Das etwas andere Haus

Sophie Pussehl Sophie Pussehl
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Häuser können unterschiedlicher nicht sein. Genau deshalb ist es auch so spannend, immer wieder neue Objekte betrachten und einen Blick in die Innenräume werfen zu können. Die Eindrücke sind dabei jedes Mal andere und reichen über die gesamte Geschmacks- und Gefühlspalette. Einen nachhaltigen Eindruck hat das von Morimoto Atelier realisierte Objekt hinterlassen, das wir euch in diesem Ideenbuch vorstellen. 

Fassade im Materialmix

moderne Häuser von モリモトアトリエ / morimoto atelier
モリモトアトリエ / morimoto atelier

木製目隠し格子とコンクリート打放しの外観

モリモトアトリエ / morimoto atelier

In der Wohngegend des Amtsbezirks Chiba in Japan steht dieses vom Architekten entworfene Wohnhaus mit 275 Quadratmetern Wohnfläche. Der kubisch anmutende, jedoch einseitig leicht angeschrägte Baukörper präsentiert sich im minimalistischen Design. Während sich das untere Stockwerk in Sichtbeton zeigt, wurden Holzlamellen zur Verkleidung der oberen Etage vorgesehen, die sich in kompakter Gitterstruktur darstellen. Die zur Straßenseite ausgerichtete Fassade hält nur wenige Öffnungen bereit und wirkt relativ verschlossen. Neben der Garage befindet sich der Hauseingang, der in Form eines Trapezes gestaltet wurde und damit bereits auf eine ausgefallene Gestaltung schließen lässt. 

Platz genug

Werfen wir einen Blick in die bereits erwähnte Garage. Diese zieht sich wie ein schmaler Schlauch bis an die abschließende Seite des Hauses. Dies schafft einen tunnelartigen Charakter, wobei man das luxuriöse Gefährt auch aus dieser Entfernung sieht. An den Betonwänden finden die Spielsachen der Kinder und die Hobbygeräte der Eltern ausreichend Platz und sind durch ihre praktische sowie übersichtlichen Anordnung stets und schnell griffbereit. 

Imposanter Eingang

Hinter dem nicht alltäglichen und damit für Aufsehen sorgenden Eingang des Hauses geht es spannend weiter. Die Trapezform des Rahmens zieht sich weiter und wurde auch für den Flur vorgesehen. Als wäre das nicht Besonderheit genug, verläuft dieser zudem als Rampe und schafft aufgrund der Betonwände den Eindruck, als würde man einen Bunker betreten. Zunächst unterbreitet sich daher ein beengendes und kühles Gefühl. Was sich aber in den anschließenden Räumen zeigt, damit würde man nicht rechnen. 

Klassisch-modernes Wohnzimmer

Der triste und kühl wirkende Flur führt in das behagliche und Wärme verbreitende Wohnzimmer. Dieser Kontrast könnte stärker nicht sein und sorgt für überraschte Gesichter. Während für den Baukörper und den Eingangsbereich strenge geometrische Formen Anwendung gefunden haben, wurde das Wohnzimmer in zum Teil organischem Verlauf angelegt. Das bricht einerseits mit der Strenge und schafft andererseits ein interessantes Verhältnis. Zu der cremefarbenen Gestaltung gesellt sich eine in Bordeauxrot gestrichene Wand. Hinzu kommt weitgehend schwarzes Design-Mobiliar sowie indirekte Beleuchtungen, wodurch eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre geschaffen wird. Besonderer Hingucker ist dabei allerdings der hochwertig und in Fischgrätmuster verlegte Parkettboden aus Massivholz sowie der Flügel, auf dem man schon die Töne im Raum spielen hört. 

Festliches Ambiente

An den Wohnbereich schließt unmittelbar der Essbereich, für den Mobiliar aus qualitativ hochwertigem rot-braunem Holz gewählt wurde. Gekrönt wird die Sitzecke von zwei prunkvollen Kronleuchtern, die dem Raum ein festliches Ambiente verleihen. Von dieser Perspektive aus wird ein weiteres Highlight in diesem Zimmer sichtbar und zwar in Form eines freistehenden Kamins, der für ein wohliges Raumgefühl sorgt. Ein Blick sollte ebenso auf die bodentiefen Verglasungen geworfen werden, die eine schöne Aussicht in den Garten versprechen. 

Weitere schöne Kamine findet ihr bei muenkel design

Besonderheiten auch im Bad

moderne Ankleidezimmer von モリモトアトリエ / morimoto atelier
モリモトアトリエ / morimoto atelier

浴室とガラスで仕切られたドレッシングルーム

モリモトアトリエ / morimoto atelier

Das Bad ist modern und mit allem nötigen Komfort ausgestattet. Der Waschtisch wurde großzügig gewählt und hält zwei Wasserbecken mit jeweils darüber hängenden Spiegeln bereit. Eine Besonderheit ist jedoch die Gestaltung der Nasszelle, die durch eine Glaswand separiert und mit blau-türkisfarbenen Mosaiksteinen ausgekleidet wurde. In den Boden wurde die Badewanne eingesetzt. Dadurch ist man auf Augenhöhe mit dem angrenzenden Garten, was einen extra Erholungsmoment schafft. Davor befinden sich die Duschköpfe, wenn es mal schneller gehen muss. 

Sogar mit Terrrasse

Was einst recht verschlossen und kühl begann, wurde mit der Erschließung der weiteren, nach oben führenden Räumlichkeiten immer wärmer und gemütlicher. Dass dieses Objekt auch noch mit einer Freiterrasse auftrumpft, damit hätten wir nicht gerechnet, sind aber mehr als angenehm überrascht und genießen nun den Ausblick in die naturnahe Umgebung. 

Weitere japanische Häuser halten wir euch in unserem passenden Ideenbuch bereit. 

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