Ratgeber Garten: Obstbäume

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Obstbäume auf dem eigenen Grundstück sind für viele Hausbesitzer das i-Tüpfelchen auf dem Gartenspaß. Egal, ob Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pflaumen: Früchte, die man direkt vom eigenen Baum pflückt und verspeist, sind einfach ein ganz besonderer Genuss. Und Obstbäume überzeugen nicht nur mit ihrer köstlichen Ernte, sondern auch durch ihre Optik. Wenn sie im Frühling in voller Blüte stehen, wird der ganze Garten zur absoluten Augenweide. Damit wir uns an diesen kulinarischen und optischen Highlights erfreuen können, müssen die Obstbäume in unserem Garten aber erst einmal professionell gepflanzt und gepflegt werden. Wir haben ein paar Tipps für alle Gartenfreunde zusammengestellt, die sich den einen oder anderen Obstbaum nach Hause holen wollen.

Obstbäume richtig pflanzen und pflegen

Der richtige Ort

Was beim Pflanzen von kleinen Bäumchen oft unterschätzt wird, ist der Raumbedarf, denn so ein Obstbaum mag zu Anfang noch klein und zierlich sein, aber je nachdem, um welche Art von Baum es sich handelt, kann er sich im Laufe der Jahre zu einem echten Riesen entwickeln, der sowohl in Höhe und Breite als auch in Sachen Wurzelwerk einiges an Platz in Anspruch nimmt. Die Devise lautet also: Vorausschauend pflanzen!

Die richtige Sorte

Leider gedeiht nicht jede Obstsorte an jedem Standort. Die klimatischen Bedingungen sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg und Ertrag eines Obstbaumes. Aprikosenbäume zum Beispiel lieben die Wärme und werden in Regionen, in denen das ganze Jahr über Kälte und Feuchtigkeit herrschen, nicht lange überleben beziehungsweise kaum viele Früchte tragen. Vor dem Pflanzen sollte man sich also genau informieren und sich gegebenenfalls von einem Experten beraten lassen, damit man von seinem Obstbaum später auch wirklich etwas hat.

Die richtige Zeit

Botanikprofis und Obstbaumexperten empfehlen die Monate zwischen September und Mai als beste Obstbaumpflanzzeit. Der genaue Zeitpunkt hängt dabei selbstverständlich von der Sorte und der Robustheit der kleinen Bäume ab. Auch hier gilt: Expertenhilfe einholen und vor allem nicht am falschen Ende sparen.

Die richtige Pflege

Junge Obstbäume brauchen viel Wasser, gerade bei trockener und heißer Witterung. Erst wenn die Bäumchen zu einer stattlichen Größe herangewachsen sind, können sie sich mit ihren Wurzeln selbst ausreichende Wassermengen aus dem Boden zuführen. Egal, ob junger oder erwachsener Obstbaum: Eine regelmäßige Kontrolle auf Schädlings- oder Krankheitsbefall ist extrem wichtig. Gegen viele Schädlinge hilft bei leichtem Befall ein Absprühen mit Brennnesselsud oder einer Spiritus-Seifen-Lösung. Wenn der Befall zu stark ist oder natürliche Bekämpfungsmittel nicht greifen, bleibt allerdings nur noch der Griff zum Pestizid, wenn man seine Obstbäume retten will. Wer mit gefräßigen Vögeln in seinen Obstbäumen zu kämpfen hat, kann mit einem Schutznetz den Schaden begrenzen. Wichtig ist auch, seine Bäume regelmäßig mit Nährstoffen zu versorgen. Selbst erzeugter Kompost ist dabei ein effektiver und natürlicher Dünger, der zum Gedeihen der Obstbäume im Naturgarten beiträgt.

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