Lavendel im Garten

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Lavendel gehört zu den beliebtesten Gartenpflanzen überhaupt, denn er ist hübsch anzusehen, ein frischer Farbtupfer in jedem Beet und verbreitet einen einzigartigen Duft. Noch dazu ist Lavendel mehrjährig, robust und ziemlich anspruchslos, was die Pflege angeht. Welche Punkte man dennoch beachten sollte, wenn man sich an Lavendel im Garten erfreuen will, zeigt dieses Ideenbuch.

Lavendel – Tipps für Hobbygärtner

Der richtige Standort

Lavendel ist eine Mittelmeerpflanze, die sehr viel Sonne benötigt und keine Staunässe mag. Deshalb sollte man ihn möglichst immer an einem sonnigen bis halbschattigen Platz pflanzen. Der Boden sollte möglichst trocken und durchlässig sein, sodass Wasser gut abfließen kann.

Lavendel pflanzen

Neben dem Standort und dem Boden gibt es auch beim Pflanzen selbst ein paar Dinge zu beachten. Optimal ist es, den Lavendel ab Februar im Haus in Schalen auszusäen und dann ab Mai nach draußen zu pflanzen. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte dabei mindestens 30 bis 40 cm betragen.

Die richtige Pflege

Die Frage, wie viel Wasser Lavendel benötigt, hängt von den äußeren Temperaturen ab. Im Sommer sollte man ihn etwa alle zwei Tage gießen, ist es kühler, braucht er hingegen nur sehr wenig Wasser. Wer sich auch im folgenden Jahr über kräftigen und blühenden Lavendel im Garten freuen will, sollte ihn jedes Jahr im Frühling und im Herbst zurückschneiden und die verblühten Teile der Pflanze möglichst schnell entfernen.

Lavendel überwintern

Es gibt etwa 25 verschiedene Lavendelarten. Die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Art ist winterhart, das heißt, die Pflanze überlebt nicht allzu harte Winter in der Regel ohne Probleme. In sehr kalten und frostgefährdeten Regionen sollte man Lavendel am besten in die Nähe einer warmen Wand setzen, ihn mit Reisig, Stroh oder Vlies abdecken oder ihn in Kübeln oder Töpfen im Gewächshaus überwintern lassen.

Lavendel als Nutzpflanze

Lavendel ist nicht nur pflegeleicht, relativ robust und hübsch anzusehen, er kann auch als Heilkraut oder für Pflegeprodukte genutzt werden. Öl, Seife, Duftsäckchen, Kerzen, Pflegecremes, Badezusätze – es gibt nichts, das man mit Lavendel nicht machen könnte. Auch in der Küche kann man ihn als Gewürz für mediterrane Gerichte, Fisch, Lamm und Salate oder auch für Desserts verwenden.  Darüber hinaus hat sich Lavendel als Heilkraut bewährt, das gegen Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Nervosität helfen und gegen Pilze, Bakterien, übermäßige Schweißproduktion und unreine Haut wirken soll. Außerdem haben sich Lavendelsäckchen beim Bekämpfen von Motten im Kleiderschrank bewährt. Wer Lavendel im Garten anbaut, hat also stets eine sehr vielseitige und rundum nützliche Pflanze zur Verfügung.

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