Das Hightech-Haus

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Was passiert, wenn sich ein technikbegeisterter, metallliebender Ingenieur sein ganz persönliches Traumhaus bauen lässt? Das Ergebnis wollen wir euch heute zeigen. Vorweg sei gesagt, dass es sich um ein ganz besonderes Zuhause handelt, in dem sich die Begeisterung des Bauherren für Technik und Metall gleich mehrfach widerspiegelt – und zwar nicht nur in der außergewöhnlichen, futuristisch anmutenden Form des Gebäudes, sondern auch in der Wahl der Materialien und in der Ausstattung mit modernster Gebäudetechnik. Diese stammt aus dem Hause Gira und ermöglicht ein architektonisches Lebensgefühl im High-Tech-Format.

Moderne Architektur

Bereits auf den ersten Blick begeistert das Haus mit seiner außergewöhnlichen Form. Kaum zu glauben, dass der Bauherr ursprünglich mit dem Gedanken an ein regionaltypisches Haus im Landhausstil spielte. Allerdings ließ er sich während seiner langjährigen beruflichen Zusammenarbeit mit dem Architekten Harald Eppler vom Architekturbüro Eppler + Bühler von dessen Begeisterung für moderne und zeitlose Architektur anstecken, sodass am Ende der über fünf Jahre reifenden Pläne für das eigene Haus ein Gebäude entstand, dass mit den anfänglichen Vorstellungen des Ingenieurs nur noch wenig zu tun hat – mit seiner Person dafür umso mehr.

Massiv gebaut

Das Haus besteht aus zwei versetzten Baukörpern, die zusammen vier Geschosse ausbilden. Da sich der Bauplatz im Erdbebengebiet befindet, ist hier eine Massivbauweise vorgeschrieben. So wächst aus dem quer verlaufenden Grundkubus in Betonbauweise ein zusätzlicher Betonkern über alle Stockwerke hinweg. An ihm angehängt, trägt eine Stahl-Brückenkonstruktion den oberen, sieben Meter auskragenden Gebäudekörper. Um die enormen statischen Kräfte auszugleichen, wurden die Freikragen mit leichten Holzständerwänden und weitläufigen Glasfronten realisiert.

Fassadendetails

Im Fokus stand bei den Planungen der Wunsch des Bauherren, dass die Architektur seines neuen Hauses über Formen und Materialität ein Stück seines Lebensgefühls widerspiegelt. So besteht die Fassade nun überwiegend aus Metall, Glas und Sichtbeton. Ihre Gestaltung nutzt den Lauf der Sonne optimal aus: Während sie sich in Richtung des nordöstlichen Wohngebiets überwiegend geschlossen präsentiert, öffnet sie sich nach Süden und Westen hingegen vollständig. Der unverbaubare Ausblick auf die Natur wird auf diese Weise ungestört in die Architektur integriert.

Persönliche Note

Der Zugang zum Haus führt über eine Stahlbrücke auf der Nordseite des oberen Baukörpers. Beim Eintreten fällt der Blick sofort auf ein besonderes Liebhaberstück des Bauherren: Das Rallye-Motorrad ist auch vom westseitig gelegenen Koch- und Essbereich bestens zu sehen.

Garage und Co.

Im unteren Kubus des Gebäudes sind die geräumigen Garagen und Nebenräume wie der Fitness- und Saunabereich und ein Weinkeller untergebracht. Ausreichend Platz für seine eindrucksvolle Sammlung von Vier- und Zweirädern war dem Bauherren bei der Planung seines Traumhauses sehr wichtig.

Offener Wohnbereich

Der offene Wohnbereich, der sich in dem auskragenden Zwischengeschoss befindet und frei über dem Garagenvorplatz schwebt, bietet einen imposanten Ausblick auf die Umgebung und einen ebenso beeindruckenden Anblick des stählernen Skeletts des Hauses. In wirkungsvollem Kontrast dazu ist die Einrichtung in warmen Tönen gehalten. Mobiliar und Hi-Fi-Anlage in sattem Rot werden auf dem Parkett aus dunklem Nussbaumholz in Szene gesetzt.

Badezimmer

Im Obergeschoss des Hauses befinden sich die Schlafzimmer ebenso wie das lichtdurchflutete Bad. Von der freistehenden Wanne kann man den Blick ganz entspannt über die Baumwipfel schweifen lassen. Highlight ist die puristische Dusche aus Sichtbeton, die den Abschluss des emporwachsenden Betonkerns bildet.

Modernste Technik

Doch nicht nur der Baukörper und die Einrichtung, auch das technische Innenleben des Hauses entspricht voll und ganz dem Geschmack des Bauherren, der auf eine moderne und zukunftsfähige Gebäudetechnik auf keinen Fall verzichten wollte. Visualisiert, bedient und kontrolliert wird die Haustechnik über ein großes Touchpanel, das zentral im Haus neben der offenen Wohnküche installiert wurde sowie über zwei Gira InfoTerminal Touch im Unter- und Obergeschoss.

100% High Tech

Über das KNX System sind alle elektrischen Komponenten im Haus miteinander vernetzt – unter anderem Leuchten, Jalousien, Audiosystem, Heizung und Alarmanlage. Das garantiert mehr Sicherheit, höheren Komfort und eine effiziente Nutzung von Energie. Ebenfalls auf Knopfdruck lässt sich überall im Haus Musik von zentralen Audioquellen abspielen. Die Standlautsprecher im Wohnbereich sorgen darüber hinaus für einen besonderen Hingucker. Unter der attraktiven Lederoberfläche in kräftigem Rot steckt exzellente Soundqualität für die heimische Kino- und Livekonzertstimmung.

Externe Steuerung

Damit man die imposante Gebäudetechnik nicht nur von zuhause aus, sondern auch von extern steuern kann, lassen sich alle Funktionen zusätzlich über iPhone und iPad abrufen. Da die Bauherrenfamilie viel unterwegs ist, war das besonders wichtig. Der Gira HomeServer kann jederzeit individuell programmiert werden, sodass sich das KNX System problemlos erweitern oder und den Wünschen der Bewohner anpassen lässt – ohne dass dafür Wände aufgeklopft und Leitungen neu verlegt werden müssen.

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