Moderne Traum Villa am Rhein modern umgebaut

Claire Dove Claire Dove
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In diesem Ideenbuch stellen wir euch eine Villa am Rhein vor, die aus den 1930er-Jahren stammt. Das Gebäude wurde in zwei Phasen umgebaut. Die erste Umbauphase erfolgte 2001. Damals wurden vor allem das Erd- sowie das Obergeschoss verändert. 2011 erfuhren dann das Dachgeschoss sowie der Eingangsbereich eine Erneuerung. Im Zuge des zweiten Umbaus wurde eine Glasgaube ins Dach geschnitten. Auch die Gartenseite der Villa wurde völlig verändert. Wie, das seht ihr gleich!

Unauffällige Straßenansicht

Hier sehen wir ein Bild der straßenseitigen Außenfassade. Die Villa wirkt zeitlos elegant, jedoch etwas unauffällig. Lediglich die Glasgaube im Dachgeschoss gibt einen subtilen Hinweis auf die überraschende Neugestaltung der Rückseite des Hauses.

Damals, in den 1930er-Jahren, hatte man von hier noch einen unverbauten Blick auf den Rhein. Deswegen waren auch alle Aufenthaltsräume zu dem Fluß hin orientiert. Diese nordöstliche Ausrichtung bedeutet heute, dass die Wohnbereiche gen Straße ausgerichtet sind. 

Moderne Rückfassade

Auf der Gartenseite der Villa erwartet uns ein völlig anderes, unerwartetes Bild. Denn hier wurde die Außenfassade fast vollständig verglast. Zuvor war diese Seite des Gebäudes beinahe fensterlos. Dazu kam eine massive Treppe, die den Blick ins Freie zusätzlich erschwerte. Daher wurde die alte Außenwand fast vollständig abgebrochen und daraufhin viel offener gestaltet. Durch diese große Veränderung hat die Villa nun einen zweigeteilten Charme. Von vorne wirkt sie subtil und klassisch, von hinten kühl und modern. Dem Architekturbüro Lehnen, welches die Umbauarbeiten durchführte, ist es hoch anzurechnen, dass es diese gegenteiligen Stile so harmonisch in einem Gebäude vereinen konnte.

Essbereich im Wintergarten

​Essplatz im zweigeschossigen Wintergarten: moderne Esszimmer von Architekturbüro Lehnen
Architekturbüro Lehnen

​Essplatz im zweigeschossigen Wintergarten

Architekturbüro Lehnen

Auch im Inneren der Villa hat sich einiges getan. Der Blick auf den Rhein lässt sich zwar leider durch keinerlei architektonsiche Meisterleistungen wiederherstellen, doch der neue Ausblick aus dem zweigeschossigen Wintergarten ist sicherlich ein guter Trost. 

Die hölzerne Tafel wurde mittig platziert, um die Achse des Wintergartens zu betonen. In die Wände eingelassene LEDs sowie eine Hängeleuchte über dem Esstisch sorgen für eine gelungene Ausleuchtung des offenen Wohn- und Essbereichs.

Gemütliches Wohnzimmer mit Kamin

Wohnzimmer mit Kamin: moderne Wohnzimmer von Architekturbüro Lehnen
Architekturbüro Lehnen

Wohnzimmer mit Kamin

Architekturbüro Lehnen

Im Wohnzimmer wurde mit Abstand am wenigsten verändert. Zum Glück, denn der originale Eichenparkettboden ist einfach wunderschön. Ein großer Kamin sowie eine beige Sofalandschaft und ein gut sortiertes Bücherregal laden zum Verweilen ein.

Noch mehr schöne Wohnzimmer findet ihr in diesem Ideenbuch: Luxus-Wohnzimmer.

Galerie

Um in dem weitläufigen und nunmehr extrem offen gestalteten Innenbereich von einem Raum zum anderen zu gelangen, wurde eine Galerie installiert. Sie verbindet die Räume des Obergeschosses miteinander und führt ins Treppenhaus sowie in den Wintergarten. Von der Galerie aus hat man zudem einen vorzüglichen Blick auf die Terrasse sowie den anschließenden Garten.

Ausgebautes Dachgeschoss

​Dachgeschoss mit Glasgaube: moderne Wohnzimmer von Architekturbüro Lehnen
Architekturbüro Lehnen

​Dachgeschoss mit Glasgaube

Architekturbüro Lehnen

Auch vom Obergeschoss aus hat man einen tollen Ausblick. Dazu trägt vornehmlich die neue Glasgaube bei, die den Blick auf die Außenwelt freigibt und zugleich viel natürliches Licht in den neu geschaffenen Loungebereich einströmen lässt.

Für die Inneneinrichtung wurde eine gedeckte Farbpalette in verschiedenen Brauntönen gewählt. Das wirkt geschmackssicher und zeitlos.

Terrasse

Blick über die Terrasse: moderne Häuser von Architekturbüro Lehnen
Architekturbüro Lehnen

Blick über die Terrasse

Architekturbüro Lehnen

Wir beenden unseren Hausrundgang im Garten. Denn von hier aus hat man nicht nur einen ausgezeichneten Blick auf die großzügige Terrasse, sondern auch auf die hell erleuchtete Villa. Durch die Transparenz der Fassade wird der Blick auf das Innenleben des Gebäudes freigegeben. So sehen wir von hier aus den Essbereich sowie die Galerie und das Treppenhaus. Die privateren Räume wie Schlafzimmer oder Bad dagegen wurden vor unwillkommenen Blicken verborgen, indem sie im oberen Bereich des Hauses angesiedelt wurden.

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