Stadtvilla in Hamburg:  Einfamilienhaus von Nailis Architekten

Haus bauen in Hamburg

Haus bauen in Hamburg

Hamburg gehört zu den beliebtesten Städten Deutschlands. Doch wie teuer wird es eigentlich, wenn man in der Hansestadt bauen will?
Hamburg gehört zu den beliebtesten Städten Deutschlands. Doch wie teuer wird es eigentlich, wenn man in der Hansestadt bauen will?

Haus bauen in Hamburg: Wie teuer wird es?

Immer mehr Menschen möchten zwar gerne ein Eigenheim mit Garten, aber immer weniger sind bereit, dafür aufs Land zu ziehen und auf die Annehmlichkeiten der Großstadt zu verzichten. Kunst, Kultur, Infrastruktur und vielseitige Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten auf kurzen Wegen sind nur einige Punkte, die für ein Leben in der Stadt sprechen, auch wenn man eine Familie gründen und im Einfamilienhaus wohnen möchte. Kein Wunder also, dass Bauplätze und entsprechende Immobilien in den großen Städten so gefragt sind. Hamburg gilt dabei als besonders attraktives Pflaster.  Keine große Überraschung, hat die Hansestadt zwischen Elbe und Alster doch eine Menge zu bieten, wenn es um modernes Großstadtleben geht – und das alles in nicht allzu großer Entfernung zum Meer.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich in Hamburg bauen will?

Die schlechte Nachricht vorweg: Im dicht bebauten Hamburg sind bezahlbare Bauplätze Mangelware und entsprechend begehrt. Ganz einfach ist es also nicht, sich in der Elbmetropole den Traum vom (selbst gebauten) Eigenheim zu erfüllen. Darüber hinaus entstehen durch die Lage am Wasser häufig besondere Maßnahmen beim Hausbau, weshalb man sich unbedingt vorher eingehend über das geltende Baurecht informieren sollte.

Grundstückspreise in Hamburg

Beim Bau des Eigenheims macht der Preis des Grundstücks einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus. Hamburg gehört dabei zu den teureren Pflastern in Deutschland: Durchschnittlich 660 Euro muss man hier für den Quadratmeter auf den Tisch legen, wobei die tatsächlichen Kosten je nach Größe, Lage, Verkehrsanbindung und Nachfrage natürlich deutlich variieren können. Auf jeden Fall sollte man vor dem Kauf eines Grundstücks die Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktberichte genau studieren und vergleichen. Außerdem versteht es sich von selbst, dass es mit dem Erwerb des Grundstücks längst nicht getan ist. Dazu kommen nämlich noch viele weitere Kosten, wie beispielsweise zusätzliche Aufwendungen für den Bauplatz und Erschließungskosten sowie möglicherweise Erdarbeiten und verpflichtend die Grunderwerbssteuer.

Haus bauen in Hamburg: Baukosten

Ist das Grundstück in Hamburg gefunden und gekauft, kommen nun die reinen Baukosten an die Reihe. Dazu gehören die Errichtung des Rohbaus, eventuelle Abbrucharbeiten, Maurer-, Zimmerer-, Erd-, Dachdeckungs- und Isolierarbeiten plus der Innenausbau mit Wänden, Böden und technischen Anlagen. Wer hier Kosten sparen will, sollte vor dem Bau Zuschüsse wie zum Beispiel die KfW-Förderung beantragen. Generell muss man für die Hausbaukosten in Hamburg im Schnitt 1500 bis 2000 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren, wobei die Preise auch hier natürlich sehr stark variieren. Im deutschlandweiten Vergleich baut man in Hamburg zwar teuer, aber nicht deutlicher kostenintensiver als in anderen Großstädten wie München oder Frankfurt.

Baunebenkosten für den Hausbau in Hamburg

Der dritte Kostenpunkt beim Hausbau sind die Baunebenkosten, die zusätzlich zu Grundstück und Bau hinzukommen. Dazu zählen etwa die Planungskosten für Architekten, Statiker, Ingenieure und Sachverständige sowie Gebühren für Baugenehmigungen, Grundbuch und Notar, verschiedene Versicherungsgebühren und nicht zuletzt die Grunderwerbssteuer, die je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent liegt und in Hamburg mit 4,5 Prozent Zu Buche schlägt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man für den Hausbau in Hamburg sowohl ein ordentliches Budget als auch das nötige Quäntchen Glück braucht und auf jeden Fall sämtliche Kosten gut kalkulieren und immer einen entsprechenden Puffer miteinplanen sollte.

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