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Pferdestall wird zu neuem Leben erweckt

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Auf dem Areal des Schloss Weissenhaus waren die in Hamburg ansässigen Innenarchitekten von Büro Korb GmbH verantwortlich für die Umstrukturierung eines Pferdestalls zu einem extravaganten Bürokomplex. 

Das Hofgut ist Teil einer großzügigen Anlage, die sich aus landwirtschaftlichen Bauten zusammensetzt und als Highlight das Schloss inkludiert. Im Jahr 2014 wurde das ehemalige Remisen-Gebäude in enger Abstimmung mit der obersten Denkmalbehörde des Kreises Ost-Holstein aufwendig und zugleich sensibel saniert. 

Ansicht

Der denkmalgeschützte Profanbau misst ganze 500 Quadratmeter und wurde zu einem großen Veranstaltungsgebäude umgenutzt. Insgesamt befinden sich in dem Haus unterschiedlich große Seminarräume und Boarding-Räume, die für diverse Zwecke wie Tagungen und Events genutzt werden können. 

Das eingeschossige Gebäude ist mit einem gelben Sichtmauerwerk geschmückt und orientiert sich zum Schlossanger nach Süden. Diese Partie des Hauses weist viele Öffnungen auf, wohingegen sich die nördliche Seite weitestgehend introvertiert präsentiert. Die ehemaligen Tore wurden an manchen Stellen mit Glaseinsätzen versehen, sodass viel Licht in das Innere strömen kann.

Seminarraum

Insgesamt verfügt der neu geschaffene Bürokomplex über drei Konferenzräume, sodass auch mehrere Unternehmen an diesem extravaganten Ort Tagungen halten können. In diesen Bereich wurde ein großer Tisch eingestellt, der uns vielmehr an eine Dinnertafel erinnert. Mithilfe dieses Effekts entsteht eine besonders gemütliche Erscheinung. Weiterhin sind die Farben und Materialien für die vorherrschende Behaglichkeit verantwortlich. Das Fachwerk und die Backsteine verströmen einen rustikalen Charakter und erzeugen ein einzigartiges Ambiente für einen Seminarraum, den man sonst nur vom Urlaub auf dem Land kennt. Für den Boden verwendete man in den Tagungsräumen hochwertige Eichendielen. 

Weitere Anregungen zu Holzböden findet ihr in dem Ideenbuch: Moderne Holzboden Ideen

Lounge

Nicht nur klassische Büroräume finden in dem Gebäude Platz, sondern ebenso Räume, die zum Reden in einem gemütlichen Ambiente einladen. Hier in der Lounge wählte man für die komfortable Erscheinung passendes Mobiliar, wie ein einladendes Ledersofa. Für Frische sorgen in dem zum Großteil erdfarbenen Rahmen Sitzgelegenheiten, die mit einem frischen türkisen Stoff bezogen sind. Zudem machte man Gebrauch von Kissen und Teppichen, die im Nu Behaglichkeit einkehren lassen. Bilder, Kerzen und Tischleuchten runden das Ensemble ab. 

Flur

Weiter geht es in den Flur. Von hier aus zweigen alle Räume ab. In dieser Zone entschied man sich für einen alternativen Bodenbelag, der wesentlich dunkler ist als der in den Besprechungsräumen: einen dunkel gepflasterten Klinkerboden. Es wurde ein traditionelles Fischgrätmuster verlegt, sodass eine perspektivische Wirkung in der Flucht hervorgerufen wird. Um einen Kontrast zu erzielen, wurden die Durchgänge mit Holzschwellen im Boden abgesetzt.

Besprechung

Zu Letzt möchten wir noch einen Blick in einen besonders großzügigen Seminarraum werfen. Die Tische sind in Reih und Glied aufgestellt und bieten vielen Personen Sitzplätze. Eine ideale Belichtung wird zum einen durch die großzügigen Öffnungen geschaffen und zum anderen durch die Leuchten, die von den Innenarchitekten entworfen wurden. Die geradlinige und moderne Gestalt der Lichtinstallationen sorgt für eine Akzentuierung der sanierten Mauerwerkswände und Holzbalkendecken und lässt die Gestaltungssegmente deutlich hervortreten.

Die wichtigsten Informationen im Überblick: 

Fotos: Marc-Oliver Schulz

Leistungen: Entwurf, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung Architektur und Innenarchitektur

Realisierung: April – Oktober 2014 

Bauherr: privat

Bausumme: 600.000 €

Könntet ihr euch vorstellen, in solch einer Kulisse zu arbeiten? Hinterlasst uns einen Kommentar!
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