klassischer Flur, Diele & Treppenhaus von Arttus

Warum eine weiße Zimmerdecke ein großer Fehler ist

Warum eine weiße Zimmerdecke ein großer Fehler ist

Simone Orlik Simone Orlik
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Schlicht, neutral, elegant: Weiße Decken in unseren Wohnungen sind immer am besten, oder? Aber sein wir doch einmal ehrlich: Wir sind es einfach gewohnt, weiße Decken in Häusern, Einkaufszentren oder Büros zu sehen. Sie gibt es fast immer und überall, so dass wir überhaupt nicht darüber nachdenken. Aber vielleicht sollten wir das mal?

Zwar gibt es viele Gründe, warum die weiße Decke zu den Klassikern zählt. Sie scheint immer sauber zu sein, ist hell und luftig und gibt Räumen natürlich Größe. Dazu ist Weiß der perfekte Hintergrund für alle Arten von Innenraumgestaltungen. Aber nicht immer ist eine weiße Decke die beste Lösung und zuweilen tut ein wenig Farbe gut. Wir nehmen dich mit auf eine kleine Gedankenreise.

1. Dunkel und elegant

Eine dunkle Farbe ist sehr gewagt für eine Decke. Sie kann ebenso gut luxuriös wie einschüchternd wirken. Damit das aber nicht passiert, sollten wir Decke und Wände in einem Farbton gestalten oder die Decken auch gerne eine Nuance heller gestalten. Wir entscheiden uns für eine graue Deckenverkleidung? Dann sollte die Wand ein noch dunkleres Grau verwenden, damit die Decke nicht erdrückend wirkt.

Auch helle Applikationen an einer dunklen Decke wie der Lichtstreifen in unserem Bild setzt einen anderen Akzent und macht das gesamte Bild etwas heller. Beim Einsatz der Lampen sollten wir allerdings die Leuchte vor ihrem Einsatz testen. Sie sollten im besten Fall eine schöne Harmonie zur dunklen Decke bilden. Alles andere wirkt wie gewollt, aber nicht gekonnt.

2. Decken mit Holzapplikationen

Wenn der Raum eine gewisse Größe hat, kann eine Holzdecke für die perfekte Atmosphäre im Raum sorgen. Allerdings sollte die Decke besser nicht komplett aus Holzelementen bestehen. Hübsch sehen Muster in der Decke aus, wie zum Beispiel diese Quadrate, in deren Mitte sich eine romantische Tapete befindet. Unser Tipp: Gerade bei solchen Projekten auf eine entsprechende Raumhöhe achten. Bei zu niedrigen Decken kann sie ihre visuelle Wirkung nicht entfalten.

3. Alles auf Schwarz

Eine Decke ganz in Schwarz? Ja, das geht, wenn man gewisse Spielregeln beachtet. Eine hohe Decke ist zunächst das A und O in der Gestaltung, denn ansonsten wirkt die Gestaltung nur erdrückend und die Atmosphäre ist düster. Wunderschön kann eine solche Decke aber aussehen, wenn Wände, Möbel und Fußboden ganz in hellen Tönen gestaltet wurden. So hat man den Eindruck, dass die Decke fast im Nirgendwo verschwindet.

4. Unifarbene Decken und Wände

Wenn wir die Wände passend zur Decke gestalten, sind farbige Decken in der Regel gut zu realisieren. Wir wollen einen besonderen Bereich im Raum akzentuieren? Dann hilft ein solche Umsetzung, ihn perfekt in Szene zu setzen. Unser Beispiel, das einen Esstisch zeigt, weiß wie es geht. Zusammen mit den blauen Vorhängen bilden Wand und Decke eine wunderschöne Symbiose. Unser Tipp: Im Zweifel den Profi nach seiner Meinung fragen!

5. Malern wie ein Profi – Teil 1

Bevor wir überhaupt mit Farbe anfangen, zu hantieren, sollten alle Möbel entweder aus de, Raum beseitigt oder zusammengeschoben werden. Eine Folie schützt das Mobiliar sowie den Boden dann gegen mögliche Farbrückstände, die auf den Boden tropfen. Nun kommt das sorgfältige Abkleben, das beinahe aufwändiger als das eigentliche Streichen ist. Alle Ecken, Kanten und Fensterlaibungen müssen unter dem Kreppband verschwinden. 

6. Malern wie ein Profi – Teil 2

Nun kann gemalert werden. Am besten streichen wir mit einem kleineren Pinsel die Ecken und Kanten, wo die große Malerrolle nicht herankommt, vor. Danach können wir uns auf die Leiter stellen und mit der leicht in Farbe getränkten Rolle großzügig die Flächen malern. Tipp: Am besten nicht direkt über dem Kopf malern, sondern vor uns her oder seitlich von uns. Achten wir auch darauf, dass wir immer parallel rollen. So entsteht am Ende ein einheitliches Bild. 

7. Malern wie ein Profi – Teil 3

Beim Malern der Decke sollten wir schnell und kontinuierlich arbeiten, bis die gesamte Oberfläche gestrichen ist. Nachdem die erste Schicht getrocknet ist, sollten wir prüfen, ob eine zweite Farbschicht notwendig ist. je nach Farbqualität ist das häufig so. Nachdem alles gut getrocknet ist, vorsichtig alle abgeklebten Bereiche vom Kreppband befreien und Folie wegräumen. Unsere Empfehlung: Achten wir beim Aufräumen auf die Sohle unserer Schuhe. Manchmal hat sich dorthin Farbe verloren, die wir nicht in der übrigen Wohnung verteilen möchten. 

Weiß oder farbig: Wie gestaltest du deine Decken? 
VIO 302 - Schöner Wohnen, schöner Sparen:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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