Ratgeber Garten: Kübelpflanzen

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Bereits die alten Griechen dekorierten ihre Innenhöfe mit Tongefäßen und Holzkästen, in die sie bunt blühende Blumen und duftende Gewächse pflanzten. Auch heute noch erfreuen sich Kübelpflanzen großer Beliebtheit, denn sie passen in jeden noch so kleinen Garten, sorgen für ein blühendes Pflanzenparadies auf Balkons und Terrassen und machen den tristesten Innenhof zur grünen Oase. Wer seinen Außenbereich in vollen Zügen genießen möchte, liegt mit Topf- und Kübelpflanzen also goldrichtig, denn mit ihnen lassen sich Balkon, Terrasse, Hof und Garten im Handumdrehen und jedes Jahr aufs Neue in vielseitige kleine Pflanzenparadiese verwandeln. Ob man es nun kunterbunt, klassisch, exotisch, pflegeleicht oder extravagant mag – hier kommen ein paar hilfreiche Tipps und Infos rund um das Thema Kübelpflanzen.

Mit Kübel- und Topfpflanzen ein kleines Paradies schaffen

 Terrasse von Au dehors Studio. Architettura del Paesaggio
Au dehors Studio. Architettura del Paesaggio

Dettagli di una casa di campagna

Au dehors Studio. Architettura del Paesaggio

Vorteile von Kübelpflanzen

1. Geringer Platzanspruch: Im Gegensatz zu Beeten, Bäumen und Hecken nehmen Kübelpflanzen nur wenig Platz in Anspruch und eignen sich somit besonders gut für kleine Gärten, Balkons und Terrassen.

2. Artenvielfalt: Wer vielseitige, bunte Blumenmeere liebt, bringt in Kübeln und Töpfen mehr verschiedene Arten unter als in Gartenbeeten.

3. Betonwüsten gestalten: Gerade in Großstädten sind Gärten oft rar gesät und vielen Pflanzenfreunden steht lediglich ein Balkon oder ein betonierter Hinterhof zur Verfügung, um dort etwas anzupflanzen. Kein Problem: Kübelpflanzen passen überall hin und machen selbst den tristesten Hinterhof zur grünen Oase.

4. Veränderung: Mit Kübelpflanzen kann man jederzeit Veränderungen bei der Garten-, Balkon- oder Terrassengestaltung vornehmen. Je nachdem, wie man die Töpfe anordnet, entsteht schnell ein komplett anderes Bild. Außerdem kann man hier leichter neue Gewächse ins Spiel bringen oder Pflanzen austauschen.

5. Exoten: Das Pflanzen in Kübel und Töpfe macht es uns möglich, uns auch solche Pflanzen und Blumen nach Hause zu holen, die eigentlich in mehr oder weniger fernen Ländern beheimatet sind. Mediterrane Gewächse wie Oleander, Oliven, Zitronenbäumchen und Eukalyptus zum Beispiel würden den deutschen Winter im Garten nicht überleben. Hält man sie im Kübel, kann man sich im Sommer draußen an ihnen erfreuen und sie dann über den Winter ins Haus holen.

Tipps zum Thema Kübelpflanzen

1. Die richtige Größe: Die Größe des Kübels oder Topfes trägt erheblich dazu bei, wie eine Kübelpflanze gedeiht. Generell gilt: Das Pflanzgefäß sollte etwa dreimal so groß sein wie der Wurzelballen der Pflanze. Für Pflanzenfreunde mit kleinem Balkon ist außerdem die Größe der Pflanze selbst wichtig. Einige Arten können sehr schnell sehr groß werden. Besser geeignet für wenig Platz sind langsam wachsende Pflanzen wie zum Beispiel Bleiwurz oder Bougainvillea.

2.  Der richtige Standort: Man sollte für jede Pflanze den richtigen Standort wählen. Manche fühlen sich in der direkten Sonne wohl, andere brauchen Halbschatten oder Schatten. In jedem Fall sollte man Kübelpflanzen so aufstellen, dass sie vor Wind und Wetter geschützt sind und genügend Licht abbekommen.

3. Die richtige Pflege: Für einen gesunden und vitalen Wuchs der Pflanzen ist eine regelmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung unerlässlich. Spätestens nach fünf Jahren sollte man Kübelpflanzen umtopfen und mit frischer Erde versorgen. Wenn man seine Kübelpflanzen im Winter draußen lassen möchte, muss man darauf achten, Sorten zu wählen, die winterhart sind.

VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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