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Vorher-Nachher: Von der Pförtnerloge zur Einraumwohnung

Mandy Markwordt – homify Mandy Markwordt – homify
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In Paris gibt es an nahezu jeder Ecke eine Pförtnerloge. Doch wer hätte gedacht, dass man aus einem so kleinen Raum sogar eine Einzimmerwohnung machen kann? Die Innenarchitektin Géraldine Laferté nahm sich dieser Herausforderung an und verwandelte eine 17 Quadratmeter große Pförtnerloge in ein gemütliches Zuhause. Welche Hürden der Umbau mit sich brachte und wie die kleine Fläche optimal genutzt werden konnte, zeigen wir euch nun im Detail.

Vorher: Küche und Bad

  von Géraldine Laferté
Géraldine Laferté

La cuisine et la salle de bain avant

Géraldine Laferté

Bei diesem Anblick wird deutlich, dass die Loge schon einige Jahrzehnte hinter sich hatte. Der Bodenbelag sowie die Fliesen an der Wand wirken antiquiert und an der Steinwand sind sogar Schimmelspuren zu erkennen. Zweifellos war hier eine komplette Renovierung notwendig.

Nachher: Küche und Bad

Und die Mühe hat sich absolut gelohnt, wie diese Aufnahme beweist. Hier sehen wir das neue Bad und die neue Küche. Aufgrund der kleinen Fläche wurden alle Wasseranschlüsse an einer Stelle angebracht. Deshalb sind die beiden Bereiche direkt nebeneinander angeordnet. Das Badezimmer befindet sich in dem Korpus aus dunkelgrauem, poliertem Beton und ist über eine Treppe zu erreichen. Die Treppenkonstruktion dient dazu, dass das Bad 80 Zentimeter über dem Boden eingebaut werden konnte. Der Platz darunter wird genutzt, um die Warmwasserheizung und andere technische Geräte zu verstauen.

Der polierte Beton findet sich auch in der Gestaltung der Küchenwand wieder. Durch die erneute Verwendung des Materials in Kombination mit den weißen Küchenfronten wird ein harmonisches und zugleich modernes Bild geschaffen.

Vorher: Esszimmer

  von Géraldine Laferté
Géraldine Laferté

La salle à manger/ dressing avant

Géraldine Laferté

Feuchte, bröckelnde Wände und Türen in einem desolaten Zustand prägten die Pförtnerloge vor der Renovierung. Einen Teil dieser heruntergekommenen Ecke kennt ihr sogar schon, denn hierbei handelt es sich um die zukünftige Küche-Esszimmer-Kombination. An der rechten Wand befindet sich nach dem Umbau allerdings ein besonderes Highlight…

Nachher: flexibles Esszimmer

Von der ruinenhaften Erscheinung ist hier keine Spur mehr. Stattdessen ziert eine Tapete mit floralen Motiven die Wand. Aus der kleinen Fläche von 17 Quadratmetern das Beste herausholen und jeden Zentimeter zu nutzen – das war die Devise von Géraldine Laferté. Deshalb entschied sich das Team rund um die Architektin, möglichste viele modulare Möbel zu verwenden. 

Die weiße Bank besteht beispielsweise aus drei einzelnen Modulen, die beliebig platziert werden können. Darüber ist das eigentliche Highlight platziert: ein Klapptisch aus massiver Eiche, der an der Wand befestigt wurde.

Holz und Weiß – das perfekte Duo

Wie es sich für eine Pförtnerloge gehört, befinden sich die Räumlichkeiten im Erdgeschoss. Erstaunlicherweise wirkt der Raum dennoch extrem hell und freundlich. Zu verdanken ist das dem geschickten Einsatz von hellem Holz und Mobiliar. Dadurch wirkt der Raum gleich ein Stück größer und ist mit dem skandinavischen Design auch noch im Trend.

Vorher: das Wohn- und Schlafzimmer

  von Géraldine Laferté
Géraldine Laferté

La chambre / salon avant

Géraldine Laferté

Das hier einmal ein komfortabler Schlaf- und Wohnbereich sein wird, ist bei diesen Bildern noch schwer vorstellbar. So viel sei verraten: Die Tür befindet sich noch an demselben Platz, der Rest ist allerdings nicht wiederzuerkennen.

Nachher: das Wohn- und Schlafzimmer

Auch dieser Bereich des 17 Quadratmeter Apartments wurde mit allerlei Rafinessen versehen, um auf der kleinen Fläche alle notwendigen Dinge unterbringen zu können. Die Couch des Wohnzimmers ist auf den ersten Blick sichtbar, doch wärt ihr darauf gekommen, dass sich unter der Couch ein Tisch und zwei Sitzgelegenheiten verstecken? Wie diese den Raum füllen können, seht ihr im nächsten Bild.

Cleverer Stauraum

Und da stehen sie nun: der schwarze Couchtisch und die weißen Hocker. Somit wird im Handumdrehen ein komplett ausgestatteter Wohnraum geschaffen. Der Klappschreibtisch, der im vorherigen Bild noch zu sehen war, ist nun in der Schrankwand verschwunden und fällt lediglich durch einen kleinen, schwarzen Griff auf. Auch der Rest der Schrankwand bietet ausreichend Stauraum, der auf den ersten Blick unsichtbar ist. Für die Schätze, die lieber in Szene gesetzt werden, befinden sich ganz oben kleine, mit LEDs beleuchtete Regalfächer.

Seht euch die Holzwand noch einmal genauer an, denn auch dahinter verbirgt sich ein Geheimnis…

Vom Wohn- zum Schlafzimmer

Ein Zwischengeschoss eignet sich für kleine Flächen hervorragend, um mehr Wohnraum zu kreieren. In diesem Fall haben sich die Architekten für ein klappbares Zwischengeschoss entschieden. Und das ist auch das Geheimnis der Holzwand: Dahinter steckt das Bett!

Jedes Möbelstück hat seinen Sinn

Aus dieser Perspektive erkennt man, in welcher Ecke des Raums sich der Wohn- und Schlafbereich befindet. Bei genauerem Hinsehen wird auch deutlich, dass auch in dieser Höhe jedes Möbelstück einen bestimmten Zweck erfüllt. Denn die obersten Regalfächer können quasi als Nachttisch genutzt werden.

Lasst euch auch von unseren weiteren Tipps zum Einrichten einer Ein-Zimmer-Wohnung inspirieren.

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