Leben mit Farbe

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Farben spielen in unserem Leben eine bedeutende Rolle. Sie motivieren uns oder haben die Kraft zu entschleunigen. In einer wunderbaren Altbaukulisse veranschaulichten die Experten von Gisbert Pöppler Architektur Interieur exakt dieses einzigartige Phänomen der Farben. Sie spielen mit der Wechselwirkung und der Kraft der Kolorationen und beweisen, wie viel bunter das Leben sein kann.  

Salon

Starten wir unsere Wohnungstour in dieser wunderschönen Bibliothek. Die hohen Decken des Altbaus sind wie gemacht für die Einrichtung einer Leseecke. Das Regal reicht fast bis unter die Decke und wird mithilfe von schwarzer Leuchten, die einen flexiblen Arm haben, beleuchtet. Absolut klassisch siedeln sich vor dem Regal zwei gemütliche Sessel auf einem Perserteppich an. Um das Ganze abzurunden, wurde ein Betonkamin eingestellt, der das komfortable Flair optimal komplementiert. Die Kassettendecke des Altbaus wurde erneuert und erstrahlt in klassischer Eleganz. Eine ideale Basis stellt der Parkettboden in Fischgrätmuster dar, der in der gesamten Wohnung verlegt wurde. 

Esszimmer

Die Bibliothek und das Esszimmer liegen auf einer Achse und sind unmittelbar miteinander verbunden. Die Küche und das Esszimmer finden sich in der riesigen Wohnung in einem Raum. Zur linken Seite ordnet sich die Küchenzeile an, parallel dazu wurde die lange Tafel gestellt. In diesem Bereich entschied man sich für knallige Farben, die sich ideal für einen Speiseraum anbieten, da die warmen Kolorationen Rot und Orange den Appetit anregen. Gekrönt wird der Bereich von dem abstrahierten schwarzen Kronleuchter. 

Durchblicke

Große Flügeltüren, die in weißem Hochglanz lackiert sind, verbinden die Räume miteinander. Dadurch stehen die einzelnen Zimmer trotz der Trennung in einer gewissen Wechselbeziehungen zueinander. Die optischen Verbindungen bilden überraschende Ansichten und Farbkonstellationen.

Weitere Anregungen zu Farben findet ihr in dem Ideenbuch: Farbe in der Küche – Jetzt wird’s bunt!

Arbeitszimmer

Zwei identische Schreibtische, die an den Stirnseiten zueinander stehen, markieren das Zentrum des Arbeitszimmers. An der Wand sorgt ein dunkel furniertes Highboard für ausreichend Stauraum. Bilder in unterschiedlichen Rahmen stellen einen kreativen Blickfang dar. Die Leuchte des Schreibtisches greift die Asymmetrie auf und rundet das Bild stimmig ab. 

Wohnzimmer

Nach einem langen Tag zieht man sich zurück in dieses Wohnzimmer. Die lichte graue Wand führt zu einer ruhigen Stimmung. Aufgepeppt wird das Ensemble mithilfe der knallroten Eckcouch. Fast schon zu erwarten sind in diesen Räumen der Eames Lounge Chair. Er wurde im Jahr 1956 von dem amerikanischen Designerehepaar Ray und Charles Eames entworfen und ist ein absoluter Designklassiker. 

Schlafzimmer

Werfen wir einen Blick in das private Schlafzimmer: Im Mittelpunkt dessen steht ein Doppelbett, das in eine Nische gefasst wurde. Die Wände sind etwa zur Hälfte mit weiß lackiertem Holz vertäfelt und werden anschließend von einem matten Fliederton abgelöst. Die Farbwahl ist hier ruhiger und bietet dem Bewohner eine Quelle der Erholung.

Badezimmer

Extravaganz wird in diesem Badezimmer groß geschrieben. Die Innenarchitekten wählten für den Bereich nur die zwei Farben Schwarz und Weiß. Um trotz der schlichten Farbwahl dennoch für Lebendigkeit zu sorgen, entschied man sich, die Sanitärmöbel ähnlich wie Skulpturen aufzustellen. Somit fühlt man sich in dem Badezimmer vielmehr wie in dem Atelier eines Bildhauers. 

Fotograf: Wolfgang Stahr

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