Japanische Designermöbel

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Wenn es um das Thema japanisches Design geht, denken die meisten Menschen wohl zuerst an Autos, Videospiele und andere High Tech Geräte. Doch auch in Sachen Architektur und Möbeldesign ist Made in Japan inzwischen total angesagt. Japanische Architekten und Designer faszinieren uns immer wieder mit ihren Entwürfen, die von eigenen Traditionen genauso beeinflusst sind wie vom deutschen Bauhausstil. Das Ergebnis: schnnörkellose, puristische Produkte und Projekte, die auf jeglichen überflüssigen Schnickschnack verzichten, die Funktion in den Mittelpunkt rücken und auf natürliche, hochwertige Materialien und eine schlichte Formensprache setzen. Langweilig wird das jedoch nie, denn in all der reduzierten Schlichtheit finden sich stets traditionelle, regionale Ansätze sowie spannende, innovative Impulse.

Sessel

Dieser Sperrholzsessel von Design Studio CRAC ist typisch japanisch. Er präsentiert sich dekorlos und puristisch und sticht dabei durch seine klare, aber raffinierte Formensprache sofort ins Auge. Hinter der ebenso schlichten wie außergewöhnlichen Form verbirgt sich eine clevere Funktion, denn durch leichtes Wippen auf dem ergonomischen Sessel wird das coole Teil zu einer Art modernem Schaukelstuhl.

Kommode

Die Silhouette dieser Kommode mit den schräg gestellten Beinen ist von den Torbögen traditioneller Shinto-Schreine inspiriert. Im Wohnzimmer bekommt dieses Möbelstück Begleitung von weiteren Modellen aus der Namiki-Kollektion von NDSTYLE. Dazu gehören Sideboards, Tische und Schränkchen im gleichen Design, die in Buche, Nussbaum und Walnuss erhältlich sind und die Brücke schlagen zwischen klassischen und zeitgenössischen japanischen Designermöbeln.

Nachttisch

Plane nennt sich dieser ausgefallene Nachttisch von Oyadica. Er besteht aus Aluminium und erinnert mit seiner luftig-leichten Konstruktion tatsächlich ein wenig an ein gefaltetes Papierflugzeug. Mit so einem stylishen Teil neben dem Bett kann man eigentlich nur gut schlafen und glücklich wieder aufwachen.

Sofa

Sofas haben in Japan keine große Tradition, denn dort sitzt man viel lieber auf dem Boden. Dennoch ist das zeitgenössische japanische Design ebenso von westlichen Charakteristika beeinflusst wie von eigenen Konventionen. Deshalb sind auch solche Sitzmöbel keine Seltenheit mehr, wenn es um japanische Designermöbel geht. Allerdings unterscheidet sich die Couch aus Fernost doch deutlich von der in Europa oder Amerika. Lässiges Fläzen auf möglichst großen Flächen ist hier nicht angesagt. Stattdessen gilt, wie hier bei Sakai Design Associate, das Motto klein, aber fein, wie gehabt ohne viel Schnickschnack und Chichi, dafür mit einer klaren Formensprache und einer reduzierten Silhouette.

Tisch

Der Mimi-Tisch von Koizumi Studio ist ebenfalls keine Ausnahme, wenn es um typische Merkmale japanischer Designermöbel geht. Puristisch, natürlich und super stylish präsentiert sich das Möbelstück aus solidem Walnuss- und Eichenholz. Passend dazu gibt es auch niedrigere Tische, Hocker und Bänke.

Multitalent

DX nennt sich dieses coole Möbelelement aus dem Hause MEDIUM. Wie man das gute Teil nutzt, bleibt ganz dem persönlichen Geschmack überlassen. Es macht sich als Nachttisch genauso gut wie als Beistelltisch im Wohnzimmer, als Sideboard oder als schickes Bücherregal. Man kann DX sowohl horizontal als auch vertikal aufstellen und sogar mehrere Elemente übereinander stapeln oder aneinander reihen. Multifunktionalität ist Trumpf!

Steht ihr auch auf japanische Designermöbel oder bevorzugt ihr bei eurer Einrichtung einen anderen Stil?
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