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homify 360°: Schönes Architektenhaus in Oldenburg

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Wir zeigen euch heute ein schönes Architektenhaus in Oldenburg und liefern euch die Antwort wie Bauexperten eigentlich wohnen. Im Jahr 1983 erwarb die Familie das Haus und sanierte dieses. Jedoch wurde die Villa zunächst in fünf Mietwohnungen separiert. Vor zehn Jahren zog die Familie selber in das Haus und baute es nach ihren individuellen Wünschen um. Heute dominiert in dem herrschaftlichen Architektenhaus aus dem Baujahr 1895 ein freizügiger Grundriss, der durch die moderne und zeitlose Einrichtung unterstrichen wird. 

Ansicht

Etwa im Jahr 1895 wurde das Wohnhaus im Dobbenviertel in Oldenburg bebaut. Das Dobbenviertel ist ein einstiges Überschwemmungsgebiet. Der Name Dobben beschreibt ein landschaftliches Areal, das viele Bäche, Tümpel und Gewässer hat. Das Viertel darf sich vieler Gründerzeitbauten erfreuen, die bis heute das Stadtbild dominieren. Prägnant für diesen Bautyp sind vier- bis sechsgeschossige Blockrandbebauungen. Die Gestaltung der Fassade und die des Innenraumes lehnte sich stark an den Historismus an und ahmt die prunkvollen Zierde nach. Entscheidend für diese Zeit war die Integration neuer Technologien, die es unter anderem ermöglichte, kleine Türme aus Stahlfachwerk zu bauen, die den verspielten und historischen Charakter hervorrufen. 

Wohnbereich

Im Innenraum legten die Architekten viel Wert darauf, den einstig geschlossen Charakter gänzlich zu verbannen und die Räume mit Helligkeit zu versorgen. Dies zeigt sich besonders in der Verwendung der Farben und Materialien. Bestimmt wird der Raum insbesondere von Weiß und dem natürlichen Material Holz. Der Fußboden zieht sich durch den gesamten Wohnbereich und schafft optische Ruhe. 

Die Küche wurde in dem hinteren Bereich angeordnet und fügt sich bestens in den kleinen Raum ein. Überaus imposant zeigt sich das Esszimmer, das von einer langen Tafel markiert wird. Gesäumt wird der Tisch von dem Designklassiker Eames Chair DSW. Künstliche Beleuchtung erfährt der Raum durch eine rote Leuchte von Foscarini. 

Blick in Wohnzimmer

Über eine Schiebetür gelangt man in das gemütliche Wohnzimmer. Die Möblierung zeigt sich in einer modernen Gestalt und bietet dem historischen Rahmen Parole. Altes und Neues zu verknüpfen ist ein schönes Stilmittel, da es Spannung erzeugt und den Wohnraum lebendiger wirken lässt. Farblich entschied man sich für pastellige Töne, die leicht und dezent wirken. Der Kamin stellt die Grenze zum Wohnzimmer dar. 

Weitere Anregungen zu Kaminen findet ihr in dem Ideenbuch: Moderne Kamine

Flur

Hier befinden wir uns im Flur. Einer eigentlichen Verkehrsfläche, die in den meisten Wohnhäusern weniger geprägt ist von behaglicher Stimmung. Doch in diesem Raum wird jeder Quadratmeter bestens ausgenutzt und so erfährt selbst der Flur wohnliches Flair. Ein raumhohes Regal, das über und über mit Büchern bestückt ist sowie dekorative Kerzen erzeugen den zuvor beschriebenen Effekt. Zudem legten die Architekten gesonderten Wert auf Durchblicke und Blickbeziehungen, die die Räume öffnen und ihnen Dimension verleihen.

Kinderzimmer

Überaus liebevoll wurde das Kinderzimmer des Hauses eingerichtet. Viele kleine Zeichnungen, die gerahmt wurden, schmücken die Wand hinter dem Sofa. Die Couch ist mit der tiefen Sitzfläche ein schöner Platz zum Ausruhen.

Hof

Die Rückseite des Hofes bietet eine Überraschung, die man nicht erwartet, wenn man sich an die Straßenseitenansicht des Hauses zurückerinnert. Das Architekturbüro plante einen modernen Anbau, der sich aufgrund der geradlinigen Formensprache von der geschmückten Fassade absetzt. Die gelochten Elemente des ersten Geschosses lassen sich mithilfe einer Führungsschiene verschieben und sorgen so für eine Verschattung im Innenraum. 

Alle Informationen im Überblick:

Planer: Angelis & Partner

Leistungen: LPH 1-8 

Bauherr: Privat 

Planungs- & Bauzeit: 2010-2012

Fotograf: Olaf Mahlstedt

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