Praktische Ideen fürs Gästezimmer

Marie Carstens Marie Carstens
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Gastfreundschaft kommt von Herzen und ist eine wirklich tolle Eigenschaft, die von Freunden und Familienmitgliedern mit Sicherheit wertgeschätzt wird. Ein Extra-Zimmer für Gäste zu haben, hat viele Vorteile: Zum einen müssen sie nicht Vorlieb mit dem Sofa oder einer Luftmatratze nehmen und können eine größere Privatsphäre genießen, zum anderen könnt ihr wie gewohnt euer Wohnzimmer nutzen, auch wenn eure Gäste noch tief schlafen. Doch da euer Gästezimmer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dauerhaft belegt ist, finden wir, dass ihr diesen Raum zu euren Gunsten nutzen solltet. Welchen Traum wolltet ihr euch schon immer erfüllen? Ein eigenes Bastel- oder Nähzimmer? Ein kleines Heimkino oder ein Spielraum für eure Kinder? Das Gästezimmer auch zu anderen Zwecken zu benutzen, ist durchaus angebracht, denn kein Gast wird sich beschweren, wenn neben seinem Bett auch noch ein Schreibtisch oder eine Nähmaschine steht. Wir möchten euch in diesem Ideenbuch sechs schöne Vorschläge machen, wie ihr euer Gästezimmer nutzen und das zusätzliche Thema in den Gästebereich integrieren könnt.

1. Homeoffice

Ein kleines Homeoffice ist immer praktisch. Auch wenn ihr nicht zu Hause arbeitet, ist es von großem Vorteil, einen Platz zu haben, an dem ihr organisatorische Arbeiten erledigen könnt. Versicherungen, Rechnungen und andere wichtige Dokumente können hier bearbeitet und auch gelagert werden. Ein Schrank, in dem ihr alle Akten ordentlich aufbewahren und zusätzlich alle Büromaterialien wie Locher, Tacker, Stifte und Lineale verstauen könnt, macht das Leben um einiges einfacher. Alle nötigen Materialien zusammensuchen zu müssen, kann einem manchmal richtig auf die Nerven gehen. Um euer Homeoffice in das Gästezimmer zu integrieren, benötigt ihr nicht mal viel Platz. Ein kleiner Schreibtisch mit Schubladen und ein kleiner Aktenschrank sind vollkommen ausreichend. Sobald sich Gäste ankündigen, räumt ihr noch einmal den Schreibtisch auf, macht das Bett - und fertig ist das perfekte Gästezimmer mit Homeoffice.

2. Eine Bibliothek mit Leseecke

Bücherwürmer und Leseratten besitzen eine Menge Bücher. Anstatt diese im Keller oder auf dem Dachboden verstauben zu lassen, weil sie im Wohnzimmerregal einfach keinen Platz mehr finden, solltet ihr euch im Gästezimmer eine kleine Bibliothek einrichten. So könnt ihr eure Bücher in einem Bereich sammeln und auch euren Gästen eine Beschäftigung geben, wenn ihr mal für ein paar Stündchen aus dem Haus seid. Ein gemütlicher Sessel rundet die kleine Bibliothek ab und mach diese zur gemütlichen Leseecke. Somit wird das Gästezimmer nicht nur zu einem Raum für eure Gäste, sondern auch zu einem Rückzugsort für euch. In Zeiten von Stress und Hektik könnt ihr euch hierhin zurückziehen und endlich mal in Ruhe euer Lieblingsbuch lesen. Um die Bibliothek zu perfektionieren, könnt ihr euch von einem homify Experten ein tolles Bücherregal anfertigen lassen, das an eure Raumbeschaffenheit angepasst werden kann. Auf dem Bildbeispiel seht ihr eine Leseecke der Extraklasse, in der ein Kamin für eine kuschelige Lesestimmung sorgt. So wird das Gästezimmer zu einem multifunktionalen Highlight in eurem Zuhause.

3. Eine bunte Bastelecke

In einem eigenen Bastelzimmer könnt ihr endlich mal in Ruhe eure kreative Seite ausleben. Basteln, Nähen oder Zeichnen – und das ohne von eurem Partner oder euren Kindern gestört zu werden. Zudem ist es eine große Last, die von eurem Rücken genommen wird, wenn ihr von nun an in einem separaten Raum arbeiten könnt und nicht jedes Mal das ganze Wohnzimmer aufräumen und den Teppich von Schnipseln befreien müsst. Lediglich wenn eine Freundin oder die Schwester über Nacht bleiben möchte, solltet ihr eure kleine Bastelecke aufräumen. Aus diesem Grund müsst ihr ordentlich Stauraum parat haben, damit sich euer Gast so richtig wohlfühlen kann. Das Schöne am Basteln ist, dass die Materialien toll aussehen und dekorativ organisiert werden können. Ein Keksglas mit Knöpfen, ein Regal mit Stoffproben, ein großer Topf mit bunten Stiften und ein schicker Korb mit aufgerolltem Papier bringen nicht nur ordentlich Farbe in den Raum, sondern regen auch dazu an, endlich mal wieder die gesammelten DIY-Tipps umzusetzen. Wenn auch ihr Lust bekommen habt, mal wieder etwas selber zu basteln, könnt ihr gleich die DIY-Tipps aus diesem Ideenbuch umsetzen.

4. Ein niedliches Spiel- und Gästezimmer

Manchmal ist im Kinderzimmer einfach nicht genug Platz, um alle Spielsachen unterzubringen. Andererseits sind Spielzeug und Malsachen die Dinge, die Schulkinder von den Hausaufgaben ablenken. Aus diesen Gründen ist eine kleine Spielecke in einem separaten Raum eine tolle Idee. Das Gästezimmer eignet sich perfekt, um es gleichzeitig als kleines Spielzimmer für die Kleinen zu nutzen. Eine niedliche Gestaltung, die zum einen kindsgerecht, zum anderen neutral ist, ist ideal, damit Gäste und Kinder sich gleichermaßen wohlfühlen. Stauraum ist hier jedoch das A und O. Alle Spielsachen sollten möglichst ordentlich eingeräumt werden können, damit eure Gäste nicht das Gefühl haben müssen, im eigentlichen Kinderzimmer zu schlafen. Auf dem Beispielbild seht ihr eine schöne Umsetzung, bei der ein stimmiges Farbthema verwendet wurde. So wird das Spielzimmer ideal in das Gästezimmer integriert und sieht sogar noch richtig gemütlich aus.

5. Ein Fernsehraum mit Schlafcouch

Jeder der in einem Haushalt mit mehr als einer Person lebt, kennt das Problem: Zur Primetime möchte jeder einen anderen Film ansehen. Aus diesem Grund ist es von großem Vorteil, wenn ihr einen zweiten, gemütlichen Raum mit Fernseher habt. Das Gästezimmer ist der ideale Ort, um ein Fernsehzimmer zu integrieren. Eine Schlafcouch kann an einem DVD-Abend als kuschelige Sitzmöglichkeit verwendet werden, bei Besuch als gemütliches Bett.

6. Ein Gästeraum zum Vermieten

Ihr könnt euer Gästezimmer natürlich auch nutzen, um eure Haushaltskasse ein wenig aufzubessern. Mittlerweile ist es vollkommen normal, einen ungenutzten Raum über eine Internetseite wie Airbnb anzubieten. Reisende und Städtetripper können sich so teure Hotels sparen und bei Privatpersonen unterkommen. Je nach Stadt und Lage könnt ihr eure Zimmer zu fairen Preisen vermieten und dabei nette, neue Leute kennenlernen. Natürlich seid ihr über den Anbieter versichert, falls es ausnahmsweise zu Schaden kommen sollte. Umso schöner ihr den Raum herrichtet, umso höher ist natürlich der Preis, den ihr verlangen könnt. Gute Fotos und eine nette Beschreibung werden eure Buchungsanfragen in die Höhe treiben. Bevor ihr einer Buchung zustimmt, könnt ihr mit dem Interessenten über das Portal kommunizieren und seine Bewertungen durchlesen.

Würdet ihr euer Gästezimmer über das Internet vermieten oder eher eine Bastelcke integrieren?
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