Angebot anfragen

Nummer ist ungültig. Bitte überprüfen Sie die Ländervorwahl, Vorwahl und Telefonnummer.
Mit Klick auf 'Absenden', bestätige ich die Datenschutzbestimmungen gelesen zu haben & bin einverstanden meine Informationen zu verarbeiten um meine Anfrage zu beantworten.
Hinweis: die Einwilligung kann per E-Mail an privacy@homify.com widerrufen werden

8 einfache Tipps für die richtige Luftfeuchtigkeit im Winter

Nora Heinz Nora Heinz
Loading admin actions …

Im Winter sind unsere Atemwege besonderem Stress ausgesetzt. Aber nicht die kalte, raue Winterluft allein führt dazu, dass wir uns erkälten. Trockene Heizungsluft im Haus ist das, was uns besonders zu schaffen macht. Das Raumklima feucht zu halten ist daher enorm wichtig, damit unsere Atemwege im Winter gesund und weniger anfällig für Infekte sind. Denn trocknen die Schleimhäute aus, so können Viren und Bakterien unserer Gesundheit leichter schaden. Wenn ihr es euch in der kalten Jahreszeit zu Hause gemütlich macht und die Heizung aufdreht, solltet ihr daher ein paar Dinge beachten, um für ein gesundes Raumklima zu sorgen. Wir haben 8 Tipps für euch, mit denen ihr die Luft ganz einfach befeuchten könnt.

Mit Zimmerpflanzen die Luft befeuchten

Auf ganz natürliche Art befeuchten Pflanzen die Luft. Etwa 97 Prozent des Wassers, das Pflanzen aufnehmen, verdunsten sie auch wieder. Da sie außerdem Schadstoffe aus der Luft filtern, sorgen sie für ein besonders gutes Raumklima. Bereits mit zwei bis drei größeren Pflanzen erreicht ihr in einem 20 Quadratmeter großen Zimmer die ideale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. Außerdem wirken Pflanzen regulierend auf die Luftfeuchtigkeit. Ist eine optimale Luftfeuchtigkeit von über 40 Prozent erreicht, verdunsten sie weniger Wasser über ihre Blätter, wodurch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit wiederum vermieden wird. Um die Raumluft im Winter auf ganz natürliche Weise feucht zu halten, eignen sich Zimmerlinden, Grünlilien, Papyrus, Zyperngras und andere Gräser, die viel Wasser benötigen, besonders gut. In diesem Ideenbuch findet ihr noch mehr Tipps zu Zimmerpflanzen.

In einen Luftbefeuchter investieren

Stadler Form Luftbefeuchter Oskar Big:  Haushalt von Klein & More AG + Co. KG
Klein & More AG + Co. KG

Stadler Form Luftbefeuchter Oskar Big

Klein & More AG + Co. KG

Bei den elektrischen Luftbefeuchtern gibt es eine große Auswahl – vom Zimmerspringbrunnen bis hin zu Ultraschall-Luftbefeuchtern. Mit einem elektrischen Luftbefeuchter wird die ideale Luftfeuchtigkeit schnell erreicht, aber es sollte auch darauf geachtet werden, dass der Luft nicht zu viel Feuchtigkeit zugeführt wird. Am besten kontrolliert ihr diesen Wert mit einem Hygrometer, denn eine zu hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum von Milben und Schimmelpilzen. Wählt ihr ein Gerät mit eingebautem Hygrostat, so wird die Luftfeuchtigkeit automatisch gemessen und das Gerät schaltet sich nur bei Bedarf ein. Elektrische Luftbefeuchter sollten unbedingt wöchentlich gereinigt werden, denn sonst können sie durch die Vermehrung und Verbreitung von Keimen einen gegenteiligen Effekt für die Gesundheit haben.

Gefäße mit Wasser aufstellen

Schale:  Küche von ENJOY LIVING

In der Nähe des Heizkörpers oder darauf könnt ihr Schalen mit Wasser platzieren, um die Luft kostengünstig zu befeuchten. Es gibt im Handel auch Gefäße, die an die Heizung gehängt werden und den gleichen Zweck erfüllen. Die Methode ist insgesamt aber eher weniger effektiv. Ihr könnt sie aber mit unseren anderen Ideen zur Luftbefeuchtung kombinieren. Tauscht das Wasser regelmäßig aus und wascht die Schalen gründlich, um eine Keimbildung und -verteilung über die Luft zu vermeiden.

Regelmäßig lüften

Um die trockene Heizungsluft gegen frische, feuchte Luft auszutauschen, solltet ihr idealerweise mindestens drei mal am Tag eine Stoßlüftung durchführen. Dabei sollten möglichst viele Fenster vollständig geöffnet und nicht nur gekippt werden. Lasst die Zimmertüren offen, damit ein richtiger Durchzug entsteht und denkt daran, überall die Heizung kurz abzudrehen. 5-10 Minuten sollte jede Stoßlüftung dauern, damit ihr euch die gute, sauerstoffreiche und feuchte Luft wieder ins Haus holt. Sehr kalte Luft, unter Null Grad, kann trockener als die Raumluft sein. Dennoch ist das Lüften gesund, da Schadstoffe aus dem Haus entweichen und mehr Sauerstoff herein kommen kann. Stundenlanges Lüften ist aber nicht nötig und würde die Raumluft unnötig austrocknen.

Feuchte Tücher auf die Heizung legen

 Flur & Diele von Mr Central Heating
Mr Central Heating

Raw mental two column radiator

Mr Central Heating

Ein gutes und bewährtes Hausmittel gegen trockene Raumluft im Winter, sind nasse Handtücher auf der Heizung. Aber auch hier gilt, nicht übertreiben, denn eine Luftfeuchtigkeit von über 60 Prozent fördert die Schimmelbildung. Der Bereich von 40 bis 60 Prozent ist ideal um eine Reizung der Schleimhäute zu vermeiden. Die Atemwege sind bei diesem gesunden Raumklima weniger anfällig für Infekte. Es müssen aber nicht triefend nasse Handtücher sein, ein paar angefeuchtete Tücher hier und da auf den Heizkörpern reichen aus.

Nasse Kleidung im Zimmer aufhängen

Bei der trockenen Raumluft, die in unseren Häusern im Winter herrscht, kann auch das Aufhängen der Wäsche in den Räumen mit besonders trockener Luft Abhilfe schaffen. Genauso wie das Aufhängen von nassen Tüchern auf der Heizung, ist es eine effektive und ganz kostengünstige Methode, um euer Raumklima feucht zu halten. Tatsächlich schadet uns die trockene, schlechte Luft, die wir drinnen im Winter atmen mehr als die kalte Luft draußen. Holt also die Wäsche zum Trocknen aus dem Keller oder Wäscheraum einfach mal ins Wohnzimmer und helft euren Atemwegen weniger infektanfällig zu werden.

Duschkabine oder Vorhang auflassen

Nutzt den Dampf, der beim Duschen entsteht. Wenn ihr den Duschvorhang oder die Duschkabine ein wenig offen lasst, kann der Dampf entweichen. Wenn ihr das Bad anschließend gut lüftet, kann die Luftfeuchtigkeit in den benachbarten Räumen etwas angehoben werden.

Heizung herunterschalten

 Flur, Diele & Treppenhaus von Stelrad
Stelrad

Radiators

Stelrad

Das gesündeste Raumklima erreicht man bei etwa 50 Prozent Luftfeuchte und 20 Grad. Mit Blick auf Thermometer und Hygrometer könnt ihr im Winter für ein gesundes Raumklima sorgen. Eine Beratung durch Experten kann dabei helfen, die Raumluft mit den optimalen Mitteln zu befeuchten und gleichzeitig Schimmel und Co. keine Chance zu lassen. Schon wenn ihr die Raumtemperatur um ein bis zwei Grad senkt, spart ihr viel Energie und verringert die Austrocknung der Raumluft. Übrigens wird feuchtere Luft bei gleicher Temperatur subjektiv wärmer empfunden. Durch Anheben der Feuchtigkeit, lässt sich also auch die Temperatur senken und der Raum wird dennoch subjektiv als gleich warm empfunden.

Wie sorgt ihr für die richtige Luftfeuchtigkeit in eurer Wohnung? 
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

Sie suchen einen Architekten? Schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

Nach passenden Wohnideen stöbern