Von der Schmiede zur weißen Perle

Mandy Markwordt – homify Mandy Markwordt – homify
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Alte, vernachlässigte und zudem verlassene Gebäude schreien förmlich danach, zu neuem Leben erweckt zu werden – denn meist steckt in ihnen so viel mehr Potenzial als man je geahnt hätte. So gelang es auch dem Architekten Jacka Kolasińskiego von Loft Szczecin, eine bereits als verloren betrachtete, alte Schmiede samt Anbau in ein gemütliches Zuhause zu verwandeln – und zwar in sein eigenes!

Vorher: eine über 100 Jahre alte Schmiede

Dass die Fassade einer ehemaligen Schmiede wenig einladend wirkt, dürfte nicht überraschen. Dieser Anblick zeigt jedoch, wie sehr das Gebäude bereits heruntergekommen war: Unter dem abblätternden Putz kamen bereits die Ziegelsteine zum Vorschein. Zweifellos erfordert die Renovierung dieses Gebäudes einiges an Mut und Kreativität. 

Nachher: ein schönes Einfamilienhaus

Hier sehen wir das beeindruckende Ergebnis nach dem Eingriff durch den Architekten. Dank einer sanierten Fassade erinnert nichts mehr an den maroden Zustand des Gebäudes. Im Zuge der Erneuerung wurden gleich mehrere Fenster eingeplant, um den Innenraum bestmöglich mit Tageslicht zu versorgen.

Vorher: der heruntergekommene Hinterhof

Auch wenn die alte Schmiede sichtbar in die Jahre gekommen war, brachte sie jedoch eine Menge Vorzüge mit sich, die der Architekt gekonnt in die Gegenwart zu transportieren wusste. Eine dieser Gegebenheiten mit enormen Potenzial war der Hof, der sich hinter der Schmiede, umgeben von den anderen Gebäuden, bildete. 

Nachher: die schöne Terrasse

Der vernachlässigte Hof wurde zu einer wunderschönen Terrasse umgestaltet. Der Bodenbelag aus Holz und die raumhohen Fenster, die zum einen Einblick ins Innere gewähren und zum anderen auch Licht nach außen scheinen lassen, machen diesen Platz nun zu einer kleinen Oase, in der man gerne die Natur genießt.

Vorher: der Schandfleck

Die Aufnahme dieses katastrophalen Zustands gibt Rätsel auf: Handelt es sich hier um einen Vorgarten, einen Innenhof oder vielleicht nur eine kleine Mülldeponie? Doch auch für diesen in Vergessenheit geratenen Platz hatte das Team von Loft Szczecin eine spezielle Vision…

Nachher: der traumhafte Hof

Kaum zu glauben, wie der verwahrloste Teil des Grundstücks hier in neuem Glanz erstrahlt. Wo sich früher Müllberge angesammelt haben, gedeihen nun Pflanzen und Kräuter. Die zauberhafte Gestaltung dieses kleinen Hinterhofs lässt uns sofort an ein Märchen denken und wir fragen uns, was sich wohl hinter dieser Tür verbirgt?

Umgeben von weißen Wänden und einem gebleichten Holzboden, wird bereits dieser Bereich in ein skandinavisch anmutendes Ambiente getaucht. Wie sich dieser Stil im Inneren fortsetzt, zeigen wir euch auf den folgenden Bildern…

Tageslicht als Designelement

Im neu gestalteten Innenraum liegt der Fokus ganz klar auf einem: Helligkeit! Hier gibt es keine Türen, die einen Raum vom anderen abgrenzen. Somit kann sich das Tageslicht, das durch die großen Fenster nach innen dringt im gesamten, großen Wohnbereich verteilen. Um für noch mehr Helligkeit zu sorgen, wurden die Wände in einem ökologischen und sogar abwaschbaren Weißton gestrichen.

Materialmix mit Charakter

Das zentrale Element des Wohnbereichs ist diese Metallsäule. Sie ist ein Überbleibsel aus der Schmiedezeit und nicht nur ein außergewöhnlicher Hingucker: Sie dient als optische Trennung zwischen dem Essbereich auf der linken Seite und dem Wohnzimmer auf der rechten Seite. 

Auf dieser Fotografie wird zudem die Vielseitigkeit der loftähnlichen Wohnung besonders deutlich: Industriesäule trifft auf Holzboden, Backsteinwand und modernes, glattes Mobiliar.

Skandinavischer Stil

Der Architekt ist ein großer Fan von Dänemark und bezieht von dort in der Regel auch seine Möbel. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Einrichtung stark vom skandinavischen Stil geprägt ist. Der helle Holzboden sowie die weichen und fließenden Stoffe tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Hat Jacka Kolasińskiego übrigens Möbel gefunden, die seinem Geschmack entsprechen, wertet er die teilweise antiken Stücke auch gerne in eigener Handarbeit auf.

Weiße Küche

Dass sich der skandinavische Einrichtungsstil konsequent durch jeden Teil der Wohnung zieht, beweist diese Aufnahme der Küche. Das schlichte Weiß verleiht dieser Ecke einen edlen Look und erinnert kaum an eine gewöhnliche Küche. Auch wenn sich dieser Bereich direkt an das Wohnzimmer anschließt, so achtet man zumindest auf eine Separierung des Bodenbelags. In der Küche wurde Naturstein verlegt, der sich als strapazierfähig und pflegeleicht erweist.

Schlichtes Schlafzimmer

Die Verwendung von weißem Mobiliar und weißen vier Wänden ist vor allem im Schlafzimmer eine smarte Idee. Denn somit gibt es hier keine aufregenden Farben oder knallige Accessoires, die von der erholsamen Nachtruhe ablenken könnten. 

Auf reduzierteste Weise wurde in den Raum auch ein kleines Home-Office integriert. Dank des transparenten Designs des Schreibtisches wirkt dieser Platz jedoch sehr unaufdringlich und fügt sich beinahe unauffällig in den Raum ein.

Die große Terrasse

Zum Abschluss unserer Tour durch die ehemalige Schmiede betrachten wir die Terrasse noch einmal aus einer anderen Perspektive. Nachdem wir nun einen Eindruck vom Innenraum haben, wird deutlich, wie sehr der Architekt Wert auf eine rundum harmonische Neugestaltung gelegt hat. Sowohl innen als auch außen finden wir bezaubernden skandinavisches Flair – mitten in Stettin.

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VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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