5 Ideen für einen englischen Garten

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Englische Gärten laden zum Träumen ein und faszinieren mit lässiger Eleganz und strukturierter Wildheit. Alle, die mit penibel angelegten Beeten nichts anfangen können, werden diesen Gartenstil zwischen idyllischer Romantik und entspannter Natürlichkeit lieben. Doch auch wenn der typische Cottage-Garten oft aussieht, wie komplett der Natur überlassen, gibt es doch einige Regeln und Tricks, die es zu beachten gilt, wenn man einen englischen Garten anlegen möchte. Hier kommen unsere Tipps und Ideen.

Geometrische Formen

Das Konzept des englischen Gartens hat sich im 18. Jahrhundert in bewusstem Kontrast zum französischen Barockgarten entwickelt. Während die Franzosen streng geometrische Gartenanlagen anlegten, stand in England die Nähe zur Natur im Mittelpunkt. Dennoch basieren auch die so natürlich wirkenden Country-Gärten auf architektonisch gegliederten Strukturen. So werden Rasen, Beete und Wege in geometrischen Formen angelegt. Auf diese Weise entsteht ein gestalterisches Grundgerüst, das Ruhe und Struktur ausstrahlt. In den Beeten selbst darf es dann umso wilder zugehen.

Hecken und Mauern

Blühender Hanggarten: klassischer Garten von neuegaerten-gartenkunst
neuegaerten-gartenkunst

Blühender Hanggarten

neuegaerten-gartenkunst

Den formalen Rahmen für den englisch gestalteten Garten, der durch seine Natürlichkeit besticht, bilden Hecken oder Natursteinmauern, letztere gerne mit Moos oder Kletterpflanzen bewachsen. Auf diese Weise ergibt sich der typisch nostalgische, idyllische Charme dieses Gartentyps.

Üppige Bepflanzung

Englischer Garten, Silberlaubige Pflanzen kombiniert mit englischen Rosen: landhausstil Garten von Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur
Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur

Englischer Garten, Silberlaubige Pflanzen kombiniert mit englischen Rosen

Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur

Was die Bepflanzung angeht, zeichnen sich englische Gärten durch Opulenz und Üppigkeit aus. Hier darf die Natur in voller Pracht erblühen. Kontrollierter Wildwuchs lautet die Devise, denn auch wenn alles durcheinander wachsen darf, soll doch eine gewisse Struktur erkennbar sein. Welche Pflanzen im englischen Garten wachsen, bleibt ganz dem persönlichen Geschmack überlassen. Ohne Rosen geht natürlich gar nichts. Dazu gesellen sich gerne Halbsträucher wie Lavendel, Beerensträucher und alte Obstbäume. Rittersporn, Flieder, Eibe, Buchsbaum, Clematis und Hortensien sind ebenfalls Pflanzen, die typischerweise im englischen Garten zum Einsatz kommen.

Die passenden Accessoires

Neben natürlichen Begrenzungen, hübsch gegliederten Flächen und üppig bewachsenen Beeten spielen auch Accessoires eine wichtige Rolle im englisch inspirierten Garten. Je nach vorhandenem Platz dienen romantische Lauben oder Pavillons, eine umrankte Pergola, Rosenbögen oder Wasserbecken als Eyecatcher. Skulpturen, bepflanzte Schalen und Sonnenuhren machen den Look komplett. Wichtig dabei: Der Fokus liegt auf Naturmaterialien, die gerne eine gewisse Patina mitbringen dürfen.

Das Mobiliar

Schattensitzplatz vor Natursteinmauer: moderner Garten von Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur
Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur

Schattensitzplatz vor Natursteinmauer

Tina Brodkorb Landschaftsarchitektur

Zu guter Letzt nehmen wir noch das Mobiliar im englischen Garten in Augenschein. Weiße Plastiktische und schnöde Bierzeltgarnituren passen hier ebenso wenig wie durchgestylte, futuristische Sitzgelegenheiten. Stattdessen stehen verträumte, idyllische Sitzplätze im Mittelpunkt: Schmiedeeiserne Möbel mit romantischen Schnörkeln passen perfekt in die Cottage-Garten-Idylle, ebenso wie natürliche Holzmodelle. Von üppigem Grün umgebene Bänke sind ein absolutes Must-have im englischen Garten.

Ist ein englisch inspirierter Garten ganz nach eurem Geschmack oder bevorzugt ihr einen ganz anderen Stil?
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