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Wohnen im Naturschutzgebiet

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Am Rand eines Naturschutzgebiets im nordrheinwestfälischen Heiligenhaus haben unsere Experten vom Architekturbüro Riek ein ganz besonderes Haus umgesetzt, das sich seiner Umgebung perfekt anpasst. Beim Bau kamen ausschließlich hochwertige, ökologische Materialien zum Einsatz. Wir nehmen euch mit auf einen Rundgang durch dieses natürliche, moderne Traumhaus und zeigen euch, was sich so alles hinter der Holzfassade verbirgt.

Materialien

Das wohl bemerkenswerteste Detail des Hauses ist der Einsatz ökologischer Baustoffe, der bis ins kleinste Detail konsequent umgesetzt wurde. Die Holzverschalung besteht aus unbehandelter Lärche, ansonsten kamen beim Bau unter anderem Sichtbeton, Kautschuk und Kalksandstein zum Einsatz. Mit seiner natürlichen Holzfassade passt sich das Haus seiner waldigen Umgebung perfekt an.

Formensprache

Betrachtet man das Einfamilienhaus von etwas weiter weg, fällt neben der Holzfassade auch die Formensprache ins Auge. Es handelt sich um einen schlichten, linearen Baukörper, der mit vereinzelten Einschnitten und Rücksprüngen an Plastizität gewinnt und sich mit seinem skulpturalen Charakter und dem schrägen Pultdach von den Häusern der Nachbarschaft abhebt, ohne dabei jedoch wie ein Fremdkörper zu wirken.

Straßenseite

So sieht das Haus von der anderen Seite aus. Durch die Hanglage wurde hier eine weitere Ebene hinzugewonnen, das Eingangsgeschoss, das größtenteils in Sichtbeton und Kalksandstein ausgeführt wurde, im Gegensatz zu Erd- und Obergeschoss, die komplett im Holzrahmenbau umgesetzt wurden. Die limettengrüne Tür bildet einen spannenden Farbklecks in der ansonsten auch farblich durch und durch natürlich und neutral gehaltenen Fassade.

Offener Wohnbereich

Hier ein Blick in das Erdgeschoss des Hauses, das einen großzügigen, offenen Wohn-, Koch- und Essbereich beherbergt, der nur durch wenige notwendige Stützen und den Treppenbereich sowie durch Materialität und Farbgebung in seine einzelnen Funktionsbereiche gegliedert wird. Für die Wände wurde weitgehend Lehmputz verwendet, der neben seiner optischen Wirkung für ein angenehmes Raumklima sorgt. Der Boden ist in hochwertigem, anschließend geöltem Lärchenholz ausgeführt.

Treppe

Die Treppe, die mitten im offenen Wohnbereich in die oberen Geschosse führt, ist mit ihrem Zusammenspiel aus Stahl und Holz ein besonderer Eyecatcher. Das Podest aus Sichtbeton bildet nicht nur die erste Stufe auf dem Weg nach oben, sondern schafft gleichzeitig eine Brücke und spannende Zonierung zwischen Wohnzimmer und Küche.

Badezimmer

Das Badezimmer befindet sich, ebenso wie das Schlaf- und die Kinderzimmer, im Obergeschoss des Hauses. Im Bad wurden die Wände nicht mit herkömmlichen Fliesen gestaltet, sondern mit Kautschuk, wodurch ein fugenloses, flächiges Gesamtbild entsteht. Die blauen Wände bilden außerdem einen reizvollen Kontrast zum Naturstein im Duschbereich und zur Brettstapeldecke.

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