Smart Home, Smart Living

Loading admin actions …

Jede zweite Person in Deutschland, vom Kleinkind bis zur Urgroßmutter, nutzt ein Smartphone und dies mit rasant steigender Tendenz. Die Geräte haben sich von der reinen audiophonen Telekommunikation längst gelöst und bieten ihren Nutzern eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Leben angenehmer und interessanter zu gestalten. Dabei beschränken sich bis heute die meisten Menschen auf die Interaktivität untereinander, der Aspekt der Kommunikation und Steuerung einer Vielzahl von Geräten ist jedoch ein mindestens genauso spannender Bereich.

Smart Home, Smart Living

Internet der Dinge

Das Schlagwort des Internets der Dinge beinhaltet die selbstständige Kommunikation von Geräten untereinander (und natürlich mit ihren Nutzern) über Datennetze wie das LAN oder das W-LAN, wobei dies vordergründig ein Bereich ist, der zuerst von der Musik- und Filmindustrie aufgegriffen und umgesetzt wurde und beispielsweise zur zentralen Bereitstellung medialer Inhalte Verwendung fand. Zentrale Steuerungen können aber im geeigneten Umfeld und unter Zuhilfenahme der entsprechenden Infrastruktur weit mehr. Dies wurde in den vergangenen Jahren von Unternehmen unter dem Begriff Industrie 4.0 aufgegriffen und schrittweise umgesetzt und findet sich im privaten Bereich in der Form des Smart Home und des Smart Living wieder. Natürlich bestehen zu neuen Technologien immer eine ganze Anzahl unterschiedlicher Begriffe, mit deren Hilfe die Technik im Detail erklärt werden soll, wobei es grundsätzlich darum geht, das tägliche Leben mithilfe einer intelligenten Steuerungstechnik zu vereinfachen und auch zu verschönern. Ein Beispiel dafür ist Philips Hue. 

Licht und was man damit alles machen kann 

Das Licht nicht gleich Licht ist, zeigt sich in vielen Bereichen und wie sehr das falsche oder das richtige Licht unsere Stimmung beeinflusst, beweist sich gerade in den eigenen vier Wänden am deutlichsten. Genau darauf setzt das System des niederländischen Konzerns Philips auf. Die Bezeichnung „Hue“ in Philips Hue entstammt dem englischen und bedeutet unter anderem Farbton, Färbung oder auch Schattierung. Im Kern trifft es der Name ziemlich genau, wobei es zu einfach wäre, das System Philips Hue auf die Farbe des Lichts zu reduzieren. Philips suchte und fand einen Weg, die im Prinzip unterschiedlichen Sparten des mobilen und des fest installierten Lichts zu vereinen. Nicht etwa durch das neu Gestalten einer Taschenlampe, sondern durch die Vereinigung modernster LED- mit intelligenter Steuerungstechnik. Der Kernbereich von Philips Hue sind Lichtkörper, die unabhängig von einem herkömmlichen kabelgebundenen Leitungsnetz und damit mobil sind und gleichzeitig ein Design besitzen, das eine gleichmäßige Ausleuchtung des jeweiligen Raumes erlaubt. 

Das allein genügte den Ingenieuren bei Philips natürlich nicht und so zeigt sich Hue als ein vielseitiges Lichtsystem, das einerseits aus mobilen Lichtkörpern und andererseits aus Leuchtmitteln besteht, die herkömmliche Lampen ersetzen können. Alle Leuchtmittel lassen sich dabei mittels einer App auf dem Smartphone über das Internet steuern. Das bedeutet jedoch nicht einfach, die Leuchten ein- oder auszuschalten, sondern diese je nach Bedarf zu Dimmen, den Farbton zu verändern und ebenso bestimmte Zeiten einzustellen, wann sich das Licht ein- oder ausschalten soll. Ganz wichtig ist Philips hierbei die unkomplizierte Integration der Leuchtmittel in den Haushalt. Dazu müssen keine Kabel verlegt werden oder andere aufwendige Installationen. Philips Hue funktioniert über eine sogenannte Bridge, die an den W-LAN-Router angeschlossen wird und so den Zugriff über das Smartphone erlaubt.

 Da es tatsächlich Menschen gibt, die im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung nicht ständig das Handy mit sich herumtragen, bieten sich zum System gehörende, tragbare Schalter an, mit deren Hilfe bis zu zehn Hue White Lampen gedimmt werden können. Mit der App auf dem Smartphone lassen sich sogar bis zu 50 verschiedene Leuchtmittel des Hue-Systems ansteuern. 

50 Milliarden Wearables 

In Anlehnung an die derzeitige Integration der Netzwerktechniken in der Industrie zeigen sich die Systeme zur intelligenten Steuerung von Haushalten in einer Form, in der sie durchaus mithalten können. So bieten unterschiedliche Firmen bereits übergreifende Smart-Home-Systeme an, die es ermöglichen, jedes netzwerkfähige Gerät darin zu integrieren. Immerhin schätzen Beratungsfirmen der Informationstechnologie, das bereits im Jahr 2020 weltweit mehr als 50 Milliarden Geräte mit einer Netzwerktechnik ausgestattet sind, vom Leuchtmittel über Heizkörperthermostate bis zu Motorsteuerungen für Garagentore oder auch Fenster. Einer der Vorreiter in diesem Bereich ist das Energieunternehmen RWE, das mit seinem RWE-Smarthome-System eine Lösung anbietet, die sich sowohl für Neubauten wie für nachträgliche einbauten eignet. Wiederum ist das W-LAN und eine weitgehend kabellose Installation der Komponenten der große Vorzug des RWE-Smarthome-Systems, das im Übrigen auch das Philips Hue in seine zentrale Steuerung integrieren kann. 

Das Smarthome planen 

Sicherlich sind kabellose Systeme wie RWE-Smarthome und Philips Hue zur Gerätesteuerung aufgrund ihrer unkomplizierten Installation und Anwendung sehr reizvoll. Sie können aber durch ein vollständig integriertes Netztechnik-System noch übertroffen werden. Vor allem die Nutzung von Sensoren und Aktoren, Stellmotoren, wird durch ein Bus-System erst in vollem Umfang möglich. Darum sollte bei der Planung eines Neubaus oder auch bei einer Renovation ein solches System miteinbezogen werden. Dabei werden neben der herkömmlichen Elektrik unter anderem Steuerungskabel verlegt beziehungsweise werden die Elektro-Kabel teilweise ersetzt. Im Detail wird hierbei in der Regel der EIB, der europäische Installationsbus, zugrunde gelegt, dessen Inhalte in der Norm EN 50090 festgehalten sind. Über den EIB erfolgt die Steuerung und Überwachung aller technischen Einrichtungen eines Hauses und dies natürlich auch über das Smartphone oder einen Laptop. Zu jeder Zeit und von jedem Punkt der Welt aus. Das ist im Übrigen schon längst nicht mehr unbezahlbar und die Investition rechnet sich durch erhöhte Sicherheit, mehr Komfort und durch die Einsparung von Energie. Das Smart Home ist schon längst keine Zukunftsmusik mehr und wird bereits von Hausbau Anbietern in der Planungsphase eines neuen Eigenheims oder der Renovierung einer Wohnung integriert. Mit freundlicher Unterstützung von HausXXL – Der Bauratgeber. Quelle http://www.haus-xxl.de/

VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

Sie suchen einen Architekten? Schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

Nach passenden Wohnideen stöbern