6 Tipps für ein hundefreundliches Zuhause

Cornelia Wilhelm Cornelia Wilhelm
Loading admin actions …

Für viele Menschen ist der Hund ein echtes Familienmitglied. Dennoch gilt es als unbestreitbar, dass der haarige Freund, besonders in Bezug auf die gewählte Wohnungseinrichtung, im hundefreundlichen Zuhause mitunter besondere Anforderungen stellt. Meist sind es die Möbelstücke, die im Laufe der Jahre echte Belastungsproben über sich ergehen lassen müssen, und die nicht selten Gebrauchsspuren der unterschiedlichsten Art mit sich tragen. Wichtig ist es daher mit einfachen Mitteln ein hundefreundliches Zuhause zu schaffen, in dem sich sowohl Frauchen bzw. Herrchen als auch Hundchen vollends wohl fühlen. Das Endergebnis ist im Idealfall sauber, nicht zu steril und in vollem Umfang wohnlich.

Die richtigen Materialien für das hundefreundliche Zuhause

Musterwohnung: moderne Wohnzimmer von Home Staging Bavaria

Falls ihr euch überlegt, euch einen Hund zuzulegen, solltet ihr euer besonderes Augenmerk auf die in eurer Wohnung verwendeten Materialien, vor allem auch auf den Boden, legen. Fakt ist: mit Hund werden eure eigenen vier Wände mitunter chaotisch aussehen. Gerade nach einem ausgiebigen Spaziergang wird der Boden auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Entscheidet euch in diesem Zusammenhang am besten für einen ansprechenden Mix aus Laminat bzw. Fliesen und Teppich. Teppiche lassen sich gut absaugen und bieten eurem Vierbeiner eine ideale Insel zum Ausruhen, während ihr mit Fliesen und Laminat weitestgehend praktische Zwecke verfolgen könnt. Vor allem dann, wenn ihr euch einen jungen Hund zulegt, solltet ihr auch unter Umständen noch ein Weilchen auf die neue Ledercouch verzichten. Entscheidet euch doch stattdessen für ein etwas günstigeres Modell mit unterschiedlichen Bezügen, die ihr in regelmäßigen Abständen waschen und wieder neu aufziehen könnt! Noch mehr stilvolle Einrichtungsideen findet ihr hier!

Der richtige Platz für jedes Wohnaccessoire

Beton Wandregal: minimalistische Wohnzimmer von Accidental Concrete
Accidental Concrete

Beton Wandregal

Accidental Concrete

Wenn ihr Hundebesitzer seid, wisst ihr sicherlich, dass ihr ein hundefreundliches Zuhause mit etwas mehr Bedacht einrichten solltet. So sollten beispielsweise giftige Pflanzen keineswegs in Reichweite eures Vierbeiners platziert sein. Auch leicht zerbrechliche Accessoires müssen eventuell im Regal eine Etage höher gelagert werden. Eine der existenziellsten Fragen, die sich im Rahmen der Hundehaltung stellt, ist zudem die, wo das Hundebett in der Wohnung seinen Platz finden soll. Generell gilt, dass der Vierbeiner, ebenso wie der Mensch, ein klassisches Gewohnheitstier ist. Das bedeutet: ein einmal zugewiesener Platz gilt als akzeptiert. Überlegt euch daher am besten im Vorfeld, ob euer haariger Freund Zugang zum Schlafzimmer bekommen darf oder nicht. Falls ihr in der Küche über abschließbare Schränke verfügt, könnt ihr in Zukunft hier Putzmittel und Co. lagern.

Welche Farben sind im hundefreundlichen Zuhause sinnvoll?

Wenn ihr euch in Zukunft nicht über Pfotenabdrücke auf einem weiß-bezogenen Bett ärgern möchtet, solltet ihr euch immer für etwas dunklere, gerne auch für naturfarbene Materialien entscheiden. Dass diese selbstverständlich auch in regelmäßigen Abständen abgesaugt bzw. gereinigt werden müssen, versteht sich –allein schon aus hygienischen Gründen – von selbst. Dennoch erweisen sich helle Stoffe natürlich als deutlich anfälliger als die dunklere Variante. 

Müsst ihr dennoch mit Hund zwangsläufig auf helle Farben bzw. das klassische Weiß verzichten? Natürlich nicht! Wie immer gibt es Möbelstücke bzw. Wohnaccessoires, die sich vergleichsweise einfach von Schmutz befreien lassen. Ein heller Läufer, dessen Haare nicht allzu lang sind, lässt sich zum Beispiel hervorragend absaugen und auch im Rahmen einer Hundehaltung perfekt einsetzen. Am sichersten ist es übrigens, eurem Hund anzutrainieren, dass seine Pfoten vorm Betreten der Wohnung kurz von euch abgeputzt werden. Somit erspart ihr euch viel Arbeit und Nerven. Noch mehr ansprechende Farbkombinationen findet ihr bei unseren Designern

Alte Stoffe und Textilien entsorgen

Immer wieder müssen Hundebesitzer einsehen, dass manche Textilien – auch mit der größten Kompromissbereitschaft – einfach nicht mehr benutzt werden können. Große Löcher und Schmutz sorgen dafür, dass ein Aussortieren ansteht. Doch wohin mit den benutzten Textilien, nachdem sie im hundefreundlichen Zuhause ihre Dienste erfüllt haben? Falls Bettbezüge oder andere Stücke noch nutzbar sind und lediglich einen kleinen Schaden davongetragen haben sollten, ist der Gedanke, dass sich andere noch über sie freuen könnten, eine Überlegung wert. Dann solltet ihr alle Textilien dieser Art in einen Sack packen, diesen sicher verschließen und in der Altkleidersammlung „entsorgen“. Beachtet jedoch, dass es sich hierbei lediglich um leicht beschädigte Textilien handeln darf. Alles, was ihr guten Gewissens unter dem Bereich „Müll“ deklarieren könnt, muss im Wertstoffhof abgegeben werden.

Minimalistisches oder klassisches Design?

Auch die Frage, ob sich Hundebesitzer im Rahmen ihrer Einrichtung im hundefreundlichen Zuhause deutlich anpassen oder gegebenenfalls sogar auf das ein oder andere Wohnaccessoire verzichten müssen, steht immer wieder im Raum. Fakt ist, dass ein Einrichtungsstil mit Hang zu vielen Dekoartikeln geradezu dazu einlädt, durch einen jungen bzw. stürmischen Hund eher zerstört zu werden. Viele Hundebesitzer entscheiden sich daher im Laufe der Jahre häufig für eine minimalistische Einrichtung, die dennoch keine Wünsche offen lässt. 

Eine Wohnung im minimalistischen Stil muss keineswegs steril wirken! Vielmehr bietet diese besondere Art, Möbelstücke und Dekoelemente gezielt einzusetzen, vollkommen neue Möglichkeiten, die sich vor allem darin zeigen, dass bestimmte Ecken im Raum betont und gekonnt in Szene gesetzt werden. Ein minimalistischer Einrichtungsstil zeichnet sich vor allem durch eine nicht zu große Anzahl an Wohnaccessoires und einen überzeugenden Gemütlichkeitsaspekt aus, der beispielsweise durch den Einsatz warmer Farben noch weiter unterstrichen werden kann. Dennoch solltet ihr euch, sofern ihr eure Wohnung minimalistisch einrichten wollt, lediglich auf zwei bis drei Farben konzentrieren und diese gezielt einsetzen.

Das Bett und die Kissen

Homestaging Musterwohnung auf Sylt: landhausstil Schlafzimmer von Immofoto-Sylt
Immofoto-Sylt

Homestaging Musterwohnung auf Sylt

Immofoto-Sylt

Das Bett gehört sicherlich zu den Lieblingsorten eures Hundes. Auch wenn es verständlich ist, dass ihr eurem besten Freund unter Umständen einen Platz am Fußende gönnt, solltet ihr auch hier Vorkehrungen treffen, damit sich euer Schlafzimmer im hundefreundlichen Zuhause nicht innerhalb weniger Tage zu einem kleinen Hundespielplatz entwickelt. Ebenso wie im Zusammenhang mit der Katzenhaltung ist auch in Bezug auf einen Hund die Anschaffung eines Wasserbettes nicht sinnvoll. Das Risiko, dass Krallen und Zähne den Ballon beschädigen könnten, ist hoch. Entscheidet euch stattdessen für ein klassisches Bett und stattet euch unbedingt auch hier mit mehreren Bezügen für Kissen und Decke aus! Ihr stellt damit sicher, dass eine regelmäßige Reinigung problemlos möglich ist. Zudem solltet ihr euch darüber bewusst sein, dass vor allem dunkle Haare auf heller Bettwäsche leicht zu sehen sind. Wascht den Bezug daher regelmäßig, um einen hohen hygienischen Standard zu halten. Noch mehr Einrichtungsideen für euer Schlafzimmer findet ihr hier!

Was hat sich in eurer EInrichtung verändert, als ein Hund eingezogen ist?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

Sie suchen einen Architekten? Schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

Nach passenden Wohnideen stöbern