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DIY: 6 Tipps zum selber Malern deines Zuhauses

Sarah Müller Sarah Müller
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Eine vollkommen neue Raumwirkung wird erzielt, wenn bei der Einrichtungsplanung Farbe ins Spiel kommt. Besonders gilt dies bei der Gestaltung von Zimmerwänden. Sie bilden den Rahmen des Interieurs und sind der Hintergrund für das Szenario, das wir mit dem Arrangement der Möbel, Wohntextilien und Dekoartikel kreieren. Will man mit Farbe tiefgreifende Veränderung in das Wohnambiente bringen, reicht ein freies Wochenende aus, das man mit dem selber Malern als DIY Projekt füllt. Die 6 Tipps in diesem Ideenbuch widmen sich an alle, die sich mit Grundkenntnissen an das selber Malern wagen möchten.

1. Farbwahl

Trendfarbe Deep:  Wohnzimmer von SCHÖNER WOHNEN-FARBE
SCHÖNER WOHNEN-FARBE

Trendfarbe Deep

SCHÖNER WOHNEN-FARBE

Der Entscheidung, die Zimmerwände selbst zu malern, schließt sich der Gang in den Farben-Fachhandel an. Neben kundigen Beratern erwartet euch dort eine breite Auswahl an Farben, die entweder als vorgefertigte Farbtöne direkt zu erwerben sind oder erst zum Ton eurer Wahl gemixt werden müssen. Haltet ihr euch an große Fachhändler, besteht die Chance, dass diese Wunschfarben vor Ort angemischt und sofort mitgenommen werden können. Kleinere Betriebe hingegen geben diesen Vorgang häufig in Auftrag und lassen euch somit unter Umständen ein bis zwei Tage auf die Farbmischungen warten. Unter unseren Experten im Bereich Wandfarbe & -gestaltung befinden sich Farbhersteller, deren Paletten an Außen- und Innenfarben ein weites Farbspektrum aufweisen. Ähnlich wie in der Modewelt gliedern sich deren Farbangebote nach Kollektionen, nehmen die Trends der Interior Design Szene auf und eröffnen uns damit die Möglichkeit unsere Wände immer wieder neu und stilvoll in Farbe zu kleiden. Doch auch außerhalb dieser Kollektionen ist die Auswahl für das selber Malern unersättlich. Unabhängig von den individuellen Farbkarten, die jeder Fachhandel parat hat, könnt ihr auch einen RAL-Farbfächer zur Hand nehmen und dem Fachverkäufer eine der codierten Farbtöne zum Anmischen überreichen. Bei Farben nach RAL handelt es sich nämlich um normierte Farbtöne, um deren Zusammensetzung jeder Fachbetrieb weiß. Neben der Farbwahl wird sich eine weitere Frage stellen: Habt ihr die Flächen ausgemessen, die ihr selbst Malern wollt? Die Quadratmeterzahl wird nämlich darauf hinweisen, wie viele Farbeimer letztendlich gebraucht werden . Und wenn ihr schon für euer DIY Projekt durch die Gänge des Farben-Fachhandels schlendert, könnt ihr auch Pinsel, Farbroller, Malerkrepp und Grundierung auf eure Einkaufsliste setzen – wofür verraten wir euch gleich.

2. Wände vorbereiten

Trenfarbe Sahara:  Schlafzimmer von SCHÖNER WOHNEN-FARBE
SCHÖNER WOHNEN-FARBE

Trenfarbe Sahara

SCHÖNER WOHNEN-FARBE

Ihr habt also euren Wunschfarbton im Fachhandel gekauft und könnt kaum abwarten, wie sich der neue Farbton auf den Wänden macht. Bevor ihr jedoch daran denken dürft, die Farbe an die Zimmerwand anzubringen, gibt es beim selbst Malern einiges zu beachten. Auf der Rückseite jedes Farbeimers werdet ihr Anmerkungen zur Vorbereitung der Wände finden, die darauf hinweisen, dass die zu bestreichende Fläche staub-, schmutz- und fettfrei sein muss. Das selbst Malern beginnt also mit dem Reinigen der Wandflächen. Ganz einfach gelingt es, wenn ihr einen Eimer mit Wasser und Spülmittel zur Hand nehmt und ein Mikrofasertuch mit dem Gemisch benässt. Mit dem angefeuchteten Tuch streicht ihr über die komplette Wandfläche. Das Säubern wird abgeschlossen, indem ihr ein weiteres Mal mit einem Mikrofasertuch über die Wand streicht, das zuvor in klares Wasser getaucht wurde. Sobald die Fläche trocken ist, seid ihr dem tatsächlichen selber Malern einen bedeutenden Schritt näher!

3. Farbfläche begrenzen

Im Foto unseres Experten seht ihr einen Raum, dessen Wände drei Farben tragen. Eine Zimmerwand des Arbeitszimmers ist dabei in zwei Farbabschnitte aufgeteilt, während sich die anschließenden Wandflächen in einem dritten Farbton zeigen. Für Farbzuweisungen dieser Art, aber auch für das generelle selbst Malern ist dieser Tipp gedacht, der das Begrenzen von Farbflächen behandelt. Wollt ihr eine Wand streichen, wird neben Farben Malerkrepp als Utensil benötigt, das zum Eingrenzen der Wandfläche eingesetzt wird. An einer Ecke beginnt man das Malerkrepp anzubringen und damit gegebenenfalls Sockelleisten, Fenster und Türrahmen zu umkleben. Hierzu wird das Krepp mit den Fingerspitzen oder einem Löffel fest angedrückt, ohne Luftbläschen dabei entstehen zu lassen. Um beim selber Malern auf Nummer sicher zu gehen und Farbkleckse auf Böden, Türen oder Fenstern zu vermeiden, kann sich dem Malerkrepp auch eine Plastikplane anschließen, die empfindliche Stellen und Objekte bedeckt. Wenn ihr nun eine Wand nach Vorbild unseres Experten selbst streichen möchtet, zeichnet ihr den symmetrischen Abschnitt mit Bleistift leicht an und lasst das Malerkrepp akkurat daran entlang verlaufen. Die Fläche kann nun mit Wandfarbe versehen werden, wobei das Malerkrepp direkt von der nassen Farbe abgezogen wird. Langsam und möglichst im 45° Winkel sollte diese Bewegung erfolgen, um ein Durchsickern der Farbe zu verhindern. Sollte sich doch der ein oder andere Tropfen über die Grenze verirrt haben, genügt ein sofortiges Wegwischen zur Korrektur. Ist der Wandbereich getrocknet, dürfen die weiteren Farbanstriche nach selbem Prinzip erfolgen.

4. Grundierung

Wer dass selber Malern mit professionellem Ergebnis abschließen möchte, verwendet vor dem eigentlichen Anstrich eine Grundierung. Diese Mittel werden in Farbtöpfen oder -eimern verkauft und erscheinen in weißem, leicht wässerigem Farbton auf der Wand. Als Basis für den abschließenden Farbanstrich legt sich die Grundierung wie ein dünner Film auf die Wand, der feinporige Unebenheiten ausgleicht und damit das Anbringen der Farbe erleichtert. Anschaulich wird dies vor allem beim Auftragen von Farblacken auf offenporigen Oberflächen wie Holz. Abgebildeten sehen wir eine blau gefärbte Holzdecke, die zuerst fein angeschliffen und gereinigt werden muss, bevor eine Grundierung das Holz für den Farblack vorbereitet. Wer das selber Malern nur gelegentlich ausübt, sollte auf Grundierungen vertrauen, denn die Basis verspricht eine verbesserte Farbdeckkraft in einheitlicher Erscheinung und authentischem Glanz. Beim Auftragen der Grundierung wird sich auch zeigen, welche Stellen mit der Farbrolle nur schwer zugänglich sind. An diesen empfiehlt es sich mit Farbpinseln zu arbeiten, die auch schwierige Ecken und Winkel ausfüllen.

5. Einfache Technik beim Streichen

EINBAUSCHRANK HELLES KIRSCHFURNIER, WAND MIT TAFELFARBE:  Küche von Eyrich Hertweck Architekten
Eyrich Hertweck Architekten

EINBAUSCHRANK HELLES KIRSCHFURNIER, WAND MIT TAFELFARBE

Eyrich Hertweck Architekten

Die Vorarbeit zum tatsächlichen selber Malern ist endlich geschafft. Damit ihr nun schnell vorankommt, folgender Tipp: Nehmt euch einen Farbpinsel zur Hand, dessen Kopf eine Breite von cirka fünf Zentimetern aufweist. Fahrt damit an dem Malerkrepp entlang und umrandet auf diese Weise eure zu bestreichende Wandfläche. Nun habt ihr schon einmal die Stellen mit Farbe bedacht, die eure Farbrolle nur schwer erreicht hätte, denn nun ist dieses Werkzeug gefragt. Nachdem ihr es in den Farbeimer tunkt, zeichnet ihr mit der Rolle ein großes W an die Wand und füllt die Fläche mit der Farbrolle nun zügig aus. Im Foto wurde mit Malerkrepp die schwarz definierte Fläche begrenzt. Die umliegenden Wände, der Einbauschrank und die Sockelleisten blieben dank dieser Vorgehensweise von der schwarzen Farbe unberührt.

6. Farbtrends umsetzen

So manche Farbtrends machen das selber Malern zu einer kniffligen Aufgabe. Zum Beispiel die Mode geometrische Farbflächen an Wände anzubringen oder ganz aktuell – Türen und Sockelleisten den Zimmerwänden farblich anzugleichen. Für Letzteres sollte beim selber Malern beachtet werden, dass für Wände und Oberflächen anderen Materialtyps unterschiedliche Grundierungen und Farbarten verwendet werden. Eine bereits lackierte Holztür oder hölzerne Zierleiste muss zudem vorab vom Lack befreit und somit abgeschliffen werden. Eine Grundierung für Holzwerkstoffe ist die geeignete Basis für matte Farblacke, die derzeit ganz dem Trend entsprechen. Zum selber Malern bieten Farbhersteller Lacke und Wandfarben an, die denselben Farbton besitzen und mit denen ihr dem Beispiel unseres Experten überzeugend folgt. Ist bei dir die Lust auf ein DIY Projekt geweckt? In diesem Ideenbuch haben wir weitere Tipps für dich.

Haben wir die Lust zum selber Malern bei dir geweckt?
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