Offene Küche planen: Die 6 wichtigsten Punkte

Cornelia Wilhelm Cornelia Wilhelm
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Eine offene Küche bringt im Alltag eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. So habt ihr mit ihr nicht nur die Möglichkeit, eure leckeren Essensdüfte über eure gesamte Wohnfläche zu verteilen, sondern erfüllt mit der gesetzten Transparenz auch Ansprüche in optischer und designtechnischer Hinsicht. Wer eine offene Küche planen möchte, ist zudem in der Regel nicht an bestimmte Raumgrößen gebunden. Stattdessen ist es möglich, sowohl kleine als auch große Flächen als offene Küchen zu konzipieren und ideal zu nutzen. Jedoch solltet ihr, für den Fall, dass ihr eine offene Küche plant, in jedem Fall einige Punkte beachten, die sich im Wesentlichen nicht extrem von denen eines klassischen Kochbereichs unterscheiden, dennoch aber besondere Ansprüche stellen. Wer sich dafür entscheidet, eine offene Küche bis ins Detail zu planen, profitiert von einer weitreichenden Entscheidung, die nicht nur optische, sondern auch praktische Aspekte erfüllt.

Teilt den Raum ein!

Individuelle Küchen: moderne Küche von Kiveda Deutschland GmbH
Kiveda Deutschland GmbH

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Ein wichtiger Faktor, der letzten Endes darüber entscheidet, welche Geräte ihr in welcher Anordnung in eurer offenen Küche einplanen könnt, ist selbstverständlich der euch zur Verfügung stehende Platz. Egal, ob euch in dieser Hinsicht eher geringe oder großzügige Platzverhältnisse beschwert sind: wichtig ist in jedem Falle, dass ihr euch –am besten vor dem Einrichten- im Klaren darüber seid, welche Gegenstände wo ihren Platz finden sollen. Achtet hierbei darauf, dass ihr den Raum, auch wenn er offen und damit transparent ist, nicht überladet und Koch- und Zubereitungsbereich genau definiert. In der heutigen Zeit werden viele Elektrogeräte und Wohnaccessoires angeboten, die optimal an die Bedürfnisse kleinerer Zimmer angepasst wurden. Vor allem bei kleinen offenen Küchen solltet ihr euch immer für helle Geräte und Möbel entscheiden. Diese lassen den Raum nicht nur ansprechend, sondern auch ein Stückweit größer wirken und schaffen einen idealen Übergang zwischen Ess- und Küchenbereich.

Entscheidet euch für ansprechende Farbnuancen!

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Atelier Fürtner-Tonn

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Gerade dann, wenn ihr dabei seid, eine offene Küche zu planen, solltet ihr euch selbstverständlich darüber bewusst sein, dass ihr nicht nur aus der Küche hinaus blicken, sondern auch eure Gäste in die Küche hinein sehen können. Daher ist es außerordentlich wichtig, beim Planen der offenen Küche darauf zu achten, dass alle eingesetzten Farben ideal zueinander passen und aufeinander abgestimmt sind. Vor allem natürliche Holztöne kommen in einer offenen Küche ideal zur Geltung. Vor allem dann, wenn sie mit einer bestehenden Wohnzimmereinrichtung kombiniert werden, schaffen sie ein stimmiges Bild, das den Übergang zwischen den beiden Wohnbereichen fließend und harmonisch gestaltet. Wer Wohn- und Küchenbereich hingegen bewusst durchbrechen möchte, sollte sich für das bewusste Setzen farblicher Kontraste entscheiden. Diese grenzen die beiden Bereiche direkt voneinander ab und schaffen somit mit einfachen Mitteln einen gesonderten „Raum“. Egal, ob auffällig oder schlicht: entscheidet euch wenn möglich immer für zeitlose Farben, an denen ihr euch auch in ein paar Jahren noch erfreuen könnt!

Entscheidet euch für das richtige Licht!

Lampen und Leuchten werden in der heutigen Zeit in zahlreichen Varianten hergestellt. Gerade beim Planen einer offenen Küche ist es daher notwendig, sich für eine Art der Beleuchtung zu entscheiden, die die Vorteile dieses besonderen Raumes nachhaltig betont und in Szene setzt. Besonders dann, wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, solltet ihr euch daher immer für einen Mix aus natürlicher und künstlicher Lichtquelle entscheiden. Somit habt ihr nicht nur tagsüber die Möglichkeit, bei Sonnenschein zu frühstücken, sondern verfügt auch noch am Abend über ideale Lichtverhältnisse, damit eure Koch- und Backaktivitäten reibungslos vonstatten gehen können. Achtet bei der Anbringung der Lampen vor allem darauf, dass diese die zentralen Orte, wie zum Beispiel die Arbeitsfläche, den Herdbereich oder die Spüle angenehm beleuchten. Sinnvoll ist es, im Rahmen der Planung offener Küchen, lieber mehrere Lichtquellen als eine große zu nutzen. So habt ihr nicht nur die Chance, bei einem bewussten Ein- und Ausschalten Energie zu sparen, sondern seid zudem flexibel genug, um individuell und spontan zu kochen. Noch mehr Ideen für eure perfekte Küche findet ihr hier!

Der passende Boden für die offene Küche

Anstatt des Einsatzes klassischer Fliesen in der offenen Küche habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, auf modernen Laminatboden bzw. Parkett umzusteigen. Dieser schafft eine harmonische Verbindung zum Rest eurer Wohnung und überzeugt zudem durch einen vergleichsweise geringen Pflegeaufwand. Vor allem dunkelbraune Töne erfreuen sich in diesem Zusammenhang einer besonders großen Beliebtheit. Sie passen sich problemlos sowohl an helle als auch an dunkle Möbelstücke an und versprühen einen modernen und gleichzeitig einladenden Charme. Besonders dann, wenn ihr beim Planen eurer offenen Küche die Natur miteinbeziehen möchtet, indem ihr Blumen aller Art einsetzt, erweist sich der dunkelbraune Laminatboden als echte Alternative zu klassischen –und teilweise steril-wirkenden- Fliesen. Lediglich in kleineren Wohnungen bzw. im Rahmen der Planung einer kleinen offenen Küche ist es meist ratsam, sich gegen einen dunkelbraunen Boden und für eine etwas hellere Variante zu entscheiden. Die genutzte Fläche wirkt damit ein wenig einladender und größer. Was in einer modernen Küche nicht fehlen darf, seht ihr hier!

Sorgt für eine logische Aufbewahrung!

Küchenplanung und Sanierung Erdgeschoss, denkmalgeschütze Gründerzeitvilla, Bad Godesberg: minimalistische Küche von Jan Tenbücken Architekt
Jan Tenbücken Architekt

Küchenplanung und Sanierung Erdgeschoss, denkmalgeschütze Gründerzeitvilla, Bad Godesberg

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Gerade dann, wenn ihr eine kleine offene Küche planen müsst, seht ihr euch immer wieder mit der Notwendigkeit einer logischen und strukturierten Aufbewahrung konfrontiert. Die Basis dieser Struktur liefern euch logischerweise die passenden Schränke und Regale. Entscheidet euch hier am besten für einen ansprechenden Mix aus offenen und geschlossenen Möbelstücken, die selbstverständlich ausreichend Platz für all eure Töpfe, Bestecke und Co haben. Falls euch also in eurer offenen Küche vergleichsweise wenig Platz zur Verfügung steht, nutzt diesen mit einer logischen Anordnung von Schubladen und Schränken ideal aus. Am besten plant ihr immer mindestens einen Schrank mehr als ursprünglich angenommen ein. Ihr sichert euch damit gegen die ärgerliche Erkenntnis ab, feststellen zu müssen, dass ihr euch verkalkuliert habt und „nachrüsten“ müsst.

Bewahrt nur Dinge auf, die ihr wirklich braucht!

LUXHAUS Musterhaus Nürnberg: moderne Küche von Lopez-Fotodesign
Lopez-Fotodesign

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Wie in allen anderen Räumen gilt auch –und gerade- für eine offene Küche: Platz ist Gold wert! Ihr solltet euch daher in regelmäßigen Abständen fragen, welche Gegenstände ihr noch benötigt und welche lediglich als „Staubfänger“ fungieren. Wer aussortiert, schafft Platz für mehr und setzt die Vorstellung einer ordentlichen Struktur auch in der Realität um. Besonders offene Küchen wirken auf Grundlage einer exzessiven Aufbewahrung von Gegenständen aller Art schnell unordentlich. Trennt euch daher –wenn auch schweren Herzens- von alten Einrichtungsgegenständen und macht Platz für moderne Küchengeräte, die zu eurer Einrichtung passen! Weniger ist mehr. Noch mehr individuelle Möbelstücke für eure Küchenaccessoires findet ihr hier!

Würdet ihr euch auch bewusst eher für eine offene Küche entscheiden?
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