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Holz – Innovatives und exklusives Design von DeBrugger

Annika Freese Annika Freese
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Holz ist einer der vielseitigsten und lebendigsten Werkstoffe und einer, der stets auch mit großen Emotionen verbunden ist. Sebastian Debold und Daniel Brugger – zusammen das Designerduo DeBrugger – haben diese Emotionsgeladenheit genutzt und sich daran gemacht, aus dem schönen Material in jahrelanger Entwicklungsarbeit etwas ganz Eigenes zu kreieren: Sie kombinieren diverse Hölzer, vor allem in Form von Stiften und Furnieren – ein jedes mit ganz unterschiedlichen Eigenheiten in Farbe und Struktur – und erschaffen damit zauberhafte Oberflächen. Dank der Innovationsfreude und Kreativität der beiden kann mit diesen Oberflächen nahezu grenzenlos weitergearbeitet werden: Tische, Raumteiler, Fußböden, Sitzgelegenheiten, Schränke und sogar beeindruckenden Wandschmuck – um nur einige der Verarbeitungsmöglichkeiten zu nennen – bauen und bilden sie in traditioneller Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail. Wir haben mit Sebastian Debold gesprochen und uns die Ideen und exklusiven Arbeiten der Designer etwas genauer erläutern lassen.

Libra Couchtisch

Libra Couchtisch:  Wohnzimmer von DeBrugger
DeBrugger

Libra Couchtisch

DeBrugger

Die Geschichte der beiden Wahlleipziger klingt beinahe märchenhaft: Vor einigen Jahren haben sich Debold und Brugger kennengelernt, als sie gleichzeitig Räume für kreatives Arbeiten in einer ehemaligen Schreinerei in Leipzig anmieteten. Der gelernte Tischler und Orgelbauer Daniel Brugger und der Künstler und Meisterschüler von Prof. Bogomir Ecker, Sebastian Debold, entdeckten massenhaft alte Furnierreste in der ausgedienten Schreinerei und fingen bald darauf an, gemeinsam Ideen zu schmieden. Was macht man mit so verschiedenem Furnier, das für seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr zu gebrauchen ist? – Ganz klar, man verleimt und presst es in aufwendiger Handarbeit, sorgt für ein außergewöhnliches Design – und schon hat man Holzplatten geschaffen, die einen mit ihrer Optik hypnotisieren. Man muss zweimal hinsehen, um ganz sicher zu gehen, dass die Tischplatte selbst nicht wellenförmig verläuft, wie es auf den ersten Blick wirkt. Der Couchtisch besteht aus der Holzvollmaterialplatte Libra und Füßen aus pulverbeschichtetem Stahl.

Libra

Libra Plattenmaterial:  Esszimmer von DeBrugger
DeBrugger

Libra Plattenmaterial

DeBrugger

Ganz deutlich sieht man bei dem Libra-Plattenmaterial die verschiedenen Holzfurniere, die zum Einsatz gekommen sind. Die einzelnen Furnierstreifen – etwa 1200 Streifen bei einer Plattenbreite von 90 cm! – werden von Hand verleimt. Damit ist jede Platte ein nicht reproduzierbares Unikat.

Esstisch

Libra Plattenmaterial:  Esszimmer von DeBrugger
DeBrugger

Libra Plattenmaterial

DeBrugger

Die Musterung der stabilen Vollmaterialplatte ist von beiden Seiten sichtbar und ein absoluter Blickfang in jedem Raum. Damit eignet sich Libra auch für alle vertikalen Einsatzmöglichkeiten – sei es als nun als Schrankverkleidung oder auch als Raumteiler. Farb-, Größen- und auch Musterwünsche können individuell mit den beiden Designern besprochen werden. Da die Platten nach Auftrag gefertigt werden, kann DeBrugger auf jeden Kundenwunsch eingehen. Wer nun ganz neugierig geworden ist und sich die Arbeiten von Debold und Brugger einmal in natura ansehen möchte, dem sei die designmesse.ch in Zürich empfohlen, wo es vom 16.- 18. Mai auch einen Stand von DeBrugger geben wird.

Flexus

Flexus Plattenmaterial:  Esszimmer von DeBrugger
DeBrugger

Flexus Plattenmaterial

DeBrugger

Das Plattenmaterial Flexus besteht ebenfalls aus Vollholz, das miteinander verleimt wird. DeBrugger verarbeitet Holz aus der ganzen Welt, achtet dabei jedoch auch darauf, keine gefährdeten Holzarten zu verwenden. Die Verschiedenheit der Hölzer, ihr Wachstum auf verschiedenen Böden mit mannigfaltigen Lichteinstrahlungen und Entwicklungsbedingungen spiegelt sich deutlich in ihrer diversen Farbgebung und Struktur, die bei den stets naturbelassenen Materialien wunderschön zur Geltung kommt. Hier sieht man sehr schön, dass die Musterung der stabilen Platten beidseitig sichtbar ist – ein fantastischer Effekt aus jeder Perspektive!

Musivi

Musivi Plattenmaterial:  Wohnzimmer von DeBrugger
DeBrugger

Musivi Plattenmaterial

DeBrugger

Die Idee war längst im Kopf, doch lange mussten die beiden Designer von DeBrugger experimentieren, bis sie die perfekte Technik für ihre Kreationen entwickelt hatten. Wie ein Mosaik werden die Musivi-Holzvollmaterialplatten aus ca 1x1 cm großen Holzstiften verschiedenster Farben gelegt und anschließend verleimt. In aufwendiger Handarbeit entstehen so abstrakte Muster oder Pixelbilder, die einen ganz einzigartigen Charakter haben.

Mosaike aus Palettenholz

Musivi Motiv:   von DeBrugger
DeBrugger

Musivi Motiv

DeBrugger

Ein Raumteiler mit ganz besonderem Charme ensteht so aus Holz, für das man ursprünglich vermutlich gar keine Verwendung mehr hätte. Auch wenn das so genannte Holz-Upcycling nur ein Nebeneffekt des Kreationsprozesses war, so ist doch die Verwendung von solchen alten Furnieren, Resthölzern und Abschnitten aus der Holzindustrie nicht nur wunderschön anzusehen, sondern eine echte Innovation mit Nachhaltigkeitsfaktor. Um auf eine große Farbpalette zurückgreifen zu können, werden jedoch bestimmte Hölzer auch einfach gekauft, um anschließend weiterverarbeitet zu werden. Debold erzählt uns im Gespräch ein sehr interessantes Detail, nämlich dass besonders die Stifte für die Musivi-Holzplatten häufig aus ehemaligen Transport-Paletten stammen, mit denen Güter aus aller Welt verschifft wurden. Oftmals werden diese Paletten aus exotischen Hölzern gezimmert, die jedoch unter Umständen von Pilzen befallen waren oder sonstige Schönheitsfehler hatten und darum nicht für eine konventionelle Verarbeitung in Frage kamen. Für DeBrugger erweitern derartige kosmetische Fehler die große Vielfalt an natürlichen Farbegebungen zusätzlich und helfen damit gleichzeitig ganz nebenbei, das künstlerische Repertoire des Duos zu bereichern.

Wunschmotiv nach Wahl

Musivi Motiv:   von DeBrugger
DeBrugger

Musivi Motiv

DeBrugger

Die pixelartigen Gemälde aus Holz können mit jedem Wunschmotiv und – dank der Zusammenlegung verschiedener Platten – in allen erdenklichen Größen angefertigt werden. Das eröffnet natürlich viel Raum für Gedankenspielereien: Das Firmenlogo auf dem Lobbyfußboden, das Konterfei eines lieben Menschen, das eine ganze Wand verkleidet… Der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Und wie funktioniert das Ganze? – Sebastian Debold fertigt die Holzkunstwerke nach Vorlage an, entfernt sich immer wieder meterweit, um Farbgebungen und Nuancen anzupassen und zu optimieren – bis ein definitives Bild entstanden ist. Besondere Augenfarben oder andere Nuancen in menschlichen Antlitzen gelingen gerade erst durch die Verfärbungen im Holz, die es für andere Zwecke unbrauchbar gemacht hatten, sagt Debold. Und erst jetzt kommt der Leim ins Spiel. Den genauen Ablauf ab hier dürfen uns die beiden nicht verraten, doch soviel sei gesagt: Für die anschließende Verdichtung des Holzes wurde von DeBrugger in Zusammenarbeit mit einem befreundeten Stahlbauer extra eine Presse entwickelt, die das Holz mit 60 bis 70 Tonnen Gewicht in seine endgültige Form bringt. Anschließend kann das Material geölt, gewachst oder lackiert werden und erhält so seine definitive Optik und entsprechende Haptik.

Möbel nach Wunsch

Musivi Pixelschrank Ausstellungsstück Unikat:  Esszimmer von DeBrugger
DeBrugger

Musivi Pixelschrank Ausstellungsstück Unikat

DeBrugger

DeBrugger fertigt neben den Holzvollmaterialplatten zur Weiterverarbeitung natürlich auch jedes Wunschmöbelstück nach Maß an. Inneneinrichtung für das Foyer, die Bar, öffentliche Räume in Institutionen oder natürlich auch fürs Zuhause. Der Pixelschrank ist so ein Unikat – ein maßgefertigtes Ausstellungsstück, an dem man sieht, wie eine Auftragsarbeit von den Designern aussehen kann. 

Aufregend, neuartig und unglaublich schön – Holz für alle Sinne eben!

VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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