsphasen sind. Dennoch ist eine allgemein gültige Aussage darüber, was ein Innenarchitekt kostet, nur sehr schwierig zu treffen, da individuelle Faktoren eine große Rolle spielen. Als Faustregel sollte man als Bauherr jedoch ungefähr mit zwischen 10 und 17 Prozent der Bausumme rechnen.  

Lohnt es sich, einen Innenarchitekten zu engagieren?

Viele Bauherren stehen vor der Frage, ob sie nun einen Profi für den Innenausbau beziehungsweise die Gestaltung ihrer vier Wände beauftragen oder diesbezüglich doch lieber selbst Hand anlegen sollen. Die Frage, ob sich die Zusammenarbeit mit einem Innenarchitekten lohnt, hängt natürlich von den persönlichen Vorlieben und Ansprüchen ab, vom zur Verfügung stehenden Budget und der Art des Projekts. Legt man Wert auf eine besonders individuelle Gestaltung oder verfügt man über eine „komplizierte’ Immobilie, lohnt sich die Investition in einen professionellen Innenarchitekten auf jeden Fall. So kann es dem Laien extrem schwer fallen, sich in kleinen, verschachtelten oder ungünstig geschnittenen Wohnungen wirklich funktional, komfortabel und stylish zugleich einzurichten. Aspekte wie Dachschrägen, Säulen, eine außergewöhnliche Raumaufteilung etc. spielen eine wesentliche Rolle bei der Beantwortung der Frage, ob man nicht vielleicht doch lieber einen Profi ranlassen sollte. So oder so: Wer sich dafür entscheidet, sich von einem erfahrenen Innenarchitekten bei seinem Projekt helfen zu lassen, wird mit einem stimmigen, harmonischen Gesamtbild belohnt, welches noch dazu die Persönlichkeit der Bewohner zu 100 % widerspiegelt und ganz einfach das Beste aus jedem vorhandenen Raum – und sei er noch so außergewöhnlich oder schwierig zu gestalten – herausholt.

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