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Wie wird mein Garten hundefreundlich?

Sabrina Werner Sabrina Werner
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Für Hunde und Hundebesitzer gibt es kaum etwas Schöneres als einen großen Garten. Doch nicht jeder Garten ist hundefreundlich. Gefahren lauern überall. Die falschen Pflanzen, ein Zaun, in dem der Hund mit dem Kopf stecken bleibt, spitze Steine, die sich auf dem Weg in die Hundepfoten bohren oder knallende Sonne im Sommer – was dem Menschen Freude bereitet, kann dem Hund Schaden zufügen. Daher gibt es im hundefreundlichen Garten einiges zu beachten – angefangen beim richtigen Zaun bis hin zu hundefreundlichen Pflanzen. Dann steht den ausgiebigen Toben mit dem geliebten Vierbeiner im eigenen Garten nichts mehr im Wege. Stehen Futter, ein Unterschlupf als Schutz vor Sonne und Regen und das Lieblingsspielzeug bereit, ist der Hund auch dann gern den ganzen Tag lang im Garten, wenn sein Herrchen mal mehr Stunden auf der Arbeit verbringt.

Der richtige Gartenzaun für den Hund

Vor allem, wenn sich der Hund unbeaufsichtigt im Garten aufhält, ist ein Gartenzaun wichtig. Zu gern gehen die neugierigen Vierbeiner auf Entdeckungstouren. Hindernisse umgehen sie dabei auf kreative Art und Weise. Die einen buddeln sich darunter hindurch, die anderen nagen so lange, bis das Holz des Zaunes durchgeknabbert ist und sie sich durchzwängen können. Wieder andere springen einfach über den Zaun. Der hundefreundliche Garten hat daher einen Zaun, der die richtige Höhe für die entsprechende Rasse hat. Auf keinen Fall sollte der Hund zum Spaß zum Darüberspringen animiert werden – spätestens wenn die nächste läufige Hündin um die Ecke biegt, wird der Hund den Sprung sicher schaffen. Die Abstände der Sprossen im Zaun sollten so dicht sein, dass der Hund den Kopf nicht hindurchstecken kann und das Material sollte so robust sein, dass Hunde es nicht durchbeißen können. Dass Dornenhecken keine passende Umzäunung im hundefreundlichen Garten darstellen, versteht sich für Hundeliebhaber von selbst.

Giftige Pflanzen und Früchte vermeiden

Der romantische Landhausgarten:  Garten von Planungsbüro STEFAN LAPORT
Planungsbüro STEFAN LAPORT

Der romantische Landhausgarten

Planungsbüro STEFAN LAPORT

Was das Gärtnerherz erfreut, kann für den Hund gefährlich werden. So rosig zum Beispiel der Fingerhut aussehen mag, so viel Schaden kann die Giftpflanze beim Tier anrichten. Nicht nur vom Hund, sondern auch von Kindern gern in den Mund gesteckt werden die kleinen, schwarz glänzenden Beeren des “schwarzen Nachtschattens” – einer weiteren Giftpflanze. Auch Pflanzen, die für den Menschen zu den Nutzpflanzen zählen, können für den Hund gefährlich werden. Dazu zählen beispielsweise Kartoffeln und Tomaten. Diese Nachtschattengewächse enthalten das giftige Solanin. So lecker Weintrauben für den Menschen sind, so giftig sind sie für den Hund. Weintrauben gehören daher nicht in den hundefreundlichen Garten. Sie können zur sogenannten Weintraubenvergiftung führen, schon wenn der Hund nur zehn Gramm pro Kilo Körpergewicht gefressen hat. Weitere Pflanzen, die Feinschmecker und Nutzgärtner gern in ihrem Garten anpflanzen, für den Hund aber schädlich sind, sind Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch, Hülsenfrüchte, Brokkoli und heruntergefallenes Steinobst. Am hundefreundlichsten ist daher eine reine Rasenfläche, auf dem er sich so richtig austoben kann.

Unterschlupf bieten

Hundehaus "Fachwerkhaus":  Garten von geofinplus
geofinplus

Hundehaus Fachwerkhaus

geofinplus

Hunde lieben es nicht nur, im Garten zu toben und zu spielen. Sie möchten auch mal alle Viere von sich strecken und sich in der Sonne räkeln oder im Schatten ein Schläfchen halten. Daher ist es wichtig, dass sie einen Unterschlupf, am besten in Form einer schönen Hundehütte haben. In diesem kleinen Fachwerk-Hundehaus zum Beispiel fühlt sich sicher jeder Hund wohl. Vor Sonne und Regen gleichzeitig schützt auch ein Sonnensegel. Sonnensegel sind in unterschiedlichen Farben und Größen erhältlich und können zum Beispiel über der Sitzecke gespannt werden. So haben alle Bewohner – nicht nur der Hund – Freude an dem Unterschlupf und können gemütliche Stunden im Garten miteinander verbringen.

Nutzpflanzen und Kräuter abtrennen

Pflanzboxen – die kleinen Hochbeete für den Balkon:  Balkon, Veranda & Terrasse von Werkhaus Design + Produktion GmbH
Werkhaus Design + Produktion GmbH

Pflanzboxen – die kleinen Hochbeete für den Balkon

Werkhaus Design + Produktion GmbH

Damit der Hund nicht ausversehen Pflanzen frisst, die für ihn schädlich sind und Beete nicht zum Buddeln oder “Geschäft verrichten” nutzt, sollten Nutzpflanzen und Kräuter vom restlichen Garten getrennt werden. Geeignet sind dafür zum Beispiel Hochbeete und Pflanzenboxen. Als flexibles Stecksystem passen sich diese Hochbeete an die räumlichen Gegebenheiten an und lassen sich immer wieder verändern. In kleinen Gewächshäusern lassen sich Pflanzen und Kräuter ebenfalls von Hunden getrennt ziehen. Größere, ebenerdige Beete lassen sich durch geeignete Zäune vom Rest des Gartens abtrennen. Zäune mit einfachen Steckverbindungen aus grünem Draht, wie Teichschutzzäune mit stabilen Bodenankern, bieten die Möglichkeit, den Garten in verschiedene Bereiche einzuteilen, ohne dass das Gesamtbild dadurch beeinträchtigt wird.

Hier gibt es weitere Ideen zum Gärtnern in Hochbeeten.

Der geeignete Platz zum Fressen und Trinken

Hunde-Tankstelle:  Garten von geofinplus
geofinplus

Hunde-Tankstelle

geofinplus

Im Garten möchten Hunde, ebenso wie im Haus, einen geeigneten Platz zum Fressen und zum Trinken haben. Im Trinknapf sollte sich immer genügend frisches Wasser befinden. Der Fressplatz sollte geruchsneutral sein, sich also möglichst nicht neben der Mülltonne oder dem Kompost befinden. Damit der Hund in Ruhe fressen kann, sollte der Fressplatz ruhig gelegen sein. Der Eingangsbereich oder der Durchgangsbereich im Garten ist daher zu vermeiden. Eher bietet sich eine ruhige, geschützte Ecke ohne “Durchgangsverkehr” an. Bei mehreren Hunden braucht jeder Hund seinen eigenen Fressplatz. Tiere haben, wie Menschen auch, unterschiedliche Fressgeschwindigkeiten und ist einer fertig, stibitzt er gern beim anderen. Die Näpfe sollten auch im Garten regelmäßig gereinigt werden und die Nahrung sollte täglich frisch und hundgerecht sein.

Spielen erlaubt

Aus dem Garten wird eine Oase :  Garten von Paul Marie Creation
Paul Marie Creation

Aus dem Garten wird eine Oase

Paul Marie Creation

Hunde wollen Spaß im Garten haben. Damit sie nicht das ganze Blumenbeet umgraben, eignet sich eine eigene Buddelecke. Eine große Spielwiese bietet genügend Auslauf und Platz zum Rennen und Toben. Auf dieser könnt ihr Ballwerfen oder “Stöckchen holen” mit ihm spielen. Hinter Büschen könnt ihr mit eurem Hund Verstecken spielen oder Leckereien auslegen, die er suchen kann. Wasserfreunde freuen sich auch über ein eigenes Planschbecken. Hierfür eignet sich ein kleines Kinderplanschbecken oder ein eigens angelegter Teich aus einem Teicheinsatz aus Kunststoff. In jedem Fall sollte der Hund noch in seinem Planschbecken stehen können. Wer genügend handwerkliches Geschick mitbringt, kann seinem Hund auf der Spielwiese auch einen Parcours aufbauen. Ein Slalom oder Hindernisse zum Darübersteigen sind schnell aufgebaut. Zu beliebten Parcours-Elementen gehören außerdem eine Mauer als Hindernis, eine Schrägwand und Reifen zum Durchspringen.

Bequeme Wege für Vierbeiner

Englischer Garten Pflanzung in Rot- Silber Tönen, Holzdeck:  Garten von Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur
Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur

Englischer Garten Pflanzung in Rot- Silber Tönen, Holzdeck

Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur

Zum hundefreundlichen Garten gehören tierfreundliche Wege und Oberflächen. Weiche Rasenflächen, natürliches Holz und runde Steine bieten den passenden Untergrund. Hunde schützen gern das Heim und umrunden dafür auch den Garten. Wege mit weichen Kurven, die um das Grundstück herumführen, helfen dem Hund, seinen Instinkten zu folgen. Dabei kann man Wege legen, die der Hund bereits “vorgezeichnet” hat oder man fügt von vornherein Wege ein, denen er folgen kann. Die Materialien, die für die Wege genutzt werden, sollten sich in der Sonne nicht zu sehr aufheizen. Beton, Kieselsteine, heller Naturstein und Holz sind dafür zum Beispiel geeignet. Spitze Steine oder unbehandeltes Holz, aus dem sich Splitter lösen können, sind dagegen unpassend. 

Beim Anlegen hundefreundlicher Wege hilft auch der Garten- und Landschaftsbauer

Zoopharmakognosie – Pflanzen zur Selbstmedikation

Gräser- und Buchsgarten:  Garten von Planungsbüro STEFAN LAPORT
Planungsbüro STEFAN LAPORT

Gräser- und Buchsgarten

Planungsbüro STEFAN LAPORT

Hunde haben, ebenso wie Wildtiere, die Fähigkeit zur Selbstmedikation. Sicher hat jeder Hundehalter seinen Hund schon einmal nach Gräsern suchen und diese fressen sehen. Der Hund sucht nach Süßgräsern, zum Beispiel nach Quecke. Diese regt die Darmtätigkeit der Hunde an und hilft ihnen, sich bei Übelkeit zu heilen. Kräuter, die Hunde vertragen und ohne Weiteres im Garten angepflanzt werden können, sind Petersilie, Kresse, Katzenminze, Löwenzahn, Brennessel, Kerbel, Thymian, Basilikum und Majoran. Kleingehackt können sie zur Bereicherung des Speiseplanes unter das Futter des Hundes gemischt werden.

Noch mehr Ideen, wie ein hundefreundlicher Garten aussehen kann, findet ihr in unserer Gartenwelt.

Wie habt ihr den Garten für euren Vierbeiner angelegt?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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