homify 360°: Kupferfarbenes japanisches Einfamilienhaus

Claire Dove Claire Dove
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Unsere japanischen Experten sind immer ein Garant für hochwertige, minimalistische Projekte. Auch das Einfamilienhaus in Japan, das wir euch heute vorstellen wollen, zeigt die so typische Kombination von Moderne, Minimalismus und einem spannenden Matieralmix. Für letzteren zeichnet übrigens die gleichzeitige Verwendung von kühlen Materialien wie Edelstahl mit warmen Werkstoffen wie Holz verantwortlich. Das ungewöhnliche Gebäude steht in der Präfektur Aichi auf der Insel Honshū und ist nur circa 300 km von der Hauptstadt Tokio entfernt.

Was dieses Einfamilienhaus noch so besonders macht, seht ihr in dieser Ausgabe von homify 360°. 

Kupferfarbene Außenfassade

Das zweigeschossige Einfamilienhaus besticht durch seine kupferfarben schimmernde Außenfassade. Auch die moderne Bauweise mit den gekonnten Aussparungen fällt sofort ins Auge. Der Vorhof des Hauses wurde statt mit wucherndem Grün extrem neutral gehalten, indem feine Kiesel aufgeschüttet wurden. So lenkt nichts von der beeindruckenden architektonischen Struktur ab.

Das Wohnzimmer

Auch im Innenraum wird mit geometrischen Formen und Texturen gespielt. Die Decke ist mit Holz verkleidet und stellt einen schönen Kontrast zu den luftigen, gläsernen Schiebetüren dar. Die farblich dezente Einrichtung des Wohnzimmers erinnert an die kupferbraune Tönung der Außenfassade und verstärkt dadurch die Verbindung zwischen Innen und Außen, die die bodentiefen Fensterfronten schon herstellen.

Hell und dunkel

Das Spiel von Licht und Schatten, innen und außen, wird in allen Bereichen des japanischen Wohnhauses konsequent durchgezogen. Die freischwebende Treppe ist aus hellem Holz und einem zarten Stahlgerüst und wird von einem großzügigen, bodentiefen Fenster eingerahmt. Die rustikale Holzdecke sowie die massiven Türen, die zurück in den Wohnbereich führen, bilden den stilgebenden Kontrast.

Terrasse

Auf der mit Holzdielen versehenen Terrasse erkennt man, wie harmonisch sich das Einfamilienhaus in den baulichen Kontext einfügt. Durch die einheitlich wirkende Gestaltung der Häuserreihe entstehen Gemeinschaftsgefühl und ein ästhetisch ansprechender Wohnraum. Dies ist typisch für das Wohnen in Japan, denn hier hat man bei der Wohnungssuche grundsätzlich die Wahl zwischen kleinen, mittelgroßen sowie großen Wohnblocks, die dann oft äußerlich ähnlich gestaltet sind. 

Übrigens wurde auch auf der Terrasse auf eine üppige Begrünung verzichtet. Damit der Bereich jedoch nicht zu karg und unwohnlich wirkt, wurde ein kleines Blumenbeet eingefügt, das von einer kleinen Holzkonstruktion begrenzt wird. Die Freifläche kommt auch dem Haustier der Familie, einem kleinen Hund, zugute. Denn er hat hier die Möglichkeit, nach Lust und Laune an der frischen Luft zu sein.

Spannende Blickbeziehungen

In Japan wird großen Wert auf Harmonie und Ästhetik gelegt, wenn es um den Hausbau geht. Es verwundert also nicht, dass das Einfamilienhaus von jeder Perspektive aus wie ein kleines, in sich geschlossenes Kunstwerk wirkt. Hier blicken wir von außen durch die hohen Fenster in den Innenraum des Gebäudes. Die schwarze Dekoration der hölzernen Treppenstufen spiegelt sowohl die Farbe des Treppengeländers als auch des Geländers im Außenbereich wider. Auch die sparsame Begrünung im Außenbereich reflektiert sich in den strahlenden Fenstern. So wird wieder einmal die perfekte Symbiose zwischen Innen und Außen hergestellt.

Wenn euch dieses Haus gefallen hat, mögt ihr sicher auch das drei Meter breite Haus in Japan.

Wie gefällt euch die japanische Architektur? Hinterlasst uns gerne eine Kommentar!
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