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Fachwerkhaus für Jung und Alt

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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In Halle-Saale wurden in ein ehemaliges Speichergebäude Wohnungen und eine Ladengalerie integriert. Die Planung des historischen Gebäudes übernahm das Architekturbüro Cappellerarchitekten. Das um 1750 gebaute Haus wurde mithilfe einer unkonventionellen Projektentwicklung und kreativem Handeln in allen Leistungsphasen zu einem wahren Schmuckstück. 

Im Rahmen des Fördermittelwettbewerbes “Städte-und wohnungsbauliche Modellprojekte’ wurde das Gebäude in Sachsen-Anhalt gefördert und erhielt 2013 den KFW-Preis für „Bauen und Wohnen“.

Konzept

Schaufenster Fassade:  Häuser von cappellerarchitekten
cappellerarchitekten

Schaufenster Fassade

cappellerarchitekten

Beginnen wir unseren Rundgang von Nahem im Erdgeschoss. Hier wurde behutsam mit modernen Mitteln gearbeitet, die das Erdgeschoss in die Gegenwart katapultieren. Ein Schaufenster, das fast die gesamte Breite des Hauses einnimmt, öffnet das historische Gebäude. Der schwarze Rahmen bildet eine strenge Linie, die sich absolut konträr zu der Fassade verhält. Die Haupttragstruktur des Gebäudes ist aus Holz gefertigt und wurde in der Grundrisstypologie erhalten. 

Bereits während der Bauphase wurde das Erdgeschoss für temporäre Aktionen zwischen genutzt und auch das Gerüst wurde als Open-Air Galerie im öffentlichen Raum für ein Kinderkunstprojekt Zweck entfremdet. 

Ansicht

Blick aus Gasse:  Häuser von cappellerarchitekten
cappellerarchitekten

Blick aus Gasse

cappellerarchitekten

Neben der Ladenzeile im Erdgeschoss finden sich in den höherliegenden Etagen frei interpretierbare Wohnungen, die für jede Generation gedacht sind und sowohl Alt und Jung neue Wohnqualitäten in einem innerstädtischen und historischen Kontext Raum bieten. Insgesamt entstanden in dem Wohnhaus sieben barrierearme Wohnungen. 

Vorher-Nachher

Vorher - Nachher:   von cappellerarchitekten
cappellerarchitekten

Vorher – Nachher

cappellerarchitekten

Bestens zu erkennen, ist hier der bauliche Aufwand, der bei diesem Gebäude vonstatten ging. Es kamen lediglich nachhaltige und ökologische Baumaterialien wie mineralische Dämmung und Farbe zum Einsatz, um dem alten Gebäude treu zu bleiben. 

Wohndiele

Hier finden wir uns in der Wohndiele. Die Tragstruktur des historischen Speichers wurde herausgearbeitet und sichtbar gelassen, sodass der alte Kontext in dem Gebäude stets erlebbar bleibt. Hinter den olivfarbenen Schiebetüren verbergen sich die Individualräume. Die modernen Schiebetüren fungieren in der Kulisse als Bindeglied zur Gegenwart. 

Weitere Anregungen zu Türen findet ihr in dem Ideenbuch: Kreative Ideen für die Tür

Badezimmer

barrierefreies Bad:  Badezimmer von cappellerarchitekten
cappellerarchitekten

barrierefreies Bad

cappellerarchitekten

Auf dieser Fotografie können wir einen Blick in eines der Badezimmer erhaschen. In den Wohn- und Verkehrsflächen liegt ein traditioneller Holzboden. Die zwei unterschiedlichen Böden wurden auf einer Ebene verlegt, sodass Barrierefreiheit geschaffen wird. Den Fußboden des Badezimmers versah man mit schwarzen Fliesen, die in Kombination mit dem Holz des Waschtisches für eine edle Anmutung sorgen. 

Öffnungen

Ausblick zum Hof:  Fenster von cappellerarchitekten
cappellerarchitekten

Ausblick zum Hof

cappellerarchitekten

Klassische Kastenfenster konnten an manchen Stellen des großen Gebäudes erhalten bleiben und erzeugen im Nu eine heimelige Stimmung. Ein Hinterhof, der begrünt wurde, bietet einen interessanten und zugleich geschützten Außenraum, der von den Bewohnern gerne genutzt wird. 

Dachgeschoss

In der höchsten Etage des ehemaligen Speicherhauses findet sich ein riesiger Raum, der ausgebaut wurde und nun viel zusätzliche Fläche bietet. Die Holzkonstruktion wurde freigelegt und lässt in dem Raum ein strukturiertes Muster entstehen. Natürliche Belichtung wird über die schmalen Fenster zur linken und rechten Seite geschaffen. 

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VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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