Haus der 1000 Gärten

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Leben in absoluter Idylle und im Einklang mit der Natur wird in diesem wunderbaren Einfamilienhaus möglich. Denn das Gebäude wurde in exponierter Lage auf einem Hang errichtet und ist umgeben von einem alten Baumbestand, der im Sommer kühlen Schatten spendet. Geplant wurde das Holzhaus von den Architekten Cousin Architekt – Ökotekt. Das Architekturbüro besteht seit 1982 und hat bereist über 350 Bauprojekte realisiert. Dabei legen die Planer viel Wert auf eine moderne ökologische Bauweise, um die Umwelt zu schonen. Um einen Eindruck der Arbeit zu erhalten, könnt ihr euch nun im Folgenden ein Bild machen. 

Eingang

Starten wir unsere Hausbegehung am Eingang, den man über einige Stufen erreicht und sich dann in einer großzügigen Loggia wiederfindet. Prägnant ist die Rahmung, die wie ein schützendes Dach über den innenliegenden Kubus ragt. Die Architekten besannen sich hier auf einen geradlinigen Aufbau und schufen dadurch ein modernes Gebäude. Der Kubus wurde auf einer Plattform errichtet, sodass der Eindruck entsteht, der Bau würde schweben.

Ansicht

Von weitem betrachtet, wird das gesamte Ensemble erkennbar. Das Gebäude wurde an einem Hang gebaut und erreicht man über einen Weg, der sich serpentienenartig durch das Gelände schlängelt und dabei den Garten einbindet. Vor dem Wohnhaus wurde ein Carport errichtet, das in seiner Formensprache die Linien des Wohnhauses aufnimmt. 

Materialien

Um das Eichenholz der Fassade und des Decks zu schützen, wurde es unter das auskragende Dach geplant. Die freien Wetterseiten und das Dach wurden mit Zinkblech verkleidet. Der Mix der Materialien erzeugt eine spannende Wirkung, die die Natur und die Moderne in Einklang bringt. Die raumhohen, verglasten Fenster dienen nicht nur als Öffnungen, sondern nutzen im Winter passiv die Sonnenenergie. Um die Fenster zu akzentuieren, verwendete man schwarze Rahmen, die sich von dem honiggelben Hintergrund absetzen. 

Küche

Machen wir uns einen kleinen Eindruck des Innenraums. Auch in der Küche setzte man bei den Fronten auf das natürliche Material Holz. Dieses verströmt automatisch heimeliges Flair. Konträr dazu gestalten sich die Seiten und die Oberfläche, die in Steinoptik gehalten wurden. Im gesamten Haus wurde ein dunkler Holzboden verlegt, der aufgrund der Färbung eine besonders edle Anmutung versprüht. 

Esszimmer

Große Fenster, die zurückgesetzt in die Fassade eingefasst wurden, sorgen für viel Licht in dem Esszimmer. Durch den Versatz nach hinten entsteht eine Loggia, die ideal als Außenraum genutzt werden kann – auch wenn es mal regnet. Die Möblierung wurde schlicht gehalten. Freischwinger aus Rattan säumen den Esstisch aus Holz und die geschosshohen Fenster dienen als ideale, natürliche Porträts. 

Zengarten

Zu guter Letzt möchten wir euch noch diesen kleinen Ausschnitt des Gartens zeigen. Sonst gänzlich umgeben von wilder Natur wird in dieser Zone der Vegetation Einhalt geboten. Der Boden wurde mit Split aufgefüllt und punktuell mit einzelnen Gräsern und Steinen akzentuiert. Die kleinen Steine sorgen für eine besonders pflegeleichte Form und erzeugen im Handumdrehen eine geordnete Struktur. 

Weitere Anregungen zu Gärten findet ihr in dem Ideenbuch: 10 Gründe, warum ihr einen Zengarten braucht

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