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Welcher Kaminofen passt zu mir?

Stefanie Loske Stefanie Loske
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Der Zweck, den der Kaminofen erfüllen soll, ist entscheidend dafür, welches Model am Ende das Richtige ist. Soll er eine gemütliche Atmosphäre schaffen, ein Blickfang im Wohnzimmer sein oder als Ersatz für die Heizung dienen? Auch die Raumgröße spielt dabei eine sehr große Rolle.

Etwas entspannenderes als ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit einem passenden Kaminofen gibt es fast nicht. Um eine heimelige Stimmung zu verbreiten, ist natürlich ein offener Kaminofen sehr gut geeignet. Dafür muss das Zimmer jedoch eine gewisse Größe bereitstellen. Ein Modell ohne zusätzliche Ummantelung gibt die Wärme direkt an die Umgebung ab und dient als perfekter Wärmespender, wenn man es schnell kuschelig warm haben will. Natürlich kommt es dabei auch auf die Optik des neuen Schmuckstückes an und da gibt es eine große Auswahl. Welcher Kamin zu euch passt, könnt ihr mit den folgenden Tipps herausfinden. 

Hängend

Fangen wir mal mit etwas ganz anderem an und zwar mit einem hängenden Kamin. Ursprünglich stammt dieser aus Skandinavien und setzt sich auch hierzulande immer mehr durch. Seine Vorteile sprechen für sich: Das Feuer wird weiter oben im Raum platziert, wodurch sich die Verbrennungsgefahr für Kinder und Tiere verringert. Zudem hat man die freie Platzwahl mit einem solchen Kaminofen, da er nicht irgendwo in der Ecke stehen muss, sondern auch zentral im Raum aufgehängt werden kann. 

Der hängende Kamin macht auch optisch so einiges her. Der klassische Ofen nimmt relativ viel Platz ein und kann ein kleines Wohnzimmer schnell erdrücken. Ein Hängekamin hingegen ist ein wahres Raumwunder, der keinen massiven Unterbau benötigt. Das gesamte Design ist zudem flacher, ergonomischer und moderner, als bei den alten Kachelöfen und wirken nahezu schwebend.

Die Heizleistung ist dabei generell nicht geringer als bei einem anderen Kamin. Zudem muss man sich zum Schüren des Feuers, zum Nachlegen des Feuerholzes und zum Reinigen des Kamins nicht bücken, was ein großer Vorteil ist. 

Mit oder ohne Ethanol?

Prism Fire:  Wohnzimmer von muenkel design
muenkel design

Prism Fire

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In der kalten Jahreszeit versprechen Kaminöfen Gemütlichkeit, doch nicht jeder kann sich einen solchen auch in seiner Wohnung aufstellen. Die einen sind abgeschreckt von hohen Kosten und großem Aufwand, die anderen dürfen in ihrer Mietwohnung erst gar keine baulichen Veränderungen vornehmen. Doch auf das wohlige Knistern wollen deshalb trotzdem immer mehr Menschen nicht mehr verzichten, weshalb sie sich für einen Ethanol-Kamin entscheiden. Bei unsachgemäßer Nutzung stellen sie jedoch eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar.

Auf den ersten Blick wirkt ein solcher Kamin sehr praktisch. Er verbrennt Ethanol in flüssiger Form oder als Gel. Ethanol ist ein Alkohol, welcher ohne Rückstände verbrennt. Diese Kamine sind recht sparsam und verbrauchen meist weniger als einen halben Liter des Brennstoffs pro Stunde und müssen nicht einmal mit dem Schornstein verbunden werden. Ein weiterer bedeutender Vorteil ist, dass man mit Ethanol tatsächlich heizen kann. Ein Teil der Heizleistung geht jedoch durch das regelmäßige Raumlüften verloren. Das Lüften ist allerdings bei der Verwendung von Ethanolkaminen unverzichtbar.

Aus Glas

Als Faustregel bei einem Kaminofen gilt: Je mehr man vom Feuer sehen kann, desto höher ist auch der Gemütlichkeitsfaktor. Ein Kamin mit großer Glasfläche wirkt daher auch um einiges behaglicher als einer mit nur kleinem Guckloch. Der beste Effekt wird mit einem Kamin erzielt, der über drei gläserne Seiten (Spezialglas in Form von Glaskeramik) verfügt. Dadurch wirken die Flammen wie bei einem Lagerfeuer.

Ein kleiner Tipp: Kommt das Sichtfenster am Kamin auch noch ohne einen sichtbaren Griff aus, weil er beispielsweise versenkt angebracht ist, wirkt das Feuer noch um einiges authentischer. Es gibt jedoch auch Kamine mit einem Sichtfenster, das hoch oder seitwärts geschoben werden kann.

Dänischer Kaminofen

bordbar byThom Outline für's Kaminholz in schwarz:  Wohnzimmer von byThom
byThom

bordbar byThom Outline für's Kaminholz in schwarz

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Der dänische Kaminofen wurde in wenigen Jahren zum Klassiker und ist eine Weiterentwicklung des klassischen Ofens, welcher mit einem großen Sichtfenster versehen wurde. Dies schafft mehr Gemütlichkeit.

Solch ein Kamin verfügt über eine weiterentwickelte Technik mit selbstschließenden Türen und einer Brennkammer, die den Wirkungsgrad erhöht. Dieser Kamin ist nicht fest eingebaut und macht im Zweifelsfall sogar einen Umzug mit. Zu erhalten ist eine Vielzahl an Modellen wie Kamine zum Drehen, welche mit zusätzlicher Heizplatte oder für Pellets. Andere gibt es aus Glas sowie Kamine, die neben Holz auch Braun- und Steinkohle verbrennen können.

Bei einem solchen Kamin sollte man auf eine gute Wärmeregulierung achten, da häufig eine Überhitzung droht, da der Kamin überdimensioniert ist. Mittlerweile werden dänische Kaminöfen auch für Räume mit geringerem Heizbedarf angeboten.

Pelletofen

HARMONY:  Wohnzimmer von DAN SKAN GmbH

Ein Kamin der mit Pellets befeuert wird, eignet sich für Energiesparhäuser oder Niedrig-Energiehäuser. Pellets werden aus Holzabfall wie Sägemehl hergestellt. Der Vorteil gegenüber normalen Holzscheiten ist ihr höherer Wirkungsgrad. Dadurch brennt der Kamin einfach länger, als wenn er mit derselben Menge Holz gefüllt werden würde. Um das ganze Haus zu heizen, muss der Kamin an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden.

Ein Nachteil ist der aufwändige Ausbau und dass ein Kamin dieser Art oft nicht für die Optik ausgelegt ist. Ein Pellet-Kaminofen hat meist eine kleinere Frontscheibe als die normalen Holzkamine, wodurch die knisternde Gemütlichkeit doch eher auf der Strecke bleibt. Der große Vorteil ist aber, dass der Kamin das ganze Haus wärmen kann und sowohl die Umwelt als auch die Haushaltskasse schont.

Kachelofen

Der Kachelofen ist der Dinosaurier unter den Kaminen. Er ist ein echter Einheizer, der je nach Bauart für 12 bis 24 Stunden für wohlige Wärme sorgen kann. Angefeuert wird er mit Holz, Pellets oder Kohle. Mittlerweile werden auch Kachelöfen angeboten, die über ein Sichtfenster verfügen, damit man auch hier auf den Lagerfeuereffekt nicht mehr verzichten muss.

Sein Ruf ist der einer sehr behaglichen Wärmequelle, weil sich die Strahlungswärme gleichmäßig ausbreitet und die Luftschichten nicht durcheinander gebracht werden. Der Wirkungsgrad kann sich ebenfalls sehen lassen, denn ein Kachelofen verbrennt seinen Brennstoff fast vollständig.

Ein weiterer Vorteil eines Kachelofens ist die Gestaltung des individuellen Designs. Durch die große Glasurauswahl bei den Kacheln kann der persönliche Einrichtungsstil einfach unterstrichen werden. Zudem machen Kacheln den Ofen besonders pflegeleicht, da man Flecken einfach mit einem feuchten Tuch abwischen kann.

Hol also auch du dir gleich eine wohlig warme und gemütliche Atmosphäre in dein Zuhause, indem du den richtigen Kamin für dich und deine Liebsten auswählst!

Welchen Kamin holt ihr euch ins Wohnzimmer? 
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