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Von der Bruchbude zum Landhaus

Mandy Markwordt – homify Mandy Markwordt – homify
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Ein kleine Hütte mitten im Grünen, abgeschieden von Straßenlärm und neugierigen Nachbarn – das wünschen sich von Zeit zu Zeit wohl viele von uns. Marlena und Robert Kościółek, das Designerpaar von Ynox realisierte sich diesen Traum!

Mitten in Podlachien, einer Landschaft im Osten Polens, fanden sie eine Hütte, die genau ihren Vorstellungen entsprach: Ein kleines, aber feines Haus, das mit seinem rustikalen Charme punktet. Bevor das Paar jedoch selbst dort einziehen konnte, waren einige Sanierungsarbeiten notwendig…

Vorher: Es war einmal eine kleine Hütte…

So fanden die Designer die Hütte vor: Als sporadische Unterkunft an heißen Sommertagen scheint das Gebäude auf den ersten Blick geeignet zu sein… Bei näherer Betrachtung wird jedoch der marode Zustand der Bausubstanz deutlich. Um hieraus ein gemütliches und vor allem sicheres Zuhause zu machen, entschied man sich daher für eine umfassende Sanierung.

Nachher: Der Traum des perfekten Wochenendhauses wurde wahr

Hier sehen wir nun die Ansicht des Gebäudes nach der Erneuerung. Das Aussehen hat sich deutlich verändert: Statt des vergrauten und heruntergekommenen Holzes finden wir nun eine Fassade vor, die in kastanienbraunem Holz erstrahlt. Die neuen Dachschindeln in Graphitgrau bilden den perfekten Rahmen für das Gebäude und setzen einen starken Kontrast in der Landschaft, ohne dabei unnatürlich zu wirken.

Der Eingangsbereich vorher

Vor dem Eingriff durch die Experten war der Eingangsbereich des Hauses aufgrund der wildernden Natur kaum zugänglich. Der kleine überdachte Bereich bot zwar einen guten Schutz, könnte allerdings bedeutend komfortabler sein. Und so wurde auch diesem Teil des Hauses ein völlig neuer Look verliehen…

Der neue Eingangsbereich

Vor dem Eingangsbereich wurde im Zuge der Umgestaltung eine Terrasse eingerichtet. Hier kann man es sich nun sowohl im überdachten als auch im freien Bereich gemütlich machen und den Ausblick in die Umgebung genießen. 

Beim Design der Terrasse entschied man sich für farbliche und materielle Kontraste. So harmonieren der helle Boden aus Sandsteinfliesen und der Stützpfeiler aus hellen Ziegelsteinen miteinander und bilden einen Gegenpol zum dunklen Holz der Hausfassade.

Vorher: Ungenutzter Innenraum

Wie das Äußere, so wurde auch das Innere im Laufe der Jahre und der Nichtnutzung des Gebäudes vernachlässigt. Freiliegende Installationen an den rohen Wänden und der ungepflegte Boden verströmen alles andere als ein wohnliches Flair. Die Decke fällt mit ihrer schönen und massiven Holzbalkenkonstruktion allerdings etwas aus dem Rahmen.

Nachher: moderne Landhausküche

In die verkommenen Räume ist nach der Renovierung wieder neues Leben eingezogen. Die Wände und der Boden wurden komplett mit Holz verkleidet, wodurch ein angenehmes, behagliches Ambiente entsteht. Bei der Gestaltung des Innenraums ließ man sich vom Landhausstil inspirieren. So ziert eine Kochinsel mit einer Holzarbeitsplatte und weißen Fronten den Küchenbereich, während ein Holztisch und schwungvoll verzierte Stühle desselben Materials ihre Funktion im Essbereich übernehmen. Durch die Verwendung von blau-weißen Textilien wird dem Landhauslook etwas mehr Frische eingehaucht.

Gemütlichkeit im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer überzeugt ebenfalls mit einem rundum Holzlook. Wie schon in der Küche, so fällt auch hier die Decke aus dem Rahmen: Man behielt die Holzkonstruktion bei und verlieh ihr einen weißen Anstrich. Bei der Auswahl des Mobiliars legte man Wert auf Komfort und Abwechslung. Daher finden wir hier für den Innenraum eher untypische Hängesitze, die ein Urlaubsgefühl in die vier Wände bringen.

Die dominierenden Farben Rot, Weiß und Blau sowie die verschiedenen Hahnenmotive lassen sich übrigens auf die polnische Folklore zurückführen.

Moderne trifft Tradition

Damit das Ehepaar ihr Wochenendhaus auch an kalten Tagen nutzen kann, wurde ein Kamin eingeplant. Diesen integrierte man besonders platzsparend in die Wand und dort stellt er nun mit seinem modernen Look ein gestalterisches Highlight dar. Vom Wohnzimmer aus können wir einen Blick in den Flur werfen. Dort sieht man, dass Blau nicht nur in den Textilien eine große Rolle spielt – die Türrahmen wurden ebenfalls in einem erfrischenden Hellblau gestrichen.

Das Badezimmer vorher

Früher befand sich an dieser Stelle das Badezimmer. Von einem Bereich, in dem man sich gerne zurechtmacht und der Körperhygiene nachgeht, ist hier allerdings keine Spur mehr. Heutzutage ist ein schönes Bad jedoch entscheidend fürs Wohlbefinden und daher musste auch hier einiges getan werden.

Das Badezimmer nachher

Das neue Badezimmer lädt nun in einem heimeligen Holzlook zum längeren Verweilen ein. Dadurch, dass nicht nur die Wände und der Boden, sondern auch das Mobiliar wie der Waschtisch aus Holz gefertigt sind, ergibt sich ein besonders harmonischer Stil. Um aus dem kleinen Raum einen Wellnesstempel zu machen, richtete man eine Massagedusche und eine Mini-Sauna ein.

Vorher oder Nachher – was gefällt euch besser?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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