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Wie du dein Zuhause gemütlich einrichtest

Sabrina Werner Sabrina Werner
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Nach Hause kommen, die Tür schließen und eintauchen in ein Reich der Gemütlichkeit. Das ist, was sich die meisten Menschen für ihren Feierabend wünschen. Um das Zuhause gemütlich einzurichten, bedarf es nicht viel. Warme, erdige Töne an der Wand und Vorhänge, die die Fenster umrahmen sind die Grundlagen für Wohnlichkeit. Doch auch ein schöner Fußboden aus Holz oder Kork oder mit einem Teppich bestückt und viele, natürliche Textilien in allen Ecken dürfen in einem gemütlichen Heim nicht fehlen. Dabei ist es ganz egal, ob die Wohnung oder das Haus im Landhausstil, romantisch oder im Vintage-Stil eingereichtet ist. Für jeden Stil und für jeden Geschmack finden sich die passenden Accessoires, die Persönlichkeit und Individualität verleihen und zugleich wohlig wirken. Natürlich dürfen Kerzen und eine warme Beleuchtung bei einer gemütlichen Einrichtung nicht fehlen.

1. Behaglichkeit für den Boden

 Wohnzimmer von Uptic Studios
Uptic Studios

Lucky 4 Ranch

Uptic Studios

Ist der Boden kühl und wirkt schon beim Hinsehen kalt, wirkt die ganze Wohnung fröstelig. Warme Naturböden dagegen erzeugen eine angenehme Atmosphäre. Naturholzböden oder Korkböden können, anders als Teppiche, gewischt werden, sind lange haltbar und wirken warm. Auch Teppiche sind für eine anheimelnde Einrichtung geeignet. Teppiche, die an den Orient, an den Mittelmeerraum oder an das ferne Afrika erinnern, werden automatisch mit Wärme assoziiert. Berberteppiche in Naturtönen aus Marokko oder Gabbeh-Teppiche aus reiner Schurwolle oder Nepal-Teppiche in lebendigen Farben passen zum Wohnen im mediterranen oder im Ethno-Stil. Wer seine Wohnung lieber im gemütlichen Landhausstil einrichten möchte, kann Sisalteppiche als Bodenbelag wählen. Sie wirken nicht nur behaglich, sie sind auch äußerst strapazierfähig. Steigt Wärme vom Boden auf, wird sie automatisch mit einem behaglichen Wohngefühl assoziiert. Vor allem, wer schnell kalte Füße hat, fühlt sich daher in einer Wohnung mit Fußbodenheizung besonders wohl. Diese wird am besten von Anfang an geplant und mit dem geeigneten Fußbodenbelag kombiniert.

Bei der Wahl des richtigen Bodenbelages kann auch der Bodenleger helfen.

2. Die richtige Dekoration für mehr Gemütlichkeit

Home Staging Reetdachhaus auf Sylt:  Wohnzimmer von Immofoto-Sylt
Immofoto-Sylt

Home Staging Reetdachhaus auf Sylt

Immofoto-Sylt

Die Dekoration verleiht der Wohnung Persönlichkeit. Zu einer Einrichtung im Landhausstil passen beispielsweise karierte Accessoires, wie kleine rot- oder blau-karierte Lavendel-Herzen oder nostalgische Wanduhren. Romantisch wird es mit vielen Kerzen, die im ganzen Raum verteilt werden. Teelichter, Duftkerzen und hüfthohe Kerzenleuchter oder gar pompöse Kristallleuchter, die von der Decke hängen und als Kerzenhalter dienen, tauchen den Raum in einen wohlig warmen Schein. Blumen sind ebenfalls für eine gemütliche Dekoration geeignet. Romantisch wirken Distel-Dekorationen im schottischen Stil. Hierfür werden Disteln gepresst und in kleine, silberne Rahmen gegeben. Doch auch große Schalen, üppig mit Blumen gefüllt, oder schöne Zimmerpflanzen wirken behaglich. Individueller und persönlicher wirken viele Fotos. Große Schwarz-weiß-Fotografien vor einer erdig roten Wand verleihen dem gesamten Raum einen besonders individuellen Stil.

3. Warme Farben für die Wand

Florales Ornament:  Wohnzimmer von Gennadi Isaak
Gennadi Isaak

Florales Ornament

Gennadi Isaak

In vielen Wohnungen herrscht der Einfachheit halber Weiß als Wandfarbe vor. Manche Menschen scheuen Farbe sogar. Warme und selbst dunkle Töne jedoch erzeugen Gemütlichkeit. Sie lassen die Wohnung behaglich wirken und können die Stimmung beeinflussen. Vor allem kleine Räume profitieren von hellen, zarten Naturtönen oder warmen Pastellfarben. Ein freundliches Gelb taucht die Wohnung in zarten Sonnenschein, ein warmes Rot wirkt anregend und belebend und ein erdiges Orange bringt mediterranes Ambiente in die eigenen vier Wände. Bei großen Räumen sehen auch dunklere, kräftigere Töne gut aus. Ein tiefes Braun, Aubergine oder Bordeaux wirken beispielsweise dann wohnlich, wenn es durch andere Wandfarben kontrastiert und mit Accessoires in Farben aus derselben Farbpalette ergänzt wird. Hellere, ausdrucksstarke Bilder oder barocke Spiegel mit großen goldenen oder silbernen Rahmen beispielsweise setzen die Wand hervorragend in Szene. Wer nicht gleich die ganze Wand streichen möchte, kann auch mit farbigen Elementen und Mustern, wie Streifen, großen Blüten oder Ornamenten für mehr Gemütlichkeit sorgen.

Wie ihr dunkle Wandfarben richtig anwenden könnt, erfahrt ihr in unserem Ratgeber.

4. Auf die Lichtfarbe kommt es an

Ehemaliger Stall  :  Wohnzimmer von v. Bismarck Architekt
v. Bismarck Architekt

Ehemaliger Stall

v. Bismarck Architekt

Die Atmosphäre eines Raumes wird von der Farbe des Lichts beeinflusst. Licht, das eine Farbtemperatur von unter 3300 Kelvin hat, wird dabei als gemütlich empfunden. Helles, weißes Licht mit über 5300 Kelvin dagegen wirkt kühler und lässt die Umgebung fahler wirken. Doch nicht nur die Farbe der Glühbirnen bestimmt die Farbe der Beleuchtung. Behaglichkeit erzeugen auch Lampenschirme aus Stoff oder natürlichen Materialien wie Holz oder Stein. Zudem sorgt indirektes Licht dafür, dass Wände und Decke in einen sanften Lichtschimmer getaucht werden. Wird ein Raum für viele verschiedene Tätigkeiten genutzt, muss zum Beispiel als Schlafzimmer und Homeoffice gleichzeitig dienen oder als Wohnzimmer und Hausaufgabenecke, dann sind Lampen, die ihre Lichtfarbe ändern, eine tolle Lösung. So gibt es Lampen, die von einer neutralen Farbe von 4000 Kelvin auf ein gemütliches Licht von rund 3000 Kelvin herunterdimmbar sind und sich so den wechselnden Anforderungen anpassen.

5. Die Fenster schmücken

Vorhänge vermitteln Gemütlichkeit. Sie lassen die Rahmenkonstruktion mit ihren kantigen Ecken weicher erscheinen und “wärmen” kühles Glas. Natürliche Stoffe und warme Farben rahmen das Fenster optimal ein. Wer auf Vorhänge und Gardinen verzichten möchte, kann statt kühler Aluminium-Rollos Varianten aus Stoff oder Bambus anbringen und so den Effekt von Stoffvorhängen nutzen. Dies bietet sich vor allem bei sehr hohen Fenstern an, an denen die Rollos ein Stück heruntergelassen werden können, ohne dabei wertvolles Tageslicht zu rauben. Doch nicht nur Stoff am Fenster sorgt für Gemütlichkeit. Wer an die dunkle Jahreszeit denkt, kommt selten umhin, sich die schönen Fensterbeleuchtungen in der Vorweihnachtszeit vorzustellen. Lichterketten und Kerzen am Fenster sorgen daher nicht nur an Weihnachten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Fenster können zu jeder Jahreszeit schön dekoriert werden und zaubern uns so schon ein Lächeln auf die Lippen, bevor wir das Haus überhaupt betreten. So lassen sie sich mit selbsthaftender Fensterfolie in leuchtende Frühlingslandschaften, Blumenwiesen oder bunte Städte verwandeln.

6. Natürliche Textilien wählen

Friedlich, harmonisch, ländlich – natürliche Textilien erzeugen automatisch angenehme Assoziationen. Neben Teppichen und Vorhängen aus natürlichen Materialien, können die verschiedensten Accessoires hierfür genutzt werden. Gestrickte Kissenhüllen und Decken aus Wolle sorgen für die perfekte Dekoration im Winter. Vor den Lieblingssessel kann ein kleines Fell gelegt werden und ein gehäkelter Teekannenwärmer sorgt für ländliche Nostalgie. Doch auch im Sommer sorgen natürliche Textilien für mehr Gemütlichkeit, so können leichtes Leinen und selbstgebastelte Serviettenringe aus Filz in Frühjahr und Sommer den Tisch decken. Ein Kuhfell kann im Schlafzimmer zum Blickfang werden und das Kinderbett wirkt mit einer niedlichen Häkeldecke aus reiner Schurwolle besonders einladend. Natürliche Textilien können im ganzen Haus zum Einsatz kommen – nicht nur als Decken und Kissen, auf dem Tisch oder auf dem Boden. Lampenschirme aus Stoff, mit Stoff überzogene Bilderrahmen oder die Filz-Laptophülle auf dem Schreibtisch verändern ganz nebenbei das Ambiente in jedem Raum.

Womit macht ihr es euch zu Hause gemütlich? Verratet eure Tricks gerne in einem Kommentar!
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