5 Geheimnisse über Fußböden, die Experten nicht einfach so verraten | homify

5 Geheimnisse über Fußböden, die Experten nicht einfach so verraten

Tobias Weber Tobias Weber
PAVIMENTOS GERFLOR Wände & BodenWand- und Bodenbeläge
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Noch bevor wir uns für unseren persönlichen Einrichtungsstil entschieden haben. Noch bevor das erste Möbelstück, die passende Dekoration oder auch nur der erste Nagel in die Wand geschlagen worden ist, ist die erste wirklich wichtige Frage: Für welchen Fußboden entscheiden wir uns? Für die klassische Holzdiele oder doch lieber für den Steinboden? Oder passt ein Boden in Beton-Optik vielleicht doch besser zu uns? Die Auswahl am Markt ist nahezu überwältigend. Umso wichtiger ist es also, sich bereits im Vorfeld umfassend zu informieren – nur wo soll man anfangen? Aus diesem Grund wollen wir euch heute zum Einstieg das nötige Rüstzeug an die Hand geben. Mit ein paar einfachen Wissenstricks und unserem kleinen Mini-Guide ist die Welt des Bodenbelags nämlich gar nicht mehr so kompliziert. Wir sind bereit, seid ihr es auch?

​1. Ideal für Familien: Fliesenboden in Holz-Optik

Ein natürlicher Holzboden ist für viele von uns wahrscheinlich die erste Wahl in Sachen Fußbodengestaltung. Völlig zurecht, denn sein warmes Flair gibt es für jeden erdenklichen Wohnstil – von luxuriös bis modern minimalistisch. Zudem ist ein Holzboden äußerst langlebig und leicht zu verlegen. Einzig die Fliese ist ihm in beiden Belangen gleichwertig. Was aber wäre, wenn man beides haben könnte? Robuste Fliesen in warmer Holz-Optik. Immerhin ist ein Fliesenboden weit weniger kostenintensiv als sein Pendant aus Holz. Um es kurz zu machen: Ein Fliesenboden in Holz-Optik unterscheidet sich nur minimal vom hölzernen Original und ist besonders für Familien mit Budget eine ideale Parkett-Alternative. Darüber hinaus reagieren Fliesen sehr viel weniger auf verschüttete Flüssigkeiten oder Dreck. Vorbei die Zeiten, in denen Fliesen lediglich im Badezimmer zum Einsatz kamen. Wie man die Fliese in unserem Zuhause noch zum Einsatz bringen kann, verrät dieses Ideenbuch: Fliesen-Dekor: 12 fantastische Ideen für jeden Raum.

​2. Kunstharz für minimalistische Räume

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Weit weniger bekannt als Holz oder Keramik ist Kunst- bzw. Epoxidharz als Bodenbelag. In Messehallen oder auch Parkhäusern ein beliebtes Material, findet er auch im privaten Bereich immer mehr Anhänger. Zum Beispiel im Pool- oder Garagenbereich – und auch zunehmend in der Küche. Seine hohe Beständigkeit sowie seine robuste Natur wappnen ihn einfach gegen alles, was ihm in unserem Haushalt auch immer zustoßen könnte. Ausgelaufene Flüssigkeiten, tobende Kinder, schwere Möbel? Für den den Kunstharz kein Problem. Darüber hinaus wirkt seine farblich anpassbare, glatte Oberfläche in jedem Raum als moderner Blickfänger – selbst in minimalistisch gehaltenen Räumen. Auch die Art, wie er angebracht ist, ist uns allen geläufig. Statt verlegt zu werden, streicht bzw. rollt man ihn wie Farbe – und wartet, bis er trittfest. Es könnte kaum einfacher sein. Aber: Wer eine farbige Variante wählt, muss damit rechnen, dass die Farbe über die Jahre eventuell an Strahlkraft verliert und gegebenenfalls übergestrichen werden muss. Doch selbst in Beton-Optik fasziniert er uns, oder?

​Terrakotta: Der gebrannte Steinboden

Warm, natürlich und so reich an Geschichte. Denken wir an Terrakotta, dann haben wir Bilder aus dem letzten Sommerurlaub vor Augen, nicht wahr? Manche von uns nennen unter Umständen vielleicht sogar den einen oder anderen tollen Terrakotta-Topf ihr eigen. In ihnen kommen nicht nur die Pflanzen gut zur Geltung, sie sind darüber hinaus auch äußerst wetterfest. Aber habt ihr schon einmal davon gehört, dass man den gebrannten Stein auch in der eigenen Wohnung als Bodenbelag verwenden kann? Absolut genial zum Beispiel für Bereiche, die stark frequentiert werden, wie im Esszimmer zum Beispiel. Widerstandsfähig und dabei mindestens so warm und einladend wie ein natürlicher Holzboden. Ein tolle Alternative für Häuser im mediterranen oder Landhaus-Stil. Allerdings braucht Terrakotta wie eigentlich jede Steinfliese einen perfekt ebenen Boden, ansonsten besteht die Gefahr des Brechens. Die etwas aufwendigere Vorbereitung lohnt sich allerdings wie man in diesem Beispiel wunderbar sehen kann.

​4. Die trendy Zementfliese

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Original Features

Encaustic Cement Tiles

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Zementfliesen sind in den letzten Jahren wieder zu einem der großen Trends geworden. Flexibel, leicht zu reinigen und schier unglaublich anpassungsfähig. Auf den ersten Blick also der ideale Fußbodenbelag, um den eigenen vier Wänden auch in Sachen Boden den besonderen Touch zu verleihen. Was aber für Stein gilt, das gilt natürlich für Zement umso mehr. Unebenheiten im Boden führen dazu, dass Zementfliesen leicht brechen können. Das macht sie nicht sonderlich trittfest. Das gilt es natürlich bereits im Vorfeld zu bedenken. Zugegeben, sie sehen wirklich gut aus. Bei guter Vorbereitung und mit Hilfe von Experten in Sachen Bodenlegen sollte das Bruchrisiko indes überschaubar sein. Mal unter uns: Ist dieser Küchenboden mit fast schon nautischem Charakter nicht einfach toll?

​5. Holzboden, der zeitlose Evergreen

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Artichoke

Project 820

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Wie käme ein Mini-Guide zum Thema Fußboden jemals ohne das Thema Holz aus? Holz ist wohl einer der behaglichsten Werkstoff in unseren eigenen vier Wänden. Ein absolut zeitloser Dekor-Evergreen, der auch in 30 Jahren noch aktuell sein wird, dessen sind wir uns sicher. Wer also trotz aller Alternativen wie Fliesen in Holz-Optik oder Epoxidharz auf Holz-Parkett setzt, kann eigentlich kaum etwas verkehrt machen. Im Gegensatz zu Stein- oder Zementfliesen braucht der Holzboden allerdings von Zeit zu Zeit besondere Aufmerksamkeit. Wird er stark beansprucht, sollte insbesondere die Versiegelung regelmäßig erneuert werden. Auch der Kontakt zu Wasser oder anderen Flüssigkeiten sollte möglichst kurz gehalten werden. Aus diesem Grund also am besten immer ein trockenes, weiches Tuch parat halten. Es sind nur wenige Grundsätze, die man also beachten sollte. Dann steht dem langlebigem Fußbodenerlebnis auch nichts mehr im Weg.

Welcher Fußbodenbelag ist euer heimlicher Favorit - und warum? Verratet es uns doch in den Kommentaren!
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