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homify 360°: Drei Meter breites Haus in Japan

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Wohnraum in Japan ist unverschämt teuer. Wer dennoch nicht auf das kleine Haus in der Stadt verzichten möchte, muss leider Kompromisse eingehen. Diese Kompromisse führen zu unkonventionellen Bauten, die eine besonders kleine Fläche inkludieren und die aufgrund des minimalen Terrains gerade einen besonderen Reiz versprühen. Der japanische Architekt Hideki Ishii entwarf mit viel kreativem Detailreichtum ein schmales Haus, das die Wünsche einer Familie locker bewältigt.  

Ansicht zur Straßenseite

Die ehemalige Baulücke birgt eine absolute Fläche von 4,00 x 11,5 Meter. Allerdings durfte das Gebäude lediglich eine absolute Breite von 3,00 Meter aufweisen, da zur Seite des Hauses Abstandsflächen vorgeschrieben waren. Die Ansichtsfassade, die in Richtung Norden ausgerichtet ist, weist keine Öffnungen auf und präsentiert sich deshalb geschlossen für Passanten.

Raumprogramm

Im Erdgeschoss des Hauses siedeln sich das Esszimmer und die Küche an. Desto höher man in das Gebäude vordringt, desto privater werden die Zonen. Das Raumprogramm ist trotz der absolut schmalen Fläche ausreichend für eine vierköpfige Familie. Das Stadthaus beherbergt neben den klassischen Versorgungsräumen drei Schlafzimmer und ein Büro.

Gliederung

Der Architekt nutzte die Tiefe des Hauses sowie die Höhe des Gebäudes aus und untergliederte es in drei unterschiedliche Zonen. Gestalterisches Zentrum des Bauwerks ist die Galerie, die alle Stockwerke des Hauses miteinander verbindet. Die Holztreppe und die Verkehrsflächen siedeln sich im vorderen Bereich an und umschließen die Außenwände. So ensteht ein atriumsgleicher Bau.

Weitere Anregungen zu Holztreppen findet ihr in dem Ideenbuch: Holztreppen – Aus hartem Holz geschnitzt!

Küche

Im hintersten Segment des Erdgeschosses findet sich die Küche, die sich durch die schlichte Gestaltung der Materialien und der puristischen Formgebung natürlich in das innenarchitektonische Konzept eingliedert. Um den Raum optisch zu vergrößern, tragen viele horizontale Flächen dazu bei, die Küche zu strecken. 

Unterm Dach

Um den hohen Raum mit ausreichend natürlichem Licht zu versorgen, wurden in das Dach großzügige horizontale Flächen eingeplant, die sich auf das gesamte Raumgefühl positiv ausüben. Hinter der Holzverkleidung verbirgt sich, kaum erkennbar, ein weiterer Raum, der über drei schmale Stufen erreichbar ist.

Farbe und Material

Die sorgfältige Auswahl der Materialien und Farben trägt dazu bei, dass dem eigentlich kleinem Raum Volumen verliehen wird. Eine entscheidende Auswirkung hat ebenso das Dekor des Holzes. Das organische Muster belebt den Innenraum und bietet dem vorherrschenden Minimalismus Parole. Das Geländer der Treppe tritt durch die puristische Gestaltung in den Hintergrund und wirkt so nicht aufdringlich. 

Raumhöhen ideal ausnutzen

Die geringe Fläche wurde ideal ausgenutzt: Ein klassischer Raum wird durch eine eingezogene Holzdecke unterteilt. So entstehen zwei Bereiche, die den Raum zonieren und ihm mehr Fläche schenken. Auf der oberen Ebene findet sich eine Schlafstätte. Durch die erhöhte Positionierung zeichnet sich ein geschützter Bereich, der dem Nutzer absolute Privatsphäre schenkt, da er uneinsehbar ist. Das Zwischengeschoss erreicht man, indem man die Leiter, die an der Wand lehnt, verwendet. 

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