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Haus bauen in Berlin

Haus bauen in Berlin

Berlin boomt – auch bei Bauherren. Doch welche Kosten kommen beim Bauen in der Hauptstadt auf zukünftige Hausbesitzer zu?
Berlin boomt – auch bei Bauherren. Doch welche Kosten kommen beim Bauen in der Hauptstadt auf zukünftige Hausbesitzer zu?

Preise und Kosten

Berlin boomt. Die Bundeshauptstadt hat sich seit dem Mauerfall zu einer pulsierenden, weltoffenen Metropole entwickelt, die Menschen aus nah und fern anzieht und bei ihren Einwohnern unter anderem dadurch punktet, dass sie eine hohe Lebensqualität bietet, die Lebenshaltungskosten dabei aber vergleichsweise gering bleiben. Infrastruktur, Kultur und Geschichte, Freizeitangebote – all dies findet man in Berlin zuhauf. Und kaum eine Stadt in Deutschland präsentiert sich dabei so vielseitig und bunt. Von trendy Szenestadtteilen wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain bis zu ruhigen, idyllischen Bezirken wie Köpenick oder Wilmersdorf gibt es in Berlin für jeden Geschmack das passende Viertel – auch für interessierte Bauherren, die in der Hauptstadt bauen möchten.

Welche Kosten kommen beim Hausbau in Berlin auf mich zu?

Mit welchen Kosten man beim Hausbau rechnen muss, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, ob ein Massiv- oder ein Fertighaus geplant ist, welche Ausstattung das neue Zuhause haben soll, wie groß das Grundstück ist und wo es liegt. Daher sind die folgenden Zahlen nur Durchschnittswerte, die stark variieren können, je nachdem wo in Berlin das Haus gebaut werden soll.

Grundstückspreise in Berlin

Der Kauf des Grundstücks macht einen erheblichen Teil der Kosten beim Bau des Eigenheims aus.  Laut statistischem Bundesamt beträgt der durchschnittliche Mittelwert für ein Grundstück in Berlin derzeit 477 Euro pro Quadratmeter, wobei die tatsächlichen Kosten deutlich davon abweichen können. Faktoren, die auf den Preis Einfluss nehmen sind die Lage, Größe und Verkehrsanbindung, aber auch die Nachfrage im jeweiligen Bezirk oder Stadtteil. Generell empfiehlt es sich, vor dem Kauf eines Grundstücks die Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktberichte der infrage kommenden Gegenden einzusehen und zu vergleichen. Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es mit dem Kauf eines Grundstücks noch nicht getan ist. Im Zusammenhang damit kommen nämlich noch weitere Kosten auf den Bauherren zu, wie zum Beispiel die Grunderwerbssteuer, Aufwendungen für den Bauplatz und Erschließungskosten sowie eventuelle Erdarbeiten.

Baukosten

Nachdem das Grundstück gefunden und gekauft ist, geht es an die reinen Baukosten wie die Kosten für den Rohbau, Abbrucharbeiten, sowie Erd-, Maurer- und Zimmerer-, Isolier- und Dachdeckungsarbeiten sowie den Ausbau mit Innenwänden, Böden, Verkleidungen und technischen Anlagen wie Heizung, Wasser und Elektronik. Kosten reduzieren kann man hier, indem man vor dem Bau Zuschüsse beantragt wie zum Beispiel die KfW-Förderung, wenn das Haus als Effizienzhaus geplant ist. Generell sollte man für die Hausbaukosten durchschnittlich 1000 bis 1500 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren, wobei die Preise hier natürlich auch erheblich variieren.

Baunebenkosten

Zum Schluss nehmen wir noch die Baunebenkosten unter die Lupe, denn mit den Kosten für Grundstück und Bau ist es immer noch nicht getan. Zu den Baunebenkosten zählen Planungskosten für Architekten, Ingenieure, Statiker und Sachverständige, behördliche Gebühren für Baugenehmigungen, Notar und Grundbuch, Versicherungsgebühren sowie die Grunderwerbssteuer, die bundesweit zwischen 3,5 und 6,5 Prozent variiert und in Berlin bei 6 Prozent liegt.

Generell gilt es also, vor dem Eigenheimbau sämtliche Kosten, die auf einen zukommen, sorgfältig durchzurechnen und darüber hinaus einen ausreichend großen Puffer einzuplanen, wenn man ein Haus in Berlin bauen will.

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