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homify 360°: Puristische Villa am Waldrand

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Im dänischen Aarhus an der Grenze eines Waldes plante und baute das Architektubüro C.F. Møller Architects ein großzügiges Haus auf einem noch großzügigeren Grundstück. Eingebettet in die Natur, war es den Bauherren überaus wichtig, diese starke Beziehung auch im Innenraum deutlich zu machen. So wird der puristische Bau, der zu schweben scheint, dominiert von Glasflächen, die ein Bindeglied darstellen.

Wirkung

Direkt an einen Wald grenzt die Villa und bietet einen wunderbaren Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Bäume scheinen dem Gebäude Schutz zu bieten. Davor lagert das horizontal ausgerichtete Haus. Dieses gliedert sich in zwei Komplexe. Im hinteren Teil des Grundstücks ordnet sich der Wohnbereich längs zur Grenze an. Vor dem eigentlichen Haus findet sich eine Garage, die die Formensprache des Hauptgebäudes aufnimmt. Durch die parallele Gestaltung entsteht so ein stimmiges Ensemble. Die Rückwand der Garage wurde mit hellen vertikalen Stäben versehen. Im starken Kontrast dazu steht die dunkle Verkleidung der Fassade, die aus patiniertem Zink besteht.

Entwurf

Über mehrere Stufen erreicht man das Wohngebäude, das sich aufgrund der kubischen Form von der Natur absetzt. Der Eingangsbereich ordnet sich unter einem rechtwinkligen Bügel an, der die Silhouette der Villa andeutet. Zur linken Seite wird der Bügel fortgeführt und tritt durch einen rahmenden Vorbau in Erscheinung.

Die Vorgabe der Bauherren war es, ein Haus zu entwerfen, das eingeschossig ist und lediglich zwanzig Prozent der gesamten Grundstücksfläche ausfüllt. Das Architekturbüro entschloss sich, die Nutzung des Untergeschosses stärker in den Entwurf einzubinden und in das tierferliegende Geschoss den Bereich für die Kinder unterzubringen. Zudem wurde eine Terrasse im Außenbereich angelegt, die die Wohnfläche maximieren sollte. Im Erdgeschoss des Hauses finden sich das Schlafzimmer der Eltern sowie die großzügigen Wohnräume.

Terrasse

Von der Terrasse, die im Untergeschoss des Hauses liegt, erhält man über die bodentiefen Fenster Zugang zum Garten. Blickt man nach oben, erkennt man den Rahmen, der bereits im ersten Bild beschrieben wurde. Er maximiert die Dimension des Haupthauses und verleiht der Ansicht eine skulpturale Anmutung.

Küche

Die Küche ordnet sich an einer Wand des Hauses an, die den privaten Teil vom öffentlichen Bereich abschirmt. Die Küche bietet ausreichend Platz, um mehreren Personen zu bewirten. Sie ist in unterschiedliche Zonen gegliedert. Hier findet sich der Kochbereich, der in zwei parallel zueinander stehenden Zeilen geordnet ist. Der schwarze Block stellt das unmittelbare Zentrum des Wohnens dar und ist Dreh- und Angelpunkt des Familienlebens. Der helle Bereich bietet mit den raumhohen Schränken enorm viel Stauraum, um ein geordnetes und strukturiertes Bild zu kreieren. 

Wohnen

Der Wohnbereich des Hauses präsentiert sich offen und hell. Die einzelnen Räume werden nicht voneinander abgetrennt, sondern fließen in ihrer Nutzung. So entsteht der Effekt, dass sich die eigentliche Quadratmeterzahl zu maximieren scheint. Zusätzlich unterstreichen die hellen Farben das freundliche und klare Ambiente. Die bodentiefen Fenster versorgen den Innenraum mit viel natürlichem Licht und tragen prägnant zur Einbindung des Außenraums bei.  

Zur rechten Seite, im vorderen Teil des Bildes, findet sich die Treppe, die in das Untergeschoss führt. Ein großzügiges Dachfenster sorgt für natürlichen Lichteinfall. 

Schlafzimmer

Kühle und natürliche Farben dominieren das Schlafzimmer. Hinter der pastelligen olivfarbenen Wand verbirgt sich ein begehbarer Kleiderschrank. Diese Räumlichkeit bietet den Vorteil, das eigentliche Schlafzimmer zu entlasten und sich vollständig auf die Erholung zu fokussieren. Die kleinen weißen Nachtische wurden von Kartell entworfen und stehen bereits jetzt im Museum of Modern Art in New York. Die Baukastenelemente sind stapelbar und können je nach Belieben erweitert oder minimiert werden. Durch ihre puristische und dezente Gestaltung sind sie im jeden Bereich des Hauses einsetzbar. 

Weitere Anregungen zu Nachttischen findet ihr in dem Ideenbuch: Nachttische für jeden Geschmack

Kamin

Behagliche Wärme verschafft ein Kamin. Dieser erfüllt jedoch nicht nur die Aufgabe der Wärmegewinnung, sondern fungiert gleichzeitig als Raumtrenner zwischen dem Wohn- und Esszimmer. Die verglaste Feuerstelle wurde an der Seite des Korpus angelegt und ist so von drei Seiten ersichtlich. 

Badezimmer

Das Badezimmer des Hauses präsentiert sich modern und ist aufgrund der verwendeten Nichtfarben Schwarz und Weiß eine zeitlose Lösung. Das Waschbecken wurde in ein geräumiges Sideboard integriert. Diese Variante ist eine gute Option, um viele Utensilien des täglichen Gebrauchs unauffällig zu verstauen. Das künstliche Licht wurde zwischen dem Decken- und Wandabschluss installiert und verstärkt auf diese Weise die geradlinigen Konturen. Auch die rechteckige Form des Waschbeckens unterstreicht den minimalistischen Ansatz, der konsequent verwendet wird. 

Was haltet ihr von dem Entwurf der Villa? Hinterlasst uns einen Kommentar!
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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