Galaxy SOHO-Projekt in Peking

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Zaha Hadid gehört wohl zu den einflussreichsten und bekanntesten Architektinnen der Gegenwart. Im Jahr 2004 erhielt sie als erste Frau die bedeutende Auszeichnung des Pritzker-Architektur-Preises. Die aus dem Irak stammende Architektin und Architekturprofessorin lebt zum Großteil in Großbritannien. Extravagante und wagemutige organische Linien sind das Markenzeichen von Zaha Hadid, die jedes Gebäude unverkennbar gestaltet.

Robert Herrman hat sich auf die fotografische Darstellung von Städtebau, Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur spezialisiert. Der Fotograf Herrman fing das Galaxy SOHO-Projekt im Zentrum von Peking ein, das von Zaha Hadid entworfen wurde. 

Gebäudestruktur

Galaxy Soho:  Bürogebäude von homify
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Galaxy Soho

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Das Großprojekt in Pekings Zentrum besteht aus vier Türmen, die durch Stege und Fußgängerbrücken miteinander verbunden sind und so zu einem komplexen Gefüge zusammenwachsen. Auf Kanten und rechte Winkel wurde in diesem Konzept verzichtet. Vielmehr sorgen runde Formen, die sich berühren und ineinander zu verschmelzen scheinen, für fließende Übergänge. Die Verkleidung aus hellen Aluminiumblechen betont die Verspieltheit der Formen zusätzlich und sorgt für eine puristische Gestalt.

Einblicke in den Innenraum

Galaxy Soho:  Bürogebäude von homify
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Galaxy Soho

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Hier sehen wir den weiß, glänzenden Erschließungsbereich. Eingeklammert von strahlenden Wänden, die den gesamten Raum umschließen. Die hochglänzende Oberfläche wird durch die schlitzartige Beleuchtung verstärkt, die die vertikalen Flächen seitlich ausleuchtet. Durch die raumhohe Verglasung erhält man einen Panoramablick über den innen liegenden Hof. Der Fotograf fing die vorherrschende Atmosphäre wunderbar ein.

Weitere Anregungen zu Weiß findet ihr in dem Ideenbuch: Ganz in Weiß – Weiße Wohnideen

Der Einsatz großer Innenhöfe

Galaxy Soho:  Einkaufscenter von homify
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Galaxy Soho

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Die großen Innenhöfe des Projekts sind ein Spiegelbild der traditionellen chinesischen Architektur und schaffen eine ganz eigene innere Welt. Gemeinsam mit den unterschiedlich hohen Plateaus strukturieren sie die Anlage und schaffen eine „Panorama-Architektur“ mit Perspektiven, die sich je nach Positionierung ständig verändern. Die Architektur resultiert nicht aus starren zusammengesetzten Blöcken, sondern scheint in ständiger Bewegung zu sein. Die geschwungenen Linien der Brüstungen vermitteln das Gefühl, ineinander zu verlaufen. Besonders aufwendig wurde die Glaskuppel gestaltet, die ein geometrisches Raster aufweist. Der weiße Boden zeichnet graugefärbte organische Kurven und nimmt somit die Formensprache der Hülle dezent auf.

Nutzung

Galaxy Soho:  Geschäftsräume & Stores von homify
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Galaxy Soho

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Die unteren drei Etagen des Komplexes sind lediglich für Gewerbeflächen und Entertainment-Einrichtungen vorbehalten. Darüber erheben sich zwölf Büroetagen, die einen wunderbaren Blick auf die chinesische Stadt Peking versprechen. Im höchsten Geschoss befinden sich Restaurants, Cafés und Bars. Diese verschiedenen Funktionen werden über intime Interieurs, die immer in stetigem Austausch mit der Stadt sind, verknüpft. Die gesamte Nutzfläche beträgt etwa 330.000 Quadratmeter.

Könnt ihr euch vorstellen, in solch einem Gebäude zu arbeiten? Hinterlasst uns einen Kommentar!
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