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Vorher-Nachher: Cooles französisches Loft

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Die meisten Menschen haben ein schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen, das ihnen nicht ermöglicht sich vorzustellen, wie ein leerer Raum später voll möbliert aussehen wird. Die französische Innenarchitekten Barbara Sterkers nahm sich einem coolen industriellen Projekt an und ließ aus einer ehemaligen urbanen Lagerstätte ein cooles Loft für eine kleine Familie entstehen und bewies so ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen. 

Wir zeigen euch heute die Vorher-Nachher-Bilder, die die bauliche und gestalterische Verwandlung dokumentieren. 

Zuvor

Hier sehen wir den leeren Raum, der mit Behutsamkeit für einen Familie wohnbar gemacht wurde. Das Loft ersteckt sich über zwei Etagen, das einen fließenden und offenen Grundriss aufweist. Die Struktur der Räume wurde kaum verändert. So finden sich die öffentlichen Bereiche im unteren Geschoss und die privaten in der höherliegenden Galerie, die allerdings aufgelöst wurde. Die Fliesen des Bodens und der Wand wurden leider nicht erhalten, sondern abgeschlagen und die vertikale Fläche frisch gemalert. 

Aufgaben der Innenarchitekten

Das Loft befindet sich in Le Pré-Saint-Gervai, nordöstlich von Paris. Die Aufgaben der Innenarchitekten waren die Konzeption und Umsetzung, die Erstellung des Volumens, der Innenausbau und die spezielle Auswahl der Möbel. 

Esszimmer

Von dem groben, urbanen Stil ist kaum mehr etwas zu erkennen. Strahlendes Weiß dominiert das Esszimmer, das auf der unteren Ebene geplant wurde. Im Zentrum des Raumes findet sich der großzügige Esstisch, der von dem französischen Designklassiker Tolix Sessel „A56“ gesäumt wird. Der Feinblecher Xavier Pauchard entwarf eine Serie aus Stahlblech bereits im Jahr 1934. Darunter befand sich auch das „Modell A“, das bis heute nahezu unverändert blieb. Für die Pariser Weltausstellung 1937 erhielt Pauchard den Auftrag, die Parks der Stadt für die Besucher mit 16.000 Exemplaren auszustatten. Das Produktionsverfahren des Tolix Sessel „A56“ ist bis heute weitgehend von Handarbeit geprägt. Hergestellt wird der stabile Stuhl aus dickwandigem, einem Millimeter starken Stahlblech. Die einzelnen Bauteile werden zugeschnitten und mit bis zu acht Pressvorgängen in die gewünschte Form gebracht.

Weitere Anregungen zu tollen Stühlen findet ihr in dem Ideenbuch: Designklassiker – 6 beliebte Sessel

Gestalterisches Detail stellen der Boden und die Decke dar. Ein rechteckiger hölzerner Ausschnitt begrenzt die Zone des Essbereichs und versprüht durch das natürliche Material Wärme in dem Essbereich. Die Zimmerdecke weist ebenso eine prägnante Formation auf. 

Wohnzimmer

An die Küche siedelt sich das modern gestaltete Wohnzimmer an. Die alten Fenster blieben an gleicher Position erhalten und wurden lediglich gegen neue ersetzt. Unkonventionell wurde das Sofa positioniert, das zwei Chaiselounges inkludiert, die sich wie eine große erhöhte Liegefläche im Zentrum ansiedeln. 

Industrielle Details

Um auf der 150 Quadratmeter großen Fläche mehr Privatsphäre zu schaffen, wurde im ersten Geschoss die Galerie aufgelöst und eine Wand eingezogen. Diese weist allerdings vertikale Glasflächen auf, um dem Raum keine Helligkeit zu nehmen und ihn trotz allem offen zu gestalten. Schwarze baukonstruktive Teile wurden verwendet, um den einstigen industriellen Charme künstlich herzustellen. Durch die gegensätzliche Farbigkeit des Schwarz und Weiß entsteht ein grober Charakter. 

Treppe

In der Gestaltung der Treppe wird das urbane Design wieder aufgegriffen. Der Stil ist besonders schlicht und funktional. Gerade Linien und eine schnörkellose Brüstung greifen die Idee der Industrie auf und machen das innenarchitektonische Konzept authentisch. Um das Treppenhaus abzugrenzen, allerdings nicht zu verstecken, wird die Treppe hinter einer milchigen Glaswand angesiedelt. So kann das Licht durch die transluzente Oberfläche schimmern. In dem oberen Geschoss befinden sich die privaten Räume, wie das Schlafzimmer.

Wie sieht es mit eurem räumlichen Vorstellungsvermögen aus? Hinterlasst uns einen Kommentar!
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