​7 typische Einrichtungsfehler und wie man sie vermeidet!

Tobias Weber Tobias Weber
Arch. Giorgia Congiu
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Unsere eigenen vier Wände sind der Ort, an dem wir uns am wohlsten fühlen. Wenn die Tür hinter uns ins Schloß fällt und wir es uns endlich so richtig gemütlich machen können, dann findet selbst der hektischste Tag einen runden Abschluss. Nur allzu verständlich, dass wir im Alltag das eine oder andere Mal darüber hinwegsehen, wenn es vielleicht unordentlich ist. Oder die Einrichtung nicht ganz so perfekt gestaltet, wie sie es eigentlich sein könnte. Und ehe man sich versieht, fühlt man sich plötzlich gar nicht mehr so wohl in seinem Zuhause. Dieses harmonische Wohngefühl will sich einfach nicht mehr einstellen. Das ist der Moment, in dem wir feststellen: Es muss sich etwas ändern. Im Alltag schleichen sich gerne eine Vielzahl von Einrichtungsfehlern ein, die unser Wohngefühl entscheidend negativ beeinflussen können. Welche sieben, der populärsten Fehler sind, wie ihr sie erkennt und sogar dauerhaft vermeide könnt? Schaut gleich mal rein, ihr werdet erstaunt sein!

​1. Eine zu große Couch und andere sperrige Möbelstücke

Die Couch gehört zweifelsohne in das Herz eines jeden Wohnzimmers, oder? Hier können wir uns einfach fallen lassen und gemeinsam mit unsere Liebsten bequem unseren Abend verbringen. Vielleicht sogar bei einem guten Film? Leider ist die Couch auch Quelle unseres ersten Einrichtungsfehler, denn: schnell überfrachtet sie den Raum und lässt ihn wesentlich kleiner erscheinen. Besonders dann, wenn sie mitten im Raum platziert wurde und sie derart das gesamte Wohndesign überlagert. All das wirkt sich natürlich negativ auf euer Wohngefühl aus. Wesentlich besser ist hingegen eine Kombination aus kleiner Couch und Sessel. Dies ist wesentlich flexibler in der Anordnung und kann auch im kleineren Raum ganz wunderbar eingesetzt werden.

​2. Zu viele Dekorationselemente in einem Raum

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Wir alle lieben es, unser Zuhause mit vielen kleinen Details aufzuhübschen. Dekorative Kleinodien, die mehr von uns und dem, was uns wichtig ist zu erzählen vermögen. Zum Beispiel das Andenken aus dem letzten Sommerurlaub. Schnell kann es allerdings passieren, dass wir über die Zeit viele, dieser kleinen Dekorationselemente in unserem Zuhause ansammeln. Diese lassen es jedoch unruhig und kaum harmonisch erscheinen. Und wie sollte man sich in einem unruhigen Zuhause entspannen können? Besser ist es natürlich, sich auf die wirklichen Herzenselemente zu beschränken – oder vielleicht auch in bestimmten Abständen die Dekorationselemente zu rotieren? Darüber hinaus kommt eine Auswahl natürlich besser zur Geltung, als ein großes Sammelsurium an Dekorationen.

​3. Unstimmige Details in unserem Badezimmer

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Unser Badezimmer hat es wirklich nicht leicht mit uns. Einerseits soll es natürlich alle funktionalen Bedürfnisse erfüllen. Andererseits soll es aber auch in Sachen Badgestaltung einfach perfekt anzuschauen sein. Doch im Alltag kommt besonders der ästhetische Aspekt vielleicht ein wenig zu kurz. Auch müssen hier immer wieder die einen oder anderen Elemente ausgetauscht werden. Man denke nur an alte Handtücher oder auch dem Duschvorhang. Passt man hier allerdings nicht auf, kann es schnell passieren, dass das eine Element nicht mehr zum anderen passt. Um dies auch langfristig zu verhindern, gibt es einen ganz einfachen Trick: Wählt ein bestimmtes Farbthema. Ein kräftiges Grün oder auch maritimes Blau zum Beispiel kann helfen, stets die zueinander passenden Handtücher, Vorhänge und Waschutensilien zu benutzen.

​4. Möbelstücke, die nicht mehr zeitgemäß wirken

Wenn wir ein Haus bauen oder es kaufen oder anders gesagt: Wenn wir uns niederlassen, dann planen wir selbstverständlich, dort auch in den kommenden Jahren zu bleiben. Dementsprechend richten wir uns auch ein. Doch während die Jahre ins Land gehen, kann es durchaus passieren, dass unsere kostbarsten Möbelstück nach und nach den Kontakt zum zeitgemäßen Geschmack verlieren. Im schlimmsten Fall wirkt die Einrichtung plötzlich altmodisch. Das muss aber gar nicht sein, denn: Hier können wir uns die perfekte Inspiration aus dem Home Staging holen. Kurz gesagt, werden uns hier Einrichtungen beispielhaft präsentiert. Zwar handelt es sich bei diesen nicht um wirklich bewohnten Wohnraum, dennoch kann man ganz wunderbar Inspiration in Sachen moderner Gestaltung sammeln. Auch Ideen, wie ihr eure Lieblingsstücke formschön ein modernes Finish verleihen könnt, dürft ihr hier sammeln.

​5. Einrichtungsgegenstände unterschiedlicher Stilrichtungen

Kein Zuhause ist auf Anhieb perfekt! Zwar kommen unsere Experten aus der Raumgestaltung sicherlich oftmals sehr nah dran. Doch so richtig zu unserem Zuhause wird es doch erst, wenn wir selbst mit unseren Liebsten dort auch wirklich angekommen sind. Das ist ein sehr emotionaler Prozess. In der Zwischenzeit kann es natürlich auch passieren, dass wir im Nachhinein noch weitere Einrichtungsgegenstände hinzufügen. Im schlimmsten Fall passen diese aber gar nicht mehr zusammen, da sie aus gänzlich unterschiedlichen Stilrichtungen stammen. Das ist ein ganz typischer Einrichtungsfehler, den man allerdings ganz leicht beheben kann. Manchmal reicht es schon, die Einrichtungsgegenstände in einer einheitlichen Farbe zu lackieren. Das wirkt harmonisierend und lässt eure Einrichtung wieder modern und einladend erscheinen.

​6. Beengtes Wohngefühl aufgrund ungünstig verteilter Einrichtung

Besonders im kleinen Zuhause ist die Anordnung der Einrichtung von enormer Wichtigkeit. Ganz unabhängig von der Größe gilt das aber natürlich auch für jedes Zuhause. Ein unharmonisches Wohngefühl entsteht in beiden vor allem dadurch, dass die Möbelstücke bzw. Einrichtungsgegenstände scheinbar achtlos im Raum verteilt sind. Wenn man also das Gefühl hat, sich nicht frei in seinem Zuhause bewegen zu können, wird es Zeit, sich diese Anordnung noch einmal genauer anzuschauen. Am besten, ihr zeichnet einen Grundriss des neuzuordnenden Zimmers und spielt nun ganz spielerisch eure Wohnvarianten durch. Achtet vor allem darauf, dass die Abstände und Durchgänge stets Platz zum komfortablen Durchgang lassen.

​7. Ein zu großer Esstisch in der Küche

Der letzte typische Einrichtungsfehler, den viele von uns begehen, findet in der Küche statt. Diese hat besonders in den letzten Jahren eine aufregende Aufwertung erfahren. Mittlerweile  ist die Küche mehr als nur der Raum, in dem wir kochen. Hier wollen wir uns wohlfühlen und mit unseren Liebsten tolle Mahlzeiten einnehmen. Hierfür braucht es natürlich einen tollen Esstisch. Schnell kann es jedoch passieren, dass die schiere Größe des Esstischs den Küchenraum selbst völlig überlagert. Auch lässt ein großer Tisch das Zimmer wesentlich kleiner erscheinen. Besser: Ein runder Tisch bringt Dynamik in euer Küchendesign und lässt sich gut im Raum positionieren. Auch ein Klapptisch, welcher bei Bedarf einfach an der Wand verschwindet, kann eine überaus gute Variante sein – besonders in der kleinen Küche. Hier könnt ihr übrigens weitere 12 Küchenfehler und wie man sie erfolgreich vermeidet entdecken. Auf das eure Küche bald schon in frischem Glanz erstrahlt.

Hand auf's Herz: Welchen der sieben Einrichtungsfehler habt ihr schon begangen? Oder waren es gleich mehrere? Verratet es uns doch in den Kommentaren!

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