Kapelle der Stille in Helsinki

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Mitten im Herzen Helsinkis, dort, wo Finnland am hektischsten und lebendigsten ist, steht die Kapelle der Stille (Chapel of Silence) des finnischen Architektenteams K2S architects und bietet den gestressten und gehetzten Bürgern der Stadt eine Oase der Ruhe, Entspannung und Reflexion. Doch nicht nur die Funktion des Gebäudes ist eine ganz Besondere, auch die Optik sticht aus dem turbulenten, lauten und schmutzigen Großstadtleben heraus: Mit ihrer kurvigen Holzfassade und dem warmen Licht im Inneren heißt sie Besucher willkommen und beschützt sie vor dem kontrastierenden Großstadtleben. Wir haben mal einen Blick in diese besondere Kapelle geworfen, die so auf der Welt wirklich einzigartig ist.

Altar

Hier spürt man nichts mehr vom hektischen Treiben der Stadt. Dafür sorgt nicht nur die aufgeräumte, schlichte Umgebung, sondern vor allem das sanfte Licht, das indirekt von oben einfällt und das warme Gefühl, welches das helle Erlenholz vermittelt.

Kirchenraum

Der beinahe 10 Meter hohe Kirchenraum empfängt den Besucher mit warmem Licht, das von oben an der gerundeten Holzwand herab gleitet. Der Grundriss des Raumes ist eiförmig und schenkt dem Raum eine leichte Ausrichtung zum Altar hin. Durch die umlaufende Fuge im Dach scheint die helle Decke optisch zu schweben. Dank des warmen Lichtes, des natürlichen Holzes und der sanft gewölbten Form fühlt man sich hier gut aufgehoben und geborgen.

Fassade

Die horizontal gerundete Fassadenverkleidung besteht aus Fichtenlatten, die auf unterschiedlichen Radius gebogen wurden. Damit die Fassade Wind, Wetter und kalten finnischen Wintern trotzen kann, wurde die äußere Oberfläche mit Hilfe von modernster Nanotechnologie mit einem speziellen Holzwachs behandelt. Das eingeschossige Nebengebäude im Sockel des Plateaus bildet den Eingang und ist im Gegensatz zum Hauptteil der Kapelle aus Stein gefertigt.

Foyer

Das Foyer der Kapelle der Stille bildet einen deutlichen Kontrast zum Kapellenraum. Grauer Sichtbeton vom Boden bis zur Decke und raumhohe Glasfronten empfangen den Besucher mit nüchterner Strenge. Das Foyer als Verbindungsglied zwischen innen und außen kann auch als Ausstellungsraum genutzt werden.

Holz

Die Innenwände des Kirchenraumes sind mit geformten Roterlenplanken ausgekleidet, während die schlicht gestalteten Möbel aus massiver Esche bestehen. In der Fassade wurde hingegen Fichte verarbeitet.

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