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homify 360°: Natürliches Waldhaus in Japan

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Heute zeigen wir euch ein zauberhaftes japanisches Waldhaus, das unter friedlichen Bäumen lagert und die Hektik der Großstadt völlig vergessen lässt. Das Architekturbüro Atsushi + Naoko Kasuya plante und baute das Haus und schuf damit eine moderne Hütte, die sich völlig losbindet von der Technik der urbanen Stadt. 

Lage

Das Waldhaus befindet sich auf einer Höhe von 700 Meter über dem Meeresspiegel am Fuße der japanischen Nordalpenbergkette, die sich über die zentrale Region des japanischen Archipels bis hin zu Azumino führt. Diese Gegend ist für ihre schöne Landschaft bekannt. Die markante dreieckige Form des Waldhauses ist eine moderne Interpretation der Gebäude, die in dieser Gegend bereits üblich waren. Für den Bau des Hauses wurde kein Baum gefällt, so kam es zu dem unüblichen Grundriss. Wie ein Stein, der auf einer Lichtung liegt, kragt dieses monulitische Gebäude aus den Bäumen hervor. 

Materialien der Fassade

Die Materialien für die Ausbauarbeiten des Waldhauses verkörpern die Leistung einer modernen Landhaus-Villa. Wichtig war es den Architekten, dass das Äußere trotz der Bebauung unter hohen Bäumen eine minimale Wartung erforderte. Basierend auf diesem Aspekt wurden alle Oberflächen des Daches und der äußeren Wand mit verzinkten Stahlblechen abgedeckt. Das Waldhaus verfügt über keine Dachrinnen, sodass Regen und Schnee direkt in die Erde eindringen.

Innenraum

Hier sehen wir den Eingangsbereich des Hauses. Beim Betreten des Gebäudes wird man sofort von dem einzigartigen Charme in den Bann gezogen. Die Wand des Eingangs wurde völlig verglast und versorgt den Innenraum mit viel natürlichem Licht. Im Foyer des Hauses steht ein Kamin im Zentrum, der für die nötige Wärme sorgt. 

Materialien und Farben

Der Innenraum wurde mit Kalkputz und einer kleinen Menge gelber Farbe vermischt. In Kombination mit dem hölzernen Eichenfußboden entsteht so ein warmes Innenraumgefühl. Das Interieur wirkt wie eine nahtlos gegossene moderne Höhle, die ein ruhiges Ambiente bietet. Das traditionelle Material des Kalkputzes erwies sich als besonders geeignet für die Endbearbeitung der schrägen Wand- und Deckenflächen, die subtil in ihren Abmessungen und Neigungswinkeln zwischen jedem der Flügel stehen. Die Küchenzeile schmiegt sich an die gegebene Raumkontur an wurde in hellen Farben gestaltet.

Verwendung der Werkstoffe hinsichtlich des baulichen Kontexts

Moderne und gleichzeitig industrielle Materialien wurden für den Bau des Waldhauses genutzt. Diese wurden nicht nur aus emotionalen oder sentimentalen Gründen verwendet, sondern kamen auch aus logischen Gründen zum Einsatz. Sie untermauern die prägnante architektonische Form, die die Harmonie und den Einklang mit der Natur verdeutlichen soll. Neben dem räumlichen Kontext sollten die Anforderungen der Nachhaltigkeit zudem erfüllt werden. 

Ebenen

Das Leben in dem kleinem Waldhaus findet auf mehreren Ebenen statt. Durch die Verwendung von Zwischengeschossen werden diverse Raumgefühle geschaffen, die ein spannendes Wohnen ermöglichen. Das Badezimmer liegt in einer tieferliegenden Etage an. Bewusst wurde der Funktionsraum des Badezimmers in einem fensterlosen Raum angesiedelt, da man sich in einem Bad normalerweise nicht lange aufhält und so die wertvollen Ecken mit Öffnungen für andere Nutzungen verplant wurden. 

Leben im Waldhaus

Die Innenräume haben eine Breite von bis zu 4,5 Metern und eine maximale Höhe von 5,1 Metern. Durch die spezielle Anordnung der zueinander stehenden Wandscheiben, die nur eine Dicke von 170 Millimeter aufweisen, ist es möglich, Hochleistungsdämmstoffe unterzubringen. Die komplexen Verbindungselemente zwischen den Holzbauteilen, die jeweils an den spitzen Winkeln sind, wurden von lokalen Schreinern geprägt.

Direkt an die Küche schließt das Schlafzimmer an. Die eine Wand wurde vollständig verglast und lässt einen wunderbaren Blick in den Wald zu. Die Räume werden nicht durch konventionelle Türen getrennt, sondern durch die unterschiedlichen hohen Ebenen strukturiert. 

Winter im Wahldhaus

Der Hauptteil des Waldhauses besteht aus einer Holzkonstruktion. Azumino ist bekannt für seine strengen Wintern. Das kostengünstige Material Holz hilft, aufgrund der geringen thermischen Masse eine komfortable Wärmeumgebung zu schaffen.

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