Glasgauben: dach von architekt di bernd brandner | homify
Glasgauben:  Dach von Architekt DI Bernd Brandner
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Das bestehende Bürogebäude befindet sich in der zentralen Innenstadt. Im Südosten von den Tuchlauben und an der Nordost- und Nordwestseite von der sehr engen Kleeblattgasse umschlossen, bildet das Bauwerk einen wesentlichen Teil des städtebaulichen Gebäudeblockes.

Das Gründerzeithaus wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und in den 50er-Jahren wiederaufgebaut.

Mit seinen 7 oberirdischen Geschoßen erzielt es eine verglichene Gebäudehöhe von rund 25 m und das oberste Fluchtniveau liegt über 22 m. Damit war für die Planung ein erhöhtes technisches und kreatives Können gefordert.

Im Erdgeschoß befinden sich diverse Lokale. Das Mezzanin wird vom Kino „Actors Studio“ in Anspruch genommen. Die restlichen Geschoße werden als Bürofläche genutzt.

Der leere Dachboden stand noch für weitere Nutzflächen frei. Die Eigentümer beschlossen, dass der best. Dachstuhl abgerissen und das Gebäude durch einen Dachgeschoß-Zubau für Wohnungen bereichert werden soll.

Zielsetzung des Zubaus war die Errichtung eines zeitgemäßen Dachgeschoßes für fünf 3-Zimmer-Wohnungen (ca. 90-120 m2) mit Terrassen. Hierfür sollte auch der best. Aufzug in das Dachgeschoß verlängert und das Treppenhaus mit einer Druckbelüftungsanlage versehen werden.

Aufgrund des bestehenden Gebäudegrundrisses, Lage des Treppenhauses mit Aufzug und der best. Lichthöfe konnte für jede Wohnung ein eigener individueller Grundriss geschaffen werden.

Die neue Dachfläche wurde auf 45° aufgeklappt und mit Eternit Rhombus Schablonen eingedeckt.

Je nach Lage und Fassadenabschnitt wurde die Dachhaut durch das Wechselspiel von massiven und Alu-Glas Dachgauben strukturiert. Den obersten Abschluss des Daches bilden die Dachterrassen.

Die Architektur des Dachgeschoßzubaus ergänzt das Gesamterscheinungsbild des Gebäudes und gibt dem Gebäude und dessen Fassade einen klaren Abschluss. Damit bilden Fassade und Dach wieder eine Einheit.

Jede Wohnung ist eingeschoßig ausgeführt und hat eine Freiraumfläche (Terrasse bzw. Atrium) auf Wohnungsebene, von der über eine Stahltreppe die jeweilige Dachterrasse begangen werden kann.

Durch die unterschiedlichen Grundrisse und dessen Raumbildner besitzt jede Wohnung ihren eigenen persönlichen Charakter.

Klare Grundrisslösungen, Transparenz, Leichtigkeit, Ein- und Ausblicke und räumliche Rücksichtnahme der Privatsphäre sind die Gestaltungselemente dieser Architektur.

In der Top 26 gelangt man über die Nur-Glas-Anlage des Vorraumes in die Wohnküche.

Sie ist durch die bestehende Kaminmauer räumlich aufgefächerte und wird durch die Terrasse zum Innenhof hin erweitert. Die Zimmer an den Tuchlauben ermöglichen den Bewohner den direkten Blick auf den Stephansdom.

Die Wohnküche in der Top 27 ist mit einem Atrium im Inneren des Gebäudes ausgestattet. Sowohl das Atrium, als auch die innovative Eckverglasung (Cockpit-Verglasung) an der Straßenseite geben dieser Wohnung ihrem ganz besonderen Flair.

Das verglaste Atrium an der Flanke des best. Lichthofes und die elegante Alu-Glas Dachgaube an der Straßenseite schaffen in der Top 28 ein besonders Raumgefühl von spürbare Leichtigkeit und räumlicher Freiheit. Die Wohnküche bildet das Zentrum der Wohnung, um die sich die restlichen Räume gruppieren.

Aufgrund der städtebaulichen Situation an der Kleeblattgasse, konnte in der Top 29 eine großzügige, straßenseitige Eckterrasse realisiert werden. Da die Kleeblattgasse sehr eng ist, bestand von Seiten der für die Stadtgestaltung Wien zuständigen Behörde kein Einwand.

Das Besondere an der Top 29, neben der Eckterrasse, ist der innen liegende Treppenaufgang zur Dachterrasse. Die Treppenkonstruktion, bestehend aus Holztrittstufen, Stahlwangen und Nur-Glas-Geländer, unterstreichen das Raumkonzept des Architekten.

Ein wesentlicher Teil der Räume der Top 30 orientieren sich zum Innenhof. Durch den fließenden Übergang von Vorraum, Balkon, Wohnküche bis hin zur innenhofseitigen Terrasse wird auch in dieser Wohnung das Prinzip der Leichtigkeit und dreidimensionalen Raumverknüpfung verfolgt.

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