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homify 360°: Low-Budget-Haus in Leutkirch

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Bauen für wenig Geld? Das ermöglichte das Architekturbüro Karl & Ziller Architekten in diesem Projekt. Aufgrund des relativ kleinen Grundstücks, der überlegten Bauweise und der verwendeten Materialien konnte der günstige Plan umgesetzt werden. Der Bauherr organisierte die Vergabe der auszuführenden Handwerksbetriebe und prüfte günstige Baustofflieferanten, um die Kosten zu senken. 

Entstanden ist ein modernes Haus, das Dank einer kubischen Bauweise und dem Einsatz von speziellen Baustoffen zu einem stimmigen Ganzen wurde. 

Fassade

Zugang über Carport:  Häuser von KARL+ZILLER Architektur
KARL+ZILLER Architektur

Zugang über Carport

KARL+ZILLER Architektur

Die Fassade des Hauses wird durch die schwarzen Fenstereinschnitte sowie die senkrecht montierten, unterschiedlich großen Faserzementplatten strukturiert. Fassaden, die mit Faserzementplatten beplankt werden, erleben derzeit eine Renaissance. In den meisten Fällen erkennt man diese Variante eher durch die Verwendung kleinformatiger Platten. Die charakteristische schuppige Deckung eröffnet Dank diverser Farben und Formate viele gestalterische Möglichkeiten. Hier wurden allerdings große Platten verwendet, die eine ruhige, geordnete und moderne Erscheinung haben. Die schwarze Kolorierung der Fensterrahmen lässt eine künstliche Tiefe entstehen und stellt einen farbigen Kontrast zu der schlichten Fassade her. Die Fenster haben eine extra tiefe Laibung und lassen so die Fassade in den Vordergrund treten. In den Entwurf des Hauses wurde praktischerweise die Überdachung des Carports eingeplant. Diese integriert zudem den Eingangsbereich, der sich aufgrund der Überdachung in einer geschützten Zone befindet. 

Lage

Ausgangspunkt der Planung war ein kleines und schmales Grundstück mit 355 Quadratmetern, das direkt an ein Naturschutzgebiet mit Badesee grenzt. Maßgeblich für den Entwurf war der unverbaubare Blick ins Grüne, der stark in den Innenraum einbezogen wird. Zu den dicht angrenzenden Nachbarn hin wirkt das Haus eher verschlossen. 

Esszimmer

Industrieller Chic herrscht im Esszimmer des Hauses. Die Betondecke sorgt durch die Farbigkeit sowie die grobe Schalungsstruktur für urbanes Flair. Verschiedene Designs der Stühle mischen das Bild auf. Ein erhöhtes Platzangebot, wird durch den Einsatz von Schiebetüren geschaffen. Der schwarze Anstrich der Oberfläche versorgt den Raum mit Dimension. Der antike Wandschrank bildet einen spannungsreichen Kontrast zum vorherrschenden Interieur. Die Dekoration hält sich zurück und unterstreicht lediglich das schlichte innenarchitektonische Konzept.

Weitere Anregungen zum industriellen Stil findet ihr in dem Ideenbuch: Möbel mit Industriecharme

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer öffnet sich über große Glasflächen zum Außenraum und lässt so besonders viel Helligkeit in das Innere des Hauses. Das Erdgeschoss verbindet die offene Wohnküche mit dem Wohnzimmer. Zur rechten Seite führt ein Gang in die Küche. Die Küche wurde gänzlich in Weiß gestaltet und wirkt dadurch modern. Der Raum wird von drei Seiten durch Öffnungen erhellt und stellt so ein überaus freundliches und einladendes Zimmer dar, das den familiären Mittelpunkt darstellt. 

Treppe

Über eine Betonfertigtreppe gelangt man in die höherliegende Etage. Das Fertigteil nicht zu verkleiden, stellt ein günstige Variante dar. Zudem lässt der rohe Beton einen rauen Charakter entstehen, der sich auf das gesamte Ambiente im Inneren auswirkt. Die Strahler, die bündig zur Wand eingelassen wurden, setzten die Stufen punktuell in Szene. Im Erdgeschoss wurde ein Holzboden verlegt, der weiß lackiert wurde, jedoch die Struktur des Holzes durchschimmern lässt. Dadurch gewinnt der Raum an Helligkeit.  

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Kosten:195.000 Euro

Planer: Karl & Ziller Architekten

Standort: Leutkirch

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