Naturstein – faszinierend und vielseitig

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Was macht Naturstein eigentlich so faszinierend? Die Antwort ist ganz einfach: Jeder Naturstein ist einzigartig! Die Farbe und Maserung jedes Steins variiert und erzählt zugleich eine ganz eigene Geschichte. Denn jeder Naturstein ist, wie der Name schon sagt, von der Natur selbst geschaffen – mitunter in einem jahrhundertelangem Prozess. So kommt es beispielsweise vor, dass sich Einschlüsse von Muscheln oder Tierchen darin befinden.

Heutzutage werden Natursteine aus allen Teilen der Welt verarbeitet. Italien, Indien, Brasilien und die Türkei zählen zu den Hauptlieferanten. Verwendet werden die Steine vorrangig in der Bad- und Küchengestaltung sowie im Garten- und Landschaftsbau. 

Die Welt der Natursteine ist vielfältig – von Schiefer, Sandstein und Marmor bis hin zu Granit. Doch welcher Stein ist der “richtige”?

Marmor

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Pientka – Faszination Naturstein

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Einer der wohl bekanntesten Natursteine ist Marmor. Marmor ist allerdings nur eine umgangssprachlich Bezeichnung für alle dekorativen und polierbaren Kalksteine. Durch das Polieren kann der Stein in Form und zum Glänzen gebracht werden. 

Was sind Kalksteine? Kalksteine werden auch als Ablagerungssteine bezeichnet. Tierische und pflanzliche Sedimente lagern sich im Laufe der Jahre ab und werden durch Verwitterung zu Gestein.

Wofür eignet sich Marmor? Da Marmor auf Dauer nicht witterungsbeständig ist, wird er vor allem im Innenbereich angewandt. Für gewöhnlich kennen wir beispielsweise Säulen und Skulpturen aus Marmor. Aber auch im Badezimmer wirkt der Naturstein sehr edel, wie wir hier bei einem Projekt von Adrian Pientka sehen können. Und falls der Stein durch Wasserablagerungen im Bad seinen Glanz verlieren und stumpf werden sollte, kann man ihn mit Polieren und Schleifen wieder erstrahlen lassen. Vom Reinigen mit üblichen Reinigungsmitteln wird dagegen abgeraten, da Marmor sehr säureempfindlich ist. Daher eignet sich dieser Werkstoff auch eher nicht für die Küchengestaltung.

Granit

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LIGNUM Möbelmanufaktur

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Granit ist einer der robustesten Natursteine: Er ist witterungsbeständig und besonders hart. 

Was ist Granit? Granit gehört zu den sogenannten Erstarrungssteinen und ist Magma, die bereits im Erdinneren erstarrt ist.

Wofür eignet sich Granit? Aufgrund seiner Beständigkeit wird Granit besonders in der Außengestaltung verwendet. Aber der Stein ist auch hitzebeständig, kratzfest und allgemein sehr unempfindlich. Mit diesen Eigenschaften eignet sich Granit auch hervorragend für die Gestaltung der Küche. Zudem sieht eine Arbeitsfläche aus dunklem Granitstein sehr hochwertig aus – und ist es auch!

Basalt

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Fliesen Hiersemann

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Noch widerstandsfähiger als Granit ist nur Basalt. Das Schleifen wird dadurch zwar erschwert, aber dafür splittert dieser Naturstein weniger. 

Was ist Basalt? Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Vulkangestein. Man findet ihn demzufolge überwiegend in der Nähe von Vulkanen, häufig in Form von sogenannten Basaltsäulen. Diese entstanden durch das Erkalten des Lavastromes.

Wofür eignet sich Basalt? Extrem beständig und mit einer sehr geringen Abreibung, ist der Stein ideal für den Außenbereich: Beispielsweise als Straßenpflaster oder, wie auf dem Bild zu sehen ist, als Terrassenboden.

Sandstein

Sandstein sieht im Vergleich zu Granit oder Basalt eher zerbrechlich und fein aus, verfügt aber dennoch über sehr nützliche Eigenschaften. 

Was ist Sandstein? Wie der Name schon verrät, besteht diese Gesteinsart aus zusammengepresstem Sand. Ein weiterer Hauptbestandteil ist Quarz. Quarz finden wir übrigens in jedem Naturstein – er bestimmt die Widerstandsfähigkeit und Festigkeit des jeweiligen Steins.

Wofür eignet sich Sandstein? Sandstein lässt sich äußerst gut bearbeiten und wird deshalb vorzugsweise für Skulpturen verwendet. Da der Naturstein dennoch sehr fest und widerstandsfähig ist, wird er beispielsweise auch für Gebäude bzw. deren Fassade genutzt. Am Brandenburger Tor und der Dresdner Frauenkirche können wir uns selbst von der Ausstrahlung und Langlebigkeit des Materials überzeugen.

Schiefer

Schiefer gehört zu der Gruppe der Kalksteine. Dieses Gestein hat den Vorteil, das es regional ausreichend verfügbar ist.

Was ist Schiefer? Schiefer ist ein blättriges Gestein, das sich besonders leicht spalten lässt. Auch dieser Stein ist durch Abtragung und Verwitterung entstanden.  

Wofür eignet sich Schiefer? Im Hausbau findet Schiefer häufig Verwendung. Als Fassade oder Dachbedeckung ist der Naturstein nicht nur ein optischer Blickfang, sondern auch beständig.

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