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Wohnen in einem alten Gemäuer

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Heute verschlägt es uns nach Midi-Pyrénées, einer malerischen Region im Südwesten Frankreichs. Dort erkunden wir die bauliche Verwandlung einer Scheune mit traditionell anschließendem Haus, das zu einem Wohnhaus umgenutzt wurde. Eingerahmt von der herrlichen Naturkulisse, ragt der Steinbau hervor und lässt uns unweigerlich an ein Märchen denken. Verantwortlich für die Planung war der freie Architekt Virginie Devaux, der den Bau mit sorgsamem Bedacht renovierte.

Offene Fassade

Von außen betrachtet, stehen wir vor einem schönen Steingebäude, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Der Stein ist das architektonische Element und steht im absoluten Zentrum. Die roten Dachziegel und Fensterläden aus Holz unterstreichen den traditionellen Bau. Zur rechten Seite grenzt an die Scheune das Wohnhaus. Durch die Platzierung der Bauten entsteht ein natürlicher Hof, der von den Gebäudeseiten geschützt wird.

Eingang

Von außen betrachtet, wird die Mischung der historischen Fassade mit modernen Elementen deutlich. So entschied man sich, die Fensterläden auf einer Leiste anzubringen, sodass man mithilfe von Rollen diese flexibel öffnen bzw. schließen kann. Die Einfahrt wird durch zwei Betonsegmente abgeschirmt, die verschoben zueinander stehen und dadurch eine transparente Erschließung erzeugen. 

Esszimmer

Im Innenraum wird die Struktur des alten Gemäuers nicht nur durch die Materialien kenntlich, sondern offenbart sich besonders deutlich in der geringen Höhe der Decke. Ein moderner Kamin wurde in den einstigen steinernen Rahmen der Feuerstelle gesetzt. Gestalterisches Pendant stellt die zweiläufige Treppe dar, die sich aufgrund der schlichten Silhouette dezent in das Ambiente integriert. 

Küche

Logisch schließt das Esszimmer an die Küche. Auf relativ geringer Fläche findet sich hier alles, was für das klassische Kochvergnügen vonnöten ist. Die Kugelleuchten, die über dem Tresen montiert sind, erwecken den Eindruck eines französischen Bistroambientes. Über eine Türe gelangt man in den Garten, sodass der Innen- in den Außenraum fließen kann.

Wohnzimmer

Die Farbe Blau wird im Wohnzimmer fortgeführt und erzeugt eine coole Stimmung. Designklassiker und abstrakte Kunstgemälde runden das moderne Wohnbild ab. Der Schaukelstuhl stammt von dem Designerehepaar Ray und Charles Eames und ist ein wahrer Klassiker der Moderne, obwohl er weit über 50 Jahre alt ist. Der gemütliche Lederstuhl, dessen Rückenlehne auf selbiger Höhe wie die Armlehnen sind, ist von den Designern Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand.

Schlafzimmer

Beenden wir unseren Rundgang im Schlafzimmer. Der gesamte Raum wurde in einem matten Grau gestrichen. Dadurch wird ein ruhiger Pol geschaffen, der sich für das Schlafzimmer ideal anbietet. Direkt an den Raum schließt ein Duschbereich an, der mithilfe einer halbhohen Wand abgetrennt wird. Die nahezu ebenerdige Dusche wurde mit weißen Fliesen versehen, um vor der Nässe geschützt zu sein. Die Holzdielen konnten in diesem Raum erhalten bleiben und führen zu einem gemütlichen Flair. 

Weitere Anregungen zu Fußböden findet ihr in dem Ideenbuch: Ratgeber Fußboden – Welcher Boden für welchen Raum?

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