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Das Blendwerk

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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An die Doppelgarage eines bestehenden Einfamilienhauses aus den 1970er-Jahren wurde ein weiteres Einfamilienhaus angebaut. Der First des Gebäudes wurde um neunzig Grad gedreht und betont somit die Eigenständigkeit des Hauses zu dem benachbarten Bau. 

Verantwortlich war das in Zürich ansässige Architekturbüro Schwarz & Schwarz Dipl. Architekten SIA.

Eingang

Ein kleines Haus, mag man von dieser Seite denken, jedoch täuscht die eigentliche Größe des Gebäudes gewaltig. Denn da das Grundstück an einem Hang liegt, findet sich etwa ein weiteres Drittel der Wohnfläche auf der anderen Seite in einem tieferliegenden Geschoss, das von dieser Seite nicht ersichtlich ist. Die Doppelgarage ist ein fester Bestandteil des Hauses und verfügt über ein auskragendes Dach, das sich bis hin zum Eingang des Wohnhauses zieht und als geschützter Bereich dient. 

Ansicht Garten

Die Rücksicht hält eine Überraschung bereit: Denn von dieser Perspektive betrachtet, wirkt das Haus nicht mehr besonders klein, da sich wie bereits erwähnt, ein weiteres vollwertiges Stockwerk anordnet. Die höherliegenden Geschosse wurden aus vorfabrizierten Holzelementen errichtet, das Untergeschoss wurde hingegen betoniert. Prägnant ist der spitze Winkel des Satteldaches, dessen Schrägen sich insgesamt auf die zwei höchsten Etagen ausbreiten. Die horizontale Ausrichtung der Hölzer wirkt der hochgewachsenen Gestalt entgegen. Den Bewohnern werden zwei Außenräume in Form eines großzügigen Balkons und eines Gartens geboten. 

Küche

Die U-förmige Küchenzeile gliedert sich passgenau in eine Nische ein. Der Raum schließt an das Esszimmer an und stellt eine unmittelbare Verbindung her. Trotz der offenen Gestalt schuf man mithilfe unterschiedlicher Böden eine gewisse Zonierung. Hier in der Küche entschied man sich für einen schwarzfarbenen, pflegeleichten Fliesenboden. Konträr dazu wurden die Fronten der Zeile in Weiß gehalten. Einen schönen Abschluss bildet die Arbeitsfläche, die sich in markantem Schwarz präsentiert. Man verzichtet hier vollständig auf Oberschränke, sodass ein offenes Gefüge entsteht. 

Weitere Anregungen zu Küchen findet ihr in dem Ideenbuch: Schwarz-weiße Küchen

Esszimmer

Im Erdgeschoss lagern die Räume des öffentlichen Lebens. Neben der Küche schließt schlüssig das Esszimmer an, das zum Garten ausgerichtet ist und mithilfe der bodentiefen Fenster die Verbindung zum privaten Garten herstellt. Ein schwellenloser Übergang wird auf den Balkon geboten, von dem man einen schönen Blick ins Grüne hat.  

Erschließung

Über eine schmale Treppe gelangt man in das höchste Geschoss des Hauses. Die Holzstufen läuten bereits die vorherrschende Materialiät des Spitzbodens ein. Die Brüstung zeigt sich in schlichtem Weiß und wirkt trotz der eigentlichen Massivität aufgrund der Farbigkeit nicht überladend. Zur linken Seite des Raumes ordnen sich unterhalb der Dachschräge raumhohe Schränke ein, die für Stauraum sorgen und den Raum optimal ausnutzen. 

Spitzboden

Das Highlight des Wohnhauses findet sich direkt unter dem Dach. Die gesamten Flächen wie Böden, Decken und Wände wurden vollständig mit Kiefernholz ausgekleidet, sodass ein unkonventioneller Raum entsteht, der ungemein viel Wärme ausstrahlt. Dachfenster sorgen für viel Helligkeit, die in den Raum strömen und das Holz zum Strahlen bringen. 

Was haltet ihr von dem vielen Holz unter dem Dach? Hinterlasst uns einen Kommentar!
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