Ratgeber Küche: Lebensmittel richtig lagern

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Brot, Gemüse, Käse, Wurst: Viel zu oft landen in deutschen Haushalten Lebensmittel im Müll, weil sie scheinbar in Rekordzeit vergammeln, schimmeln oder austrocknen. Dabei ist oft einfach nur die falsche Lagerung Schuld daran dass Vorräte im Nullkommanichts verderben, obwohl sie eigentlich noch haltbar wären. Wir zeigen, welche Nahrungsmittel wo am besten aufgehoben sind und was man bei der Lagerung sonst noch beachten sollte, um die Haltbarkeit deutlich zu verlängern.

Lebensmittellagerung leicht gemacht

Kühlschrank:

Schnell verderbliche Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier gehören in den Kühlschrank. Das Gleiche gilt für angebrochene Packungen, Dosen und Co. sowie bereits zubereitete Reste und einige Obst- und Gemüsesorten wie zum Beispiel Pilze, Salat und Beeren.

Unser Tipp: Egal, ob Speisekammer oder Kühlschrank – es ist empfehlenswert, ältere Lebensmittel immer vorne im Regal oder dem Kühlschrankfach aufzubewahren und neu hinzugekaufte weiter nach hinten einzusortieren. Auf diese Weise behält man leichter den Überblick darüber, was man bald verbrauchen sollte und greift automatisch zuerst zu den Lebensmitteln, die schneller weg müssen.

Vorratsschrank/Speisekammer:

Trockenvorräte wie Mehl, Salz, Zucker, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte und Nüsse brauchen nicht gekühlt werden und bevorzugen ein trockenes Klima. Die Lagerung in Vorratsschrank oder Speisekammer ist für sie ideal. Auch Öl, Essig, Konserven und Gläser fühlen sich hier am wohlsten.

Unser Tipp: Trockenvorräte am besten in fest verschlossenen Gefäßen aufbewahren. Diese schützen vor Insektenbefall und bewahren außerdem die Aromen.

Obst-/Gemüseschale:

Die meisten Obst- und Gemüsesorten kann man problemlos bei Zimmertemperatur und im Hellen lagern. Eine Obst- und Gemüseschale eignet sich dafür sehr gut. Allerdings sollte man nicht alle Sorten zusammen aufbewahren, denn Früchte wie Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Avocados und Tomaten entwickeln das Reifegas Ethylen, das andere Gemüsearten wie Möhren oder Gurken rascher verderben lässt.

Brotkasten:

Brot mag es gerne trocken. Ist es Feuchtigkeit ausgesetzt, beginnt es schnell zu schimmeln. Allerdings setzen ihm auch zu warme Temperaturen rasch zu und lässt man es unverpackt, trocknet es aus. Ideal zur Lagerung von Brot ist daher ein Brotkasten oder Tontopf. Außerdem ist es ratsam, angeschnittene Brote in der Originalverpackung oder in einem Stoffbeutel aufzubewahren.

Unser Tipp: Baguettestangen und Brötchen bekommt man wieder knusprig, indem man sie mit ein wenig Wasser beträufelt und wenige Minuten im Backofen aufbackt.

Keller:

Zum Einlagern im Keller eignen sich Kartoffeln, Äpfel, Birnen und Kohl. Allerdings muss der Kellerraum kühl sein und eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, da die Vorräte sonst schnell schrumpeln.

Unser Tipp: Die eingelagerten Vorräte regelmäßig kontrollieren und faulige oder angeschimmelte Früchte aussortieren.

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